Masterarbeit, 2019
168 Seiten, Note: 1,7
1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau
2. Theoretische Einordnung der Fragestellung
2.1 Das Konstrukt Stress
2.1.1 Transaktionales Stressmodell
2.1.2 Arbeitspsychologisches Stressmodell
2.1.3 Folgen von Stress
2.2 Technostress
2.2.1 Definitorische Einordnung
2.2.2 Ursachen und Entstehung von Technostress
2.3 Stressbewältigung - Coping
2.3.1 Definition von Stressbewältigung
2.3.2 Stressbewältigungsstrategien
2.4 Persönlichkeitsmodell der Big Five
2.5 Aktueller Stand der Forschung
3. Hypothesenableitung
3.1 Fragestellung 1 – Wie lässt sich die Wahrnehmung von Technostressoren und Technostress Inhibitoren messen
3.2 Fragestellung 2 – Gibt es Unterschiede bei der Wahrnehmung und der Bewältigung von Technostress hinsichtlich der demografischen Eigenschaften Alter, Geschlecht und schulische Bildung?
3.3 Fragestellung 3 – Weitere Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress
3.4 Fragestellung 4 - Wie hängt die Persönlichkeit mit der Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress zusammen
4. Forschungsdesign und Methoden
4.1 Fragebogenentwicklung
4.2 Datenerhebung und Stichprobe
4.3 Methodik der Datenauswertung
4.3.1 Deskriptive Statistik
4.3.2 Faktorenanalyse
4.3.3 Reliabilitätsanalyse
4.3.4 Berechnung von Einflussgrößen
4.3.5 Regressionsanalyse
5. Ergebnisse
5.1 Fragestellung 1 – Wie lässt sich die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress messen
5.1.1 Prüfung der Voraussetzungen
5.1.2 Faktorenanalyse
5.1.3 Reliabilitätsanalyse
5.1.4 Deskriptive Statistik
5.2 Fragestellung 2 - Gibt es Unterschiede bei der Wahrnehmung und der Bewältigung von Technostress hinsichtlich der demografischen Eigenschaften Alter, Geschlecht und schulische Bildung?
5.2.1 Prüfung der Voraussetzungen
5.2.2 Ungepaarter t-Test
5.2.3 Kruskal-Wallis-Rangvarianz-Analyse und Post-Hoc-Test
5.3 Fragestellung 3 - Weitere Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress
5.3.1 Prüfung der Voraussetzungen
5.3.2 Zusammenhangsanalysen
5.4 Fragestellung 4 - Wie hängt die Persönlichkeit mit der Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress zusammen?
5.4.1 Prüfung der Voraussetzungen
5.4.2 Multiple Regressionsanalyse
5.4.3 Pearson Produkt-Moment-Korrelation
6. Diskussion und Implikationen für zukünftige Forschung
7. Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien auf Arbeitnehmer und Unternehmen im Kontext von Technostress. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern individuelle demografische Merkmale sowie die Persönlichkeit des Individuums die Wahrnehmung und Bewältigung von Technostress beeinflussen.
2.1 Das Konstrukt Stress
Kaum ein Wort wird sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext so oft benutzt, wie der Begriff Stress. Stress ist längst ein Bestandteil unseres alltäglichen Lebens geworden und kaum jemand ist nicht gerade im Stress. Allerdings hat sich dieses Wort so sehr in den üblichen Sprachgebrauch integriert, dass die genaue Definition dieses Begriffs und die wissenschaftlichen Ansätze, die hierfür von Bedeutung sind, kaum mehr Beachtung finden. Dennoch zählt Stress laut der Weltgesundheitsorganisationen zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts und auch die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz macht darauf aufmerksam, dass Stress zu einer großen Bedrohung für das menschliche Wohlergehen am Arbeitsplatz werden kann. So ist laut Kaluza (2007, S. 4) bereits jeder dritte Arbeitnehmer von Stress durch seinen Beruf betroffen. Diese Omnipräsenz von Stress in der heutigen Gesellschaft ist kritisch zu betrachten. Jeder spricht von Stress, jedoch ist dieser Begriff stark differenzierbar.
Es existieren sowohl bei den theoretischen Ansätzen zur Beziehung zwischen Stress und den Auswirkungen auf die Gesundheit als auch bei den gesundheitswissenschaftlichen Bereichen mehrere Definitionen und Interpretation von Stress. Dies liegt vor allem am Einfluss der unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und an der komplexen Entwicklung des Stresskonzeptes. Somit ist es nicht möglich, eine allgemeingültige einheitliche Definition des Begriffes Stress zu geben (Nitsch, 1981; Plaumann, Busse & Walter, 2006, S. 3). Für diese Arbeit ist es dennoch wichtig, ein Verständnis für Stress und dessen Entstehung zu bekommen.
1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Diese Einleitung führt in das Thema Digitalisierung und Technostress ein und definiert die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Einordnung der Fragestellung: Das Kapitel liefert eine theoretische Basis über Stresskonzepte, Technostress-Definitionen, Bewältigungsstrategien (Coping) und das Persönlichkeitsmodell der Big Five.
3. Hypothesenableitung: Hier werden auf Basis der theoretischen Erkenntnisse spezifische Forschungsfragen und Hypothesen zum Einfluss von demografischen Merkmalen, Technologiekompetenz und Persönlichkeit auf Technostress abgeleitet.
4. Forschungsdesign und Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen, die Fragebogenentwicklung, Datenerhebung und die statistischen Verfahren zur Auswertung.
5. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die empirischen Befunde der Studie, einschließlich Faktoren-, Reliabilitäts- und Regressionsanalysen sowie die Prüfung der Hypothesen.
6. Diskussion und Implikationen für zukünftige Forschung: Hier werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, Limitationen der Arbeit aufgezeigt und Handlungsempfehlungen für Unternehmen sowie Anregungen für die zukünftige Forschung formuliert.
7. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen theoretischen Erkenntnisse und die Ergebnisse der empirischen Untersuchung zusammen.
Technostress, Stressbewältigung, Coping, Big Five, Persönlichkeit, Digitalisierung, Arbeitspsychologie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Technostressoren, Technostress Inhibitoren, Arbeitnehmergesundheit, Onlinebefragung, Regressionsanalyse, Faktor-Analyse.
Die Arbeit untersucht das Phänomen Technostress im beruflichen Kontext, insbesondere wie digitale Technologien die Gesundheit und das Wohlbefinden von Arbeitnehmern beeinflussen.
Die zentralen Themen sind Stressforschung im digitalen Zeitalter, die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien, Bewältigungsstrategien (Coping) und der Einfluss der Persönlichkeit auf die Stresswahrnehmung.
Das Ziel ist es, das Ausmaß des Technostresses zu quantifizieren und zu verstehen, wie demografische Faktoren und individuelle Persönlichkeitsmerkmale die Stresswahrnehmung und -bewältigung moderieren, um daraus Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer empirischen quantitativen Studie mittels eines Online-Fragebogens, wobei statistische Verfahren wie Faktorenanalysen, Reliabilitätsanalysen, t-Tests, Kruskal-Wallis-Tests und multiple Regressionsanalysen angewandt werden.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Stressmodelle (nach Lazarus und arbeitspsychologisch) und das Modell der Big Five dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Ergebnisse der erhobenen Daten.
Wichtige Begriffe sind Technostress, Coping, Big Five, Digitalisierung, Technostressoren und Technostress Inhibitoren.
Die Studie prüft, ob Merkmale wie Neurotizismus, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit dazu führen, dass Individuen Technostressoren unterschiedlich wahrnehmen oder bewältigen.
Ja, durch sogenannte Technostress Inhibitoren, wie technischen Support, Einbindung der Mitarbeiter in Veränderungsprozesse und gezielte Kompetenzförderung, können Unternehmen die Belastung für ihre Mitarbeiter senken.
Die Ergebnisse zeigen differenzierte Einflüsse des Alters, insbesondere im Hinblick auf die Wahrnehmung der Komplexität von digitalen Technologien.
Die Arbeit identifiziert als Einschränkungen die begrenzte Stichprobengröße (n=121), die Homogenität der Teilnehmer (viele junge Hochschulabsolventen) sowie die Verwendung von Querschnittsdaten, die keine kausalen Aussagen über Zeiträume ermöglichen.
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