Bachelorarbeit, 2018
57 Seiten, Note: 5
I Einleitung
II Vorabend der Revolution
1. Kreolen und Europaspanier
2. Die Bourbonischen Reformen
3. Protoaufstände
4. Revolutionen im transatlantischen Kontext
5. Invasion Buenos Aires
6. Invasion Napoleons und Junta-Bildungen
III Die Erste Phase der Unabhängigkeitskriege (1810-1816)
1. Der Beginn der Unabhängigkeitskriege
2. Spannungen mit dem Mutterland
3. Unabhängigkeitsversuche Quitos
4. Die kurzlebige Erste Republik Venezuelas 1810-1812
5. Die Gründe für das Scheitern
6. «La Guerra a Muerte»
7. Der Zusammenbruch der zweiten Republik
8. Die Restauration der spanischen Herrschaft
IV Die Zweite Phase der Unabhängigkeitskriege (1816-1826)
1. Der Brief aus Jamaica
2. Der Kongress von Angostura
3. Die Befreiung Neu-Granadas
4. Die liberale Revolution in Spanien 1820-1823
5. Die Befreiung Venezuelas
6. Die Republik Gross-Kolumbien
7. Die Befreiung Ecuadors
8. «El Protector» und «El Libertador»
9. Die schwierige Befreiung Perus
10. Die Befreiung Hoch-Perus
11. Panamakongress und die Eigenständigkeit Peru und Boliviens
12. Die Auflösung Grosskolumbiens
Die vorliegende Arbeit analysiert die Ursachen, den Verlauf und die Herausforderungen der lateinamerikanischen Unabhängigkeitskriege zwischen 1810 und 1825, wobei ein besonderer Fokus auf den militärischen Kampagnen und den anschließenden Konsolidierungsbestrebungen unter Simón Bolívar liegt.
Die schwierige Befreiung Perus
Der an einer Tuberkuloseerkrankung geschwächte San Martín räumte den Weg für den jüngeren Bolívar. Ein zügiges Befreien Perus blieb jedoch aus. Das ehemalige Vizekönigreich war in diverse republikanische und royalistische Gruppierungen zersplittert, die sich in unterschiedlichen Konstellationen bekämpften. Als Hauptakteure lassen sich zwei Lager der peruanischen Kreolen, Bolívar mit seinen kolumbianischen Truppen, die Reste von San Martíns Expeditionskorps sowie zwei Fraktionen der Royalisten teils mit indigenen Unterstützern ausmachen. Ein Grundproblem war, dass viele Angehörige der Oberschichten Perus den Befreiern mit ebenso viel Ablehnung gegenüberstanden wie den royalistischen Spaniern. Bolívar war der Auffassung, dass die endgültige Vertreibung der spanischen Truppen dringend notwendig war. Allerdings war ihm auch klar, dass die Aufgabe angesichts der offensichtlichen Abneigung breiter Kreise ihm, dem Ausländer, gegenüber schwierig werden könnte.
So sandte er 1823 zunächst ein Expeditionskorps unter General Sucre nach Nachbarland. In Lima erwartete Sucre eine Schlangengrube aus Misstrauen und Rivalität, welche auch die Post-Unabhängigkeitsperiode prägte.
I Einleitung: Einführung in das Ende der spanischen Kolonialherrschaft in Südamerika und die Rolle von Simón Bolívar sowie der Unabhängigkeitskriege.
II Vorabend der Revolution: Analyse der sozioökonomischen Spannungen zwischen Kreolen und Europaspaniern sowie der Auswirkungen der bourbonischen Reformen.
III Die Erste Phase der Unabhängigkeitskriege (1810-1816): Darstellung der frühen Aufstandsbewegungen, des Scheiterns der ersten Republik in Venezuela und der royalistischen Restauration.
IV Die Zweite Phase der Unabhängigkeitskriege (1816-1826): Untersuchung der neuen Phase unter Bolívar, der Staatsgründungen wie Gross-Kolumbien und der Herausforderungen der Konsolidierung bis 1826.
Unabhängigkeitskriege, Simón Bolívar, Lateinamerika, Kreolen, Royalisten, Gross-Kolumbien, Revolution, Dekolonialisierung, Sozialrevolution, Konsolidierung, Vizekönigreich, Befreiungskrieg, Nationalismus, San Martín, Autonomie.
Die Arbeit untersucht die Geschichte der lateinamerikanischen Unabhängigkeitskriege von 1810 bis 1825, insbesondere die Rolle von Simón Bolívar.
Die Themen umfassen die Ursachen der Unabhängigkeit, die Rolle der sozialen Schichten, militärische Strategien und die Schwierigkeiten bei der Staatsbildung.
Es wird analysiert, warum die Unabhängigkeitskriege ausbrachen, wie sie verliefen und mit welchen Problemen die neuen Staaten nach der Befreiung konfrontiert waren.
Der Autor stützt sich auf eine historische Analyse unter Einbeziehung von Primärquellen wie Reden und Briefen Bolívars sowie zeitgenössischer Sekundärliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitungsphase, die erste militärische Phase (1810-1816) und die entscheidende zweite Phase (1816-1826), bis hin zur Auflösung von Gross-Kolumbien.
Wichtige Begriffe sind Unabhängigkeit, Bolívar, Kreolen, Republik, Kolonialherrschaft und Konsolidierung.
Der Autor führt dies unter anderem auf interne Zerstrittenheit der Elite, mangelnde soziale Basis und die aggressive Gegenstrategie der Royalisten zurück.
Bolívar versuchte, eine pansüdamerikanische Union zu schaffen, was jedoch an regionalen Interessen und der mangelnden Einigung der Staaten scheiterte.
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