Bachelorarbeit, 2018
48 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Konsekutivdolmetschen und Notizentechnik – was ist das?
3 Kurzbiographie von Minyar-Beloruchev
4 Das Lehrbuch für das Dolmetschen (Notizen beim Konsekutivdolmetschen). Zusammenfassung
5 Die Grundelemente der Notizentechnik
5.1 Prinzipien der Ausrichtung der Notizen und Abgrenzung der Gedanken
5.2 Wortfolge
5.3 Die Regeln für Abkürzungen
5.4 Sprache der Notation
5.5 Syntaktische Verbindungen
5.5.1 Doppelpunkt
5.5.2 Ursache-Wirkungsbeziehung
5.5.3 Gegenüberstellung
5.5.4 Darstellung der relativen Verbindung
5.5.5 Bezeichnung für das Ziel
5.5.6 Konditionale Konstruktion
5.5.7 Konzessivsätze
5.6 Negationen
6 Symbole
6.1 Numerus
6.2 Personifizierung
6.3 Symbole für die Zeit
6.4 Frage- und Ausrufezeichen
6.5 Hervorhebung und Abschwächung
6.6 Eingekreiste Symbole
6.7 Querverzeichnis- oder Bezugslinien
6.8 Pfeile
7 Schluss
Die Arbeit untersucht kritisch die Notizentechnik nach Minyar-Beloruchev im Kontext moderner Ansätze und beleuchtet ihre Spezifik, Anwendbarkeit und Vergleichbarkeit mit aktuellen Methoden für deutschsprachige Dolmetscher.
5.1 Prinzipien der Ausrichtung der Notizen und Abgrenzung der Gedanken
Während Gillies sehr viel über die Organisation der Notizen auf dem Notizblock spricht, und zwar über deren diagonale Ausrichtung, spricht Minyar-Beloruchev hingegen über die vertikale Ausrichtung. Für Minyar-Beloruchev ist die Verwendung der vertikalen Platzierung eng damit verbunden, dass der Dolmetscher auf einem sehr schmalen Blatt Papier schreiben wird, wobei sehr viel Zeit für das Notieren gespart wird, indem man solche großen Handbewegungen von rechts nach links wie beim normalen Schreiben vermeiden will (vgl. Minyar-Beloruchev 1969: 23; Gillies 2014: 43f.). Rozan schreibt auch über die Notizenausrichtung von oben nach unten mit einem Abstand nach rechts (vgl. Rozan 2004: 20).
Gillies dagegen spricht von vertikalen Notizen im Kontext ihrer Hierarchie, aber nicht im Kontext der Organisation der Notizen wie bei Minyar-Beloruchev oder Rozan. Die vertikale Notierung ist laut Gillies ein System zur Darstellung der Wichtigkeit des Notierten. Auf diese Art und Weise wird gezeigt, dass alles, was vertikal direkt untereinander notiert ist, den gleichen Wert besitzt. Wenn es dagegen horizontal notiert wird, wird der Lesefluss gestört und es wird nicht klar, was an dieser Stelle gemeint ist (vgl. Gillies 2014: 77f).
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des Konsekutivdolmetschens ein und stellt die Relevanz der Notizentechnik sowie die Zielsetzung der kritischen Auseinandersetzung mit dem Werk Minyar-Beloruchevs dar.
2 Konsekutivdolmetschen und Notizentechnik – was ist das?: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Konsekutivdolmetschens und verdeutlicht die Notwendigkeit von Notizen als Gedächtnisstütze im Dolmetschprozess.
3 Kurzbiographie von Minyar-Beloruchev: Es wird der Werdegang des russischen Dolmetschers und Wissenschaftlers Rurik Minyar-Beloruchev nachgezeichnet, um seinen fachlichen Hintergrund zu kontextualisieren.
4 Das Lehrbuch für das Dolmetschen (Notizen beim Konsekutivdolmetschen). Zusammenfassung: Hier werden die theoretischen und praktischen Bestandteile des Werkes von Minyar-Beloruchev systematisch zusammengefasst.
5 Die Grundelemente der Notizentechnik: Dieser Hauptteil analysiert detailliert spezifische Notierungstechniken, wie die Ausrichtung, Wortfolge, Abkürzungsregeln und syntaktische Verbindungen, und vergleicht diese mit anderen Autoren.
6 Symbole: Das Kapitel behandelt die Klassifizierung und Anwendung von Symbolen (z. B. Numerus, Zeit, Pfeile) als wesentliches Element einer effizienten Notizentechnik.
7 Schluss: Die Arbeit fasst zusammen, wie sich die Notizentechnik über Jahrzehnte entwickelt hat und empfiehlt eine kritische, sprachspezifische Anwendung der Techniken im professionellen Dolmetschalltag.
Notizentechnik, Konsekutivdolmetschen, Minyar-Beloruchev, Dolmetschen, Notation, Symbole, Sprachwissenschaft, Gillies, Matyssek, Abkürzungen, Dolmetschstrategien, Notizenorganisation, Übersetzungsdidaktik, Konferenzdolmetschen, Satzstruktur.
Die Arbeit analysiert die Notizentechnik nach Minyar-Beloruchev und prüft deren Anwendbarkeit und Spezifik im modernen Kontext des Konsekutivdolmetschens.
Zentrale Themen sind die Notizstruktur, Symbolik, sprachliche Abkürzungsmethoden sowie der Vergleich zwischen russischen und westlichen Dolmetschschulen.
Das Ziel ist es, dem deutschsprachigen Leser die Konzepte von Minyar-Beloruchev zugänglich zu machen und deren praktische Eignung kritisch zu bewerten.
Es handelt sich um eine vergleichende Literatur- und Methodikstudie, die Minyar-Beloruchevs Prinzipien mit anderen Autoren wie Gillies und Matyssek konfrontiert.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit technischen Aspekten der Notation, wie der vertikalen Ausrichtung, syntaktischen Verbindungen und der Verwendung von Symbolen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Notizentechnik, Konsekutivdolmetschen, Notation, Symbole und Dolmetschstrategien.
Obwohl das Buch älter ist, bietet es fundierte theoretische Grundlagen und kreative Ansätze für die Notizentechnik, die auch heute noch Anregungen für die individuelle Notizengestaltung bieten.
Im Gegensatz zu manchen westlichen Ansätzen betont Minyar-Beloruchev die vertikale Ausrichtung zur Platz- und Zeitersparnis, was besonders auf schmalen Notizblöcken vorteilhaft ist.
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