Bachelorarbeit, 2020
95 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung
1.1 Präventive Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Fragestellung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Stress
2.1.1 Definition und Grundlagen
2.1.2 Prävalenz und auslösende Faktoren bei 30-39-jährigen Frauen
2.1.3 Chronischer Stress und psychische Gesundheit
2.2 Hintergründe zur digitalen Stressprävention
2.2.1 Definition und Wirkung der Prävention
2.2.2 Stressprävention bei erwachsenen Frauen
2.2.3 Digitalisierung in der Prävention und Gesundheit
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Sekundärforschung
3.2 Primärforschung
4. Befunde
4.1 Befunde der Sekundärforschung
4.1.1 Befunde bezüglich der Inputqualität
4.1.2 Befunde bezüglich der Durchführungsqualität
4.1.3 Befunde bezüglich der Outcomequalität
4.2 Befunde der Primärforschung
4.2.1 Qualitative Erhebung
4.2.2 Quantitative Erhebung
5. Ergebnisse
5.1 Zentrale Ergebnisse
5.2 Limitation der Ergebnisse
6. Diskussion
7. Handlungsempfehlungen
8. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob die von deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen angebotenen Stress-Apps für 30-39-jährige Frauen nach aktuellem Forschungsstand eine hohe Wirksamkeit erwarten lassen. Ziel ist die Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Qualitätsbeurteilung, gefolgt von einem Screening der aktuell verfügbaren Apps.
1.1 Präventive Problemstellung
Stress beeinflusst das Leben als alltäglicher Begleiter (vgl. Nitsch, 1981a, S. 15f) und ist heute im Rahmen der zunehmenden Ökonomisierung mit veränderten Formen der Arbeitsbelastung, erhöhtem Leistungsdruck und gestiegener Angst (vgl. Hirschfeld, 2017, S. 199) sowie durch gesellschaftliche Veränderungen (vgl. Kaluza, 2018, S. 6) ein Massenphänomen, unter dem immer mehr Menschen leiden scheinen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht Stress als eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts (vgl. WHO zit. nach TK, 2013, S. 8; Scherenberg; Buchwald, 2016, S. 12) und prognostiziert dadurch einen weiteren Anstieg von psychischen Erkrankungen (vgl. WHO, 2011 zit. nach Meyer et al, 2018, S. 360). 30–39-jährige Frauen sind einem besonders hohen Stresspegel ausgesetzt (vgl. TK, 2016, S. 7; Hapke et al, 2013, S. 751). 82% der Frauen in dieser Altersgruppe kennen regelmäßige Stresszustände, ein Drittel davon fühlt sich sogar häufig gestresst (vgl. TK, 2016, S. 7). Die Bedeutung von Stress liegt nicht in der Allgegenwärtigkeit an sich, sondern in den täglichen Herausforderungen der heutigen Lebensumstände, die durch Einseitigkeit, Dichte sowie Verbindlichkeit die Kompensations- und Anpassungsmechanismen und damit den Handlungsspielraum gegenüber Stress immer stärker einschränken (vgl. Nitsch, 1981a, S. 16).
1. Einleitung, Zielsetzung, Fragestellung: Das Kapitel führt in die Problematik chronischen Stresses bei 30-39-jährigen Frauen ein und definiert das Forschungsziel der Qualitätsbewertung von Stress-Apps.
2. Theoretischer Hintergrund: Es werden Grundlagen zu Stress, dessen Ursachen bei Frauen sowie die Hintergründe der digitalen Prävention und des Mediennutzungsverhaltens dargelegt.
3. Methodisches Vorgehen: Die Arbeit beschreibt die Kombination aus Sekundärforschung zur Katalogentwicklung und Primärforschung mittels Screening vorhandener Apps.
4. Befunde: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse des Screenings von neun Stress-Apps hinsichtlich ihrer Input-, Durchführungs- und Outcomequalität.
5. Ergebnisse: Die zentralen Befunde werden ausgewertet und die Limitationen der Studie kritisch reflektiert.
6. Diskussion: Die Ergebnisse werden in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und mit existierender Literatur verglichen.
7. Handlungsempfehlungen: Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete Empfehlungen zur Verbesserung von Stress-Apps der Krankenkassen gegeben.
8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung und einem Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf.
Stressprävention, Digitale Gesundheitsanwendungen, Stress-Apps, 30-39-jährige Frauen, Gesundheitskompetenz, Qualitätssicherung, Wirksamkeit, Sekundärforschung, Primärforschung, App-Screening, Stressmanagement, Psychische Gesundheit, gesetzliche Krankenversicherung, Usability, User Experience.
Die Bachelor-Thesis untersucht die Qualität von Stress-Apps, die von deutschen gesetzlichen Krankenkassen für die Zielgruppe der 30-39-jährigen Frauen angeboten werden.
Die Schwerpunkte liegen auf der Prävention von stressbedingten Erkrankungen, der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie der methodischen Bewertung von mobilen Applikationen.
Die Forschungsfrage lautet, ob die angebotenen Apps so konzipiert sind, dass nach dem aktuellen Forschungsstand eine hohe Wirksamkeit bei der Stressbewältigung für die weibliche Zielgruppe zu erwarten ist.
Die Arbeit kombiniert eine systematische Sekundärforschung zur Katalogerstellung mit einer empirischen Primärforschung (Screening von Apps anhand eines entwickelten Kriterienkatalogs).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Stress und Prävention, die Erarbeitung eines Qualitätskatalogs, das Screening der Apps sowie die Auswertung von quantitativen und qualitativen Daten.
Die wichtigsten Begriffe sind Stressprävention, Digitale Gesundheitsanwendungen, Gesundheitskompetenz, Qualitätssicherung und App-Screening.
Die Kaia Rücken-App, die ursprünglich für die Therapie chronischer Rückenschmerzen entwickelt wurde, erzielte im Vergleich die höchste Erfüllungsquote der Qualitätskriterien (13 von 16).
Die Download-Daten sind aus den App-Stores nur in groben Gruppen verfügbar und ungenau, weshalb sie zur Berechnung der Wirksamkeit nur als richtungsweisende Indikatoren dienen können.
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