Bachelorarbeit, 2020
71 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen des Diversity Managements
2.1 Begriffserklärung und Begriffsabgrenzung
2.1.1 Diversity
2.1.2 Diversity Management
2.1.3 Human Resource Management
2.2 Historische Entwicklung des Diversity Managements
2.3 Dimensionen von Diversity Management
2.4 Die sechs Kerndimensionen des Diversity Managements
2.4.1 Geschlecht
2.4.2 Alter
2.4.3 Ethnische Herkunft und Nationalität
2.4.4 Behinderung
2.4.5 Religion und Weltanschauung
2.4.6 Sexuelle Orientierung und Identität
3 Diversity Management in der Personalbeschaffung und -entwicklung
3.1 Ziele des Diversity Managements
3.2 Diversity Management als Instrument
3.2.1 Ausrichtung des Diversity Managements
3.2.2 Diversity Management Maßnahmen
3.3 Herausforderungen für das Personalmanagement
4 Mögliche Entwicklungsphasen und Perspektiven des Diversity Managements
5 Literaturrecherche und Befragung zu Diversity am Arbeitsplatz
5.1 Literaturrecherche
5.2 Umfrage
5.2.1 Stichprobe und Untersuchungsdesign
5.2.2 Auswertung
6 Ergebnisse und Diskussion der Umfrage
7 Fazit
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Potenziale des Diversity Managements innerhalb der Personalbeschaffung und Personalentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Chancen und Herausforderungen sich für Unternehmen ergeben, um Vielfalt als strategischen Erfolgsfaktor zu nutzen und eine inklusive Talentkultur zu etablieren.
2.4.3 Ethnische Herkunft und Nationalität
„perhaps we are all immigrants trading one home for another first we leave the womb for air then the suburbs for the filthy city in search of a better life some of us just happen to leave entire countries”
Wie Kaur in ihrem Werk zu verstehen geben möchte, basiert der Begriff eines Migranten auf einer freien Interpretation, welche nicht einheitlich benannt werden kann. Die Ansichten hierbei können so unterschiedlich sein, wie die der Autorin und dabei selbst den Akt der Geburt, den Umzug vom kleinen Vorort in die Großstadt sowie von einem Land ins andere symbolisieren.
Es leben mindestens 150 Mio. Menschen weltweit als Migranten in einem anderen Land und der Grund hierfür steht unter anderem häufig im Zusammenhang mit Kriegen und Konflikten im Heimatland. Das Ziel zahlenmäßig zunehmender Einwanderer ist es, für einen längeren Zeitraum oder gar für ein ganzes Leben in einem anderen Land zu leben. Daraus lässt sich schließen, dass immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund am deutschen Arbeitsmarkt nach einer Beschäftigung suchen werden.
Ethnizität ist nicht mit der Nationalität gleichzusetzen. Denn während die Ethnizität über nationale und staatliche Grenzen hinausgeht, wird im Hinblick auf Nationen eine politische Gemeinschaft verstanden, welche dauerhaft im selben Staatsverbund lebt oder leben möchte.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Heterogenität der Arbeitswelt aufgrund demografischer Veränderungen und begründet die Relevanz von Diversity Management als Instrument der Talentförderung.
2 Theoretische Grundlagen des Diversity Managements: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe, die historische Entstehung und die verschiedenen Dimensionen der Vielfalt, die für eine moderne Unternehmensführung entscheidend sind.
3 Diversity Management in der Personalbeschaffung und -entwicklung: Hier werden die konkreten Ziele, Instrumente und Maßnahmen des Diversity Managements in der HR-Praxis sowie die damit verbundenen Herausforderungen für das Personalmanagement erörtert.
4 Mögliche Entwicklungsphasen und Perspektiven des Diversity Managements: Dieses Kapitel analysiert zukünftige Anforderungen an das Personalmanagement, bedingt durch Megatrends wie Digitalisierung und gesellschaftliche Entwicklungen.
5 Literaturrecherche und Befragung zu Diversity am Arbeitsplatz: Der methodische Teil beschreibt die Vorgehensweise bei der Literaturrecherche sowie den Aufbau und das Design der quantitativen Online-Umfrage.
6 Ergebnisse und Diskussion der Umfrage: Hier werden die empirischen Daten der Umfrage ausgewertet, deskriptiv dargestellt und kritisch diskutiert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer iterativen und strategischen Anpassung von Diversity-Maßnahmen in Unternehmen.
Diversity Management, Personalmanagement, Personalbeschaffung, Personalentwicklung, demografischer Wandel, Unternehmenskultur, Chancengleichheit, Diversität, Intersektionalität, Inklusion, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel, Talentkultur, Mitarbeiterzufriedenheit, Diskriminierungsschutz.
Die Bachelorarbeit behandelt die Implementierung und strategische Bedeutung von Diversity Management zur Optimierung der Personalprozesse in einer immer vielfältigeren Arbeitswelt.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Diversitätsdimensionen, die historische Genese des Konzepts, Maßnahmen zur Personalgewinnung und -bindung sowie die Herausforderungen des Change Managements.
Das Ziel ist es, ein fundiertes Wissen über die Möglichkeiten des Diversity Managements aufzuzeigen und Strategien für die zukünftige Personalarbeit unter Berücksichtigung verschiedener Diversity-Dimensionen zu entwickeln.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche zu theoretischen Grundlagen mit einer quantitativen, empirischen Online-Umfrage, um die Wahrnehmung von Diversity-Maßnahmen aus Mitarbeitersicht zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die praktische Anwendung von Diversity Management als Instrument im Personalwesen und eine kritische Auseinandersetzung mit Herausforderungen und Risiken.
Kernbegriffe sind Personalmanagement, Diversitätsdimensionen, demografischer Wandel, Chancengleichheit, Unternehmenskultur und empirische Analyse.
Die personenimmanente Diversity umfasst demografische Merkmale wie Alter oder Herkunft, während die verhaltensimmanente Diversity die Handlungsweisen eines Menschen unabhängig von dessen demografischen Merkmalen beschreibt.
Backlash-Effekte beschreiben negative Reaktionen, etwa wenn Frauen durch die Stigmatisierung als "Quotenfrauen" diversitätsbasierte Angebote meiden, was zu einer leistungsschwächeren Kandidatenauswahl führen kann.
Die Umfrage zeigte, dass zwar über 77 % der Teilnehmer das Thema Diversity kennen, jedoch nur eine Minderheit der Befragten konkrete Maßnahmen ihres Arbeitgebers wahrnimmt, was den hohen Nachholbedarf unterstreicht.
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