Bachelorarbeit, 2020
52 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise
2 Begriffsdefinitionen und Grundlagen
2.1 Energieautarkie
2.2 Nachhaltigkeit
2.3 Technologien der regenerativen Stromerzeugung
2.3.1 Photovoltaik
2.3.2 Windenergie
2.3.4 Bioenergie
2.4 Entwicklungsländer
3 Aktuell angewendete Konzepte in Gemeinden und Entwicklungsländern
3.1 Vorgehen und Auswahlkriterien der Quellen und Konzepte
3.2 Überblick der Studieninhalte
4 Methodik
4.1 Vorgehen bei der Auswertung der Quellen
4.2 Kriterien zur Klassifizierung der Konzepte
4.3 Analyse der Anwendbarkeit für Entwicklungsländer
4.4 Konzepterstellung
5 Ergebnisse
5.1 Darstellung der Klassifizierung
5.2 Voraussetzung zur Anwendbarkeit in Entwicklungsländer
5.2.1 Ökologische Voraussetzungen
5.2.2 Ökonomische Voraussetzungen
5.2.3 Soziale Voraussetzungen
5.2.4 Technische Voraussetzungen
5.3 Eigenes Konzept
6 Fazit und Diskussion
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Analyse verschiedener Konzepte zur autarken Stromversorgung von Gemeinden durch erneuerbare Energien, um die notwendigen Voraussetzungen für deren erfolgreiche Realisierung in Entwicklungsländern zu identifizieren.
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
Das System der Stromenergieversorgung in Deutschland und der Welt ist im Wandel. Die Verbraucher nutzen die aktuellen Technologien der Energiegewinnung, um den benötigten Strom selbst zu erzeugen. Sie verändern somit langsam die Energieversorgungslandschaft zu einem dezentralen Energieversorgungssystem. Diese dezentrale Veränderung wird nicht nur bei den einzelnen Verbrauchern vollzogen, sondern auch in den nächst größeren Systemen wie in Gemeinden, die auf ganz unterschiedliche Konzepte einer autarken Stromversorgung setzen. Die dezentrale Entwicklung sorgt für einen fehlenden Überblick der verschiedenen Konzepte, welches mit einer umfassenden Analyse der existierenden Konzepte beseitigt werden könnte.
Da die Konzepte zur autarken Stromversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien eher in wohlhabenderen Ländern umgesetzt werden, stellt sich die Fragestellung: Welche Voraussetzungen sind notwendig, dass Konzepte zur autarken Stromversorgung von Gemeinden in Entwicklungsländern realisierbar wären?
1 Einleitung: Beschreibt den Wandel zur dezentralen Energieversorgung und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Realisierbarkeit autarker Stromversorgungskonzepte in Entwicklungsländern.
2 Begriffsdefinitionen und Grundlagen: Erläutert zentrale Begriffe wie Energieautarkie, Nachhaltigkeit und beschreibt verschiedene Technologien zur regenerativen Stromerzeugung.
3 Aktuell angewendete Konzepte in Gemeinden und Entwicklungsländern: Dient der Darstellung des Forschungsstandes mittels einer Literaturanalyse und einer übersichtlichen Review-Matrix.
4 Methodik: Definiert das Vorgehen bei der Auswertung und Klassifizierung der wissenschaftlichen Quellen anhand festgelegter Kriterien.
5 Ergebnisse: Analysiert die Erfolgsfaktoren für eine autarke Stromversorgung und stellt ein eigenes, auf Erkenntnissen basierendes Konzept zur Anwendung in Entwicklungsländern vor.
6 Fazit und Diskussion: Reflektiert die gewonnenen Ergebnisse, fasst die Bedeutung der sozialen und zeitlichen Faktoren zusammen und zeigt weiteren Forschungsbedarf auf.
Energieautarkie, Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Entwicklungsländer, Dezentrale Stromversorgung, Photovoltaik, Windenergie, Bioenergie, Erfolgsfaktoren, Stakeholder, Technologische Voraussetzungen, Ökonomische Analyse, Soziale Akzeptanz, Elektrifizierung, Gemeindekonzepte
Die Arbeit untersucht, wie Gemeinden durch erneuerbare Energien eine autarke Stromversorgung erreichen können und welche Faktoren dabei in Entwicklungsländern besonders kritisch sind.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der technischen, ökologischen, ökonomischen und sozialen Voraussetzungen für dezentrale Energieprojekte.
Ziel ist es zu beantworten, welche spezifischen Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit Konzepte zur autarken Stromversorgung in Entwicklungsländern tatsächlich erfolgreich umsetzbar sind.
Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, klassifiziert diese in einer Review-Matrix und leitet daraus ein eigenes, systematisches Konzept ab.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Begriffsbestimmung, die Analyse bestehender Fallstudien und die Herleitung der Erfolgsfaktoren unter Einbeziehung ökonomischer und sozio-kultureller Aspekte.
Besonders prägend sind die Begriffe Energieautarkie, Nachhaltigkeit, Entwicklungsländer sowie die Differenzierung zwischen verschiedenen regenerativen Energietechnologien.
Die Arbeit betont, dass insbesondere in Entwicklungsländern ein längerer Vorbereitungs- und Schulungsprozess notwendig ist, um die soziale Akzeptanz und eine langfristige Integration der Technologie sicherzustellen.
Die Politik ist als essenzieller Akteur für die Schaffung institutioneller Infrastrukturen, finanzieller Rahmenbedingungen und zur Korruptionsprävention gefordert.
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