Bachelorarbeit, 2020
78 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Ziel und Gang der Arbeit
1.3 Begriffserläuterungen
2. CSR-Grundlagen
2.1 Grundsätze und Leitlinien als Maßstab für CSR in Deutschland
2.2 Das stakeholderorientierte Konzept der CSR
2.3 CSR als multidimensionales Gebilde
3. Die CSR-Richtlinie und das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz – CSR-Engagement wird zu einer Pflicht
3.1 Die Corporate Social Responsibility Richtlinie – Richtlinie 2014/95/EU
3.2 Umsetzung der CSR-Richtlinie 2014/95/EU in deutsches Recht
3.3 Umsetzung der nichtfinanziellen Berichterstattung gem. CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz in die Praxis – Erste empirische Befunde
4. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung als Instrument der CSR-Kommunikation
5. Analyse und Ranking der Nachhaltigkeitsberichterstattung der DAX-30
5.1 Vorgehen und Bewertungsmethode
5.2 Kriterien und Bewertung
5.3 Ergebnisse des Rankings der Nachhaltigkeitsberichte der DAX-30
5.3.1 Nachhaltigkeitsberichtsvergleich MTU Aero Engines AG und RWE AG
5.3.2 Nachhaltigkeitsberichtsvergleich BMW AG und Fresenius SE & CO. KGaA und Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
5.3.3 Nachhaltigkeitsberichtsvergleich Bayer AG und Covestro AG
6. Kritische Würdigung der zentralen Erkenntnisse
6.1 Mangelnde Vergleichbarkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung beeinträchtigt Bewertung des CSR-Engagements
6.2 Steigende Motivation der DAX-Konzerne für Corporate Social Responsibility
7. Zusammenfassendes Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Anspruch an die Corporate Social Responsibility (CSR) und die tatsächliche Umsetzung in Form der Nachhaltigkeitsberichterstattung bei DAX-30-Konzernen zu analysieren und kritisch zu bewerten. Hierbei soll hinterfragt werden, inwiefern die Berichterstattung ein realitätsnahes Bild des CSR-Engagements vermittelt oder primär als Instrument zur Imagepflege dient.
Die CSR-Richtlinie und das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz – CSR-Engagement wird zu einer Pflicht
Einleitend in den CSR-Reformprozess, wird die Entwicklung von dem freiwilligen Engagement hin zu der gesetzlichen Verbindlichkeit der CSR dargestellt. Das Ziel ist es dabei einen Überblick für die im Folgenden genauer erläuterte CSR-Richtlinie und das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz zu vermitteln. Weiterhin ist das Verständnis über die rechtsverbindliche nichtfinanzielle Berichterstattung von Kapitalgesellschaften nötig, um die daraus entstandene Praxisrelevanz der CSR und der Nachhaltigkeitsberichterstattung nachzuvollziehen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, beleuchtet die Relevanz von CSR im Kontext von gesellschaftlichem und ökonomischem Druck auf Unternehmen und definiert das Ziel sowie den Gang der Arbeit.
2. CSR-Grundlagen: Es werden die theoretischen Fundamente, wie Stakeholderorientierung und der Triple-Bottom-Line-Ansatz, sowie relevante internationale Rahmenwerke erläutert.
3. Die CSR-Richtlinie und das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz – CSR-Engagement wird zu einer Pflicht: Dieses Kapitel behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen auf EU-Ebene sowie deren Umsetzung in deutsches Recht und erste empirische Erkenntnisse zur Praxis.
4. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung als Instrument der CSR-Kommunikation: Die Rolle der Berichterstattung als zentrales Kommunikationswerkzeug zwischen Unternehmen und Stakeholdern wird hier analysiert.
5. Analyse und Ranking der Nachhaltigkeitsberichterstattung der DAX-30: Hier erfolgt die methodische Bewertung und das Ranking der Berichte, inklusive detaillierter Vergleiche ausgewählter Konzerne.
6. Kritische Würdigung der zentralen Erkenntnisse: Eine reflektierende Analyse über die Herausforderungen bei der Vergleichbarkeit und die Motivation der Konzerne bildet den Schwerpunkt dieses Kapitels.
7. Zusammenfassendes Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet, ob das Bild des CSR-Engagements in der Realität der DAX-Konzerne dem Anspruch entspricht.
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Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem theoretischen Anspruch an Corporate Social Responsibility und der praktischen Umsetzung durch die Nachhaltigkeitsberichterstattung bei Unternehmen des DAX-30.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der CSR, verschiedene Nachhaltigkeits-Rahmenwerke, die Qualität der Berichterstattung sowie die Motivation hinter dem CSR-Engagement von Großkonzernen.
Ziel ist es zu ermitteln, ob die Nachhaltigkeitsberichte der DAX-30-Konzerne ein realitätsnahes Bild ihres tatsächlichen CSR-Engagements vermitteln oder ob diese Berichterstattung eher der strategischen Imagepflege dient.
Es wird eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise gewählt, die auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Bewertung von Nachhaltigkeitsberichten anhand von 43 definierten Einzelkriterien basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der rechtlichen Grundlagen (EU-Richtlinie), die Erläuterung der CSR-Kommunikation, ein systematisches Ranking der Berichte der DAX-30 und eine kritische Gegenüberstellung ausgewählter Unternehmen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Corporate Social Responsibility, CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz, Stakeholder-Ansatz, Transparenz und Nachhaltigkeitsberichterstattung geprägt.
Die Arbeit zeigt, dass die Einbindung von Stakeholdern zwar als essenziell betrachtet wird, die praktische Umsetzung und insbesondere die Auswertung der für Stakeholder relevanten Themen jedoch qualitativ stark variiert.
Die Autorin stellt fest, dass die gesetzliche Berichtspflicht zwar zur Standardisierung beigetragen hat, jedoch aufgrund von Ermessensspielräumen bei der Wahl der Rahmenwerke weiterhin eine eingeschränkte Vergleichbarkeit besteht.
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