Bachelorarbeit, 2016
111 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Begriff, Merkmale und Rolle der Planung
2.2 Planung im Rahmen der Unternehmensführung
2.3 Prozesse der Unternehmensplanung
2.3.1 Planung im Kontext der Unternehmenskultur
2.3.2 Planung im Kontext des Controllings
2.3.3 Strategische Planung
2.3.4 Operative Planung und Budgetierung
2.3.5 Forecast
2.4 Planungsverfahren
2.4.1 Hierarchische Dimension der Planungsverfahren
2.4.2 Zeitliche Dimension der Planungsverfahren
2.4.3 Inhaltliche Dimension der Planungsverfahren
2.4.4 Integration der Planungsprozesse
2.5 Praktische Probleme der Unternehmensplanung
3 Ausgewählte Entwicklungstrends der Unternehmensplanung
3.1 Campus-Planung
3.1.1 Wesentliche Ansatzpunkte der Campus-Planung
3.1.2 Grundidee und prinzipieller Ablauf des Ansatzes
3.1.3 Campus-Planung im Kontext des Frontloadings
3.1.4 Zentrale Effekte der Campus-Planung
3.1.5 Voraussetzungen und Zielgruppe der Campus-Planung
3.2 Szenariobasierte Planung
3.2.1 Wesentliche Ansatzpunkte szenariobasierter Planung
3.2.2 Charakteristische Merkmale der Szenarioplanung
3.2.3 Grundlegender Ablauf szenariobasierter Planung
3.2.4 Vorteile und Probleme des Ansatzes
3.3 Treiberbasierte Planung
3.3.1 Wesentliche Ansatzpunkte treiberbasierter Planung
3.3.2 Zentrale Eigenschaften des Ansatzes
3.3.3 Identifikation relevanter Treiber und weitere Voraussetzungen
3.3.4 Vorteile des Ansatzes
3.4 Rollierende Forecasts
3.4.1 Wesentliche Ansatzpunkte rollierender Forecasts
3.4.2 Allgemeine Merkmale rollierender Forecasts
3.4.3 Teilrollierende Forecasts
3.4.4 Rollierende Forecasts im Kontext rollender Planung
3.4.5 Vorteile und Herausforderungen des Einsatzes rollierender Forecasts
4 Planung mit Softwareunterstützung
4.1 Bedeutung softwaregestützter Planungswerkzeuge
4.2 Aktueller Stand der Entwicklung
4.3 Nutzung softwaregestützter Planung
4.4 Entwicklungstendenzen softwaregestützter Planung
5 Kritische Würdigung der vorgestellten Entwicklungstrends
5.1 Campus-Planung
5.1.1 Campus-Planung der Deutschen Telekom AG
5.1.1.1 Eckdaten der Deutschen Telekom AG
5.1.1.2 Prozessablauf
5.1.1.3 Wesentliche Vorteile der Prozessänderung
5.1.2 Campus-Planung der DB Cargo AG
5.1.2.1 Eckdaten der DB Cargo AG
5.1.2.2 Prozessablauf
5.1.2.3 Wesentliche Vorteile der Prozessänderung
5.2 Szenariobasierte Planung
5.2.1 Verbreitung und Anwendung szenariobasierter Planung
5.2.2 Einflüsse auf die Verbreitung der Szenario-Planung
5.3 Treiberbasierte Planung
5.3.1 Verbreitung und Anwendung treiberbasierter Planung
5.3.2 Einflüsse auf den Verbreitungsgrad und realisierter Nutzen
5.4 Rollierende Forecasts
5.4.1 Verbreitung und Anwendung rollierender Forecasts
5.4.2 Feststellbarer Nutzen der Anwendung rollierender Forecasts
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, innovative Entwicklungen im Bereich der Unternehmensplanung sowie Möglichkeiten planungsunterstützender Software zu analysieren und kritisch zu bewerten, um Unternehmen bei der Identifikation von Verbesserungspotenzialen ihrer Planungsprozesse zu unterstützen.
3.1.1 Wesentliche Ansatzpunkte der Campus-Planung
Aufgrund der Fokussierung etablierter Planungsprozesse auf die Funktionen oder Divisionen des Unternehmens mangelt es der Unternehmensplanung oft an einer Gesamtsicht. Sogenanntes Silodenken wird unbewusst gefördert. Silodenken bezeichnet den Umstand, dass Unternehmensbereiche hauptsächlich ihre eigene Sphäre beachten. So findet einerseits oft nur ein mäßiger Austausch zwischen den Bereichen statt und die Ausplanungen der Bereiche erlangen einen großen Detaillierungsgrad. Andererseits erfolgt die zeitliche Abstimmung der Teilpläne mangelhaft. In Folge dessen tritt aufgrund des lang andauernden Planungsprozesses oft eine Minderung des Gestaltungsspielraums ein. Trotz hohen Aufwands ergeben sich aus einer solch gearteten Planung viele detaillierte, aber für die Steuerung des Unternehmens oft irrelevante Informationen. Eine geringe Integration strategischer und operativer Planung sowie veraltete Informationen und Prämissen können neben dem hohen Detailniveau ursächlich angeführt werden. Insbesondere von Führungskräften wird der Prozess oftmals als nicht zielführend und daher wenig verbindlich wahrgenommen. Die Planung wird als Prozess der Controller empfunden, die den Gesamtüberblick über die Unternehmensplanung haben und – so erscheint es oft – die Ziele festlegen. Lehrbuchmäßig liegt die Festlegung von Planungsinhalten jedoch im Verantwortungsbereich der Manager. Die so empfundene Fremdbestimmung bewirkt eine Entfremdung von den Zielen des Unternehmens. Als Folge dessen wird oft versucht sie auf die Weise zu beeinflussen, dass sie für den jeweiligen Verantwortungsbereich möglichst günstig sind. An den genannten Kritikpunkten setzt die Campus-Planung an, um die unternehmerische Steuerungsfähigkeit zu erhöhen und Controller sowie Manager zur zielorientierten Zusammenarbeit zu bewegen. Die Rolle des Controllers wandelt sich von einer korrigierenden und intervenierenden Instanz zum Moderator des Prozesses.
1 Einleitung: Diese Arbeit analysiert innovative Ansätze der Unternehmensplanung und deren softwaregestützte Umsetzung, um Unternehmen bei der Optimierung ihrer Prozesse zu unterstützen.
2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente, der Prozess der Planung im Rahmen der Unternehmensführung sowie verschiedene Planungsverfahren und deren praktische Probleme dargestellt.
3 Ausgewählte Entwicklungstrends der Unternehmensplanung: Dieses Kapitel beschreibt innovative Ansätze wie die Campus-Planung, szenariobasierte Planung, treiberbasierte Planung und rollierende Forecasts zur Steigerung der Planungseffizienz.
4 Planung mit Softwareunterstützung: Es wird die Bedeutung von IT-Werkzeugen für moderne Planungsprozesse beleuchtet und ein Überblick über aktuelle Softwareentwicklungen sowie Nutzungstrends gegeben.
5 Kritische Würdigung der vorgestellten Entwicklungstrends: Hier erfolgt eine Analyse der vorgestellten Trends unter Einbeziehung von Praxisbeispielen und Studienergebnissen zu Verbreitung und Nutzen der Ansätze.
6 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse kritisch zusammen und bewertet das Potenzial der untersuchten Planungsmethoden für die zukünftige Unternehmensentwicklung.
Unternehmensplanung, Campus-Planung, Szenarioplanung, Treiberbasierte Planung, Rollierende Forecasts, Controlling, Digitalisierung, Budgetierung, Integrierte Planung, Strategische Planung, Softwareunterstützung, Planungsqualität, Planungseffizienz, Unternehmenssteuerung.
Die Thesis befasst sich mit innovativen Entwicklungen in der Unternehmensplanung, insbesondere im Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Effizienz und die Rolle softwaregestützter Werkzeuge.
Das Ziel ist es, innovative Planungsansätze vorzustellen, die den aktuellen Herausforderungen von Unternehmen gerecht werden und konkrete Möglichkeiten zur Verbesserung der Planungsprozesse aufzuzeigen.
Die Arbeit behandelt Themen wie die methodische Gestaltung von Planungsprozessen, moderne Ansätze wie Campus-Planung und treiberbasierte Planung sowie die Rolle der Digitalisierung im Controlling.
Es erfolgt eine theoretische Fundierung sowie eine kritische Würdigung der Ansätze anhand veröffentlichter Studien, Umfrageergebnissen und konkreter Unternehmensbeispiele (z.B. Deutsche Telekom AG).
Zu den zentralen Begriffen zählen Unternehmensplanung, Campus-Planung, rollierende Forecasts, treiberbasierte Planung, Szenarioanalyse und Softwareunterstützung im Controlling.
Die Arbeit beleuchtet Probleme wie mangelnde Integration zwischen strategischer und operativer Planung, Silodenken, hohen zeitlichen Aufwand sowie die mangelnde Akzeptanz seitens des Managements.
Durch die Campus-Planung konnten Unternehmen wie die Deutsche Telekom AG und DB Cargo AG ihre Planungskernphasen verkürzen, die funktionsübergreifende Zusammenarbeit fördern und die Akzeptanz des Prozesses erhöhen.
Die Arbeit folgt der Auffassung, dass die Motivationsfunktion der Budgetierung von der reinen Prognosefunktion eines Forecasts getrennt werden sollte, um transparentere und realitätsnähere Steuerungsinformationen zu erhalten.
Digitalisierungstrends wie Cloud-basierte Anwendungen, In-Memory-Technologie und Big Data bieten Potenziale zur Echtzeit-Verarbeitung und detaillierteren Kausalanalysen, was die Effektivität der Planung signifikant steigern kann.
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