Bachelorarbeit, 2018
129 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Zum Begriff des Anglizismus
2.1 Definitionen
2.2 Klassifikation von Anglizismen
2.2.1 Lehnwörter im engeren Sinne
2.2.2 Fremdwörter
3. Sprachkontakt als Grundlage für Entlehnungsprozesse – Lexikalische Einflüsse des Englischen auf die spanische und französische Sprache
3.1 Sprachhistorischer Überblick: Der Einfluss des Englischen auf die französische (Sport-)Sprache
3.2 Sprachhistorischer Überblick: Der Einfluss des Englischen auf die spanische (Sport-)Sprache
3.3 Zwischenergebnis
4. Integration von Anglizismen in der französischen und spanischen Sportpresse
4.1 Integration von Anglizismen in der französischen Sportpresse
4.1.1 Graphematische und phonematische Integration
4.1.2 Zwischenergebnis
4.1.3 Morphologische Integration
4.1.3.1 Substantive
4.1.3.2 Verbflexion: Überblick
4.1.3.3 Adjektive: Überblick
4.1.3.4 Zwischenergebnis
4.2. Integration von Anglizismen in der spanischen Sportpresse
4.2.1 Graphematische und phonematische Integration
4.2.2 Zwischenergebnis
4.2.3 Morphologische Integration
4.2.3.1 Substantive
4.2.3.2 Verbflexion und Adjektive: Ein Überblick
4.2.3.3 Zwischenergebnis
5. Gegenüberstellung: Die graphematische und morphologische Integration von Anglizismen in der französischen und spanischen Sportpresse
5.1 Vergleich auf graphematischer und phonematischer Ebene
5.2 Vergleich auf morphologischer Ebene
6. Abschließende Bemerkung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die graphematische und morphologische Integration englischer Lehnwörter in der französischen und spanischen Sportberichterstattung anhand aktueller digitaler Zeitungsbeispiele aus dem Jahr 2018.
4.1.1 Graphematische und phonematische Integration
Im ersten Teil der Analyse werden die aus dem Korpus entnommenen Beispiele hinsichtlich ihrer graphematischen Integration untersucht. Ausführungen hinsichtlich der phonologischen Integration auf der Basis eines ausschließlich schriftlichen Korpus erweisen sich als problematisch, denn es lässt sich schwer erkennen, inwieweit die untersuchten Wörter tatsächlich phonologisch integriert sind. Das individuelle Ausspracheverhalten eines Aussprachetests wird im Rahmen dieser Arbeit nicht erforscht. Jegliche Transkriptionen sind „immer eine Abstraktion der Realität“ (vgl. Pustka 2016: 27). Dennoch lassen sich phonologische Eigenschaften aus dem französischen Schriftbild ableiten, denn „[p]honologische […] Integrationsprozesse gehen mit dem graphematischen Hand in Hand, ja sie sind oft genug an graphematische gebunden. [...] Aber auch umgekehrt kann [eine] graphematische Integration phonologische und morphologische Konsequenzen haben [...]“ (Eisenberg 2001: 185). Deswegen werden die graphematische und (zum Teil) die phonematische Integration von Anglizismen in einem gemeinsamen Abschnitt untersucht. In den letzten 30 Jahren, beziehungsweise seit der Entwicklung der digitalen Medien, verbreiten sich Entlehnungen und somit Anglizismen, vor allem auf schriftlichem oder besser gesagt auf digitalem Wege (vgl. Gómez-Pablos 2016: 61, Jabłoński 1990: 23; Glück 2000: 111). Dies führt dazu, dass die Sprachgemeinschaften in erster Linie mit graphischen Entlehnungen konfrontiert werden, und nicht mit der jeweiligen Lautform. Das hat zur Folge, dass die Nehmersprachen das originäre Schriftbild beibehalten und es nicht an ihr grafisches System anpassen (vgl. Burmasova 2009: 97). Diese These hat sich auch im Rahmen der durchgeführten Untersuchung bewahrheitet.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Anglizismen im Sport und Darstellung der Forschungsfrage sowie der Zielsetzung der Arbeit.
2. Zum Begriff des Anglizismus: Theoretische Grundlagen und Klärung der Begrifflichkeiten, einschließlich der Klassifikationsmodelle für Entlehnungen.
3. Sprachkontakt als Grundlage für Entlehnungsprozesse – Lexikalische Einflüsse des Englischen auf die spanische und französische Sprache: Historischer Rückblick auf den Einfluss des Englischen auf die Sportlexik in den beiden Zielsprachen.
4. Integration von Anglizismen in der französischen und spanischen Sportpresse: Hauptteil der Arbeit, der die graphematische und morphologische Analyse der gesammelten Daten vornimmt.
5. Gegenüberstellung: Die graphematische und morphologische Integration von Anglizismen in der französischen und spanischen Sportpresse: Zusammenführender Vergleich der Integrationsergebnisse beider Sprachen.
6. Abschließende Bemerkung und Ausblick: Fazit der Untersuchung und Reflexion über mögliche zukünftige Forschungsansätze.
Anglizismen, Sportpresse, Graphematik, Morphologie, Sprachkontakt, Lehnwörter, Integration, Französisch, Spanisch, Genuszuweisung, Pluralbildung, Orthografie, Phonologie, Sprachvergleich, Sportberichterstattung.
Die Arbeit befasst sich mit der Art und Weise, wie englische Lehnwörter (Anglizismen) im Bereich der Sportberichterstattung in das Französische und Spanische aufgenommen und integriert werden.
Die zentralen Felder sind die graphematische (Schriftbild) und die morphologische (grammatische Anpassung wie Genus und Numerus) Integration von Anglizismen.
Ziel ist es, Besonderheiten und Unterschiede der Integrationsprozesse auf graphematischer und morphologischer Ebene in der französischen und spanischen Sportpresse herauszuarbeiten.
Es wurde eine korpusbasierte Analyse von digitalen Zeitungsberichten aus dem Jahr 2018 durchgeführt, ergänzt durch eine theoretische Auseinandersetzung mit Klassifikationsmodellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Integration in der französischen sowie in der spanischen Presse, unterteilt in graphematische/phonematische und morphologische Aspekte.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Anglizismen, Sportpresse, graphematische/morphologische Integration, Sprachkontakt und Sprachvergleich.
Beide Sprachen weisen das maskuline Genus bei Anglizismen bevorzugt zu, wobei im Französischen häufig die Unmarkiertheit des maskulinen Genus und im Spanischen oft das Prinzip der nächsten lexikalischen Entsprechung eine Rolle spielt.
Die Arbeit stellt fest, dass durch digitale Medien die Konfrontation mit der geschriebenen Form des Wortes überwiegt, was dazu führt, dass oft das ursprüngliche englische Schriftbild beibehalten wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

