Bachelorarbeit, 2020
86 Seiten
1. Einführung
1.1 Thematische Relevanz
1.2 Fragestellung und Ziel
1.3 Verwendete Literatur
1.4 Aufbau
2. Theoretischer Rahmen
2.1 Krankenhausbegriff
2.2 Nachhaltigkeitsbegriff
2.3 Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit
2.4 Aktuelle Bedeutung der Nachhaltigkeit für Krankenhäuser in Deutschland
2.4.1 Bedeutung der Ökologie für Krankenhäuser
2.4.2 Bedeutung der Ökonomie für Krankenhäuser
2.4.3 Bedeutung des Sozialen für Krankenhäuser
3. Die Stärkung des Nachhaltigkeitsbestrebens von Krankenhäusern in Deutschland
3.1 Entscheidende Beweggründe für das Krankenhausunternehmen
3. 2 Handlungsmöglichkeiten im Krankenhaus
4. Handlungsempfehlungen für die professionelle Pflegepraxis
4.1 Motivierung des Personals
4.2 Bildung von Arbeitsgruppen
5. Schlussbetrachtung
5.1 Fazit
5.2 Grenzen der Arbeit
5.3 Gesamtausblick
Die Arbeit untersucht, wie das Nachhaltigkeitsbestreben in Krankenhäusern in Deutschland durch konkrete Handlungsmöglichkeiten, insbesondere im Hinblick auf die professionelle Pflegepraxis, gestärkt werden kann.
2.1 Krankenhausbegriff
Krankenhäuser bildeten die ersten Organisationen im Gesundheitssystem (Iseringhausen, Staender 2012, 185). Der Ursprung der Begriffshistorie liegt in Ägypten, Persien, Griechenland und Rom. Aus dem griechischen Wort ,kline‘, das zu Deutsch „liegen” bedeutet, entwickelte sich später der Begriff ,Klinik‘ (Bauer 2013, 147). Kranke fanden in griechischen Tempeln einen Ort, an dem sie liegen, beziehungsweise zur Ruhe kommen konnten. Daraus entstanden im Laufe der Zeit sogenannte ,Leprosorien‘ und Lazarette. Bei Seuchen und in Kriegszeiten stellten diese eine Unterstützung für hilfebedürftige Menschen dar (Bauer 2013, 147).
Größere definitorische Klarheit verschafft das vom lateinischen Begriff ,hospitium‘ stammende Wort ,Spital‘. Im Lateinischen werden unter diesem Begriff Räume in römischen Villen verstanden, die für Gäste als Orte der Begrüßung dienten. Das Wort Spital wird überwiegend im Süden Deutschlands und in Österreich genutzt (Fleßa 2010, 23). Dieser Begriff durchlief mit der Zeit einen Wandel und nahm eine andere Bedeutung an; er bezeichnete etwa bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Sterbeort für arme Menschen.
Da reiche Menschen die Möglichkeit hatten, zu Hause gepflegt und ärztlich behandelt zu werden, suchten sie keine Spitäler auf. Krankenhäuser galten demnach nicht als Ort der Genesung, sondern vielmehr als Ort für hilfebedürftige und sterbenskranke Menschen (Fleßa 2010, 23). Ein weiterer Begriff, der sich vom lateinischen Wort ,hospitium‘ ableiten lässt, ist das Wort Hospiz. Im Mittelalter wurde darunter in erster Linie ein Gasthaus verstanden, das Pilgern als Ruheort oder kranken Menschen auf der Pilgerschaft als Erholungsraum diente (Fleßa 2010, 23).
1. Einführung: Dieser Abschnitt legt die thematische Relevanz, die Forschungsfrage und das Ziel der Arbeit sowie den Aufbau dar.
2. Theoretischer Rahmen: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Krankenhaus und Nachhaltigkeit und erläutert das Drei-Säulen-Modell sowie die ökologische, ökonomische und soziale Bedeutung für Krankenhäuser.
3. Die Stärkung des Nachhaltigkeitsbestrebens von Krankenhäusern in Deutschland: Hier werden die Beweggründe für Krankenhäuser und konkrete Handlungsmöglichkeiten innerhalb der Einrichtungen analysiert.
4. Handlungsempfehlungen für die professionelle Pflegepraxis: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Motivierung des Personals und die Bildung von Arbeitsgruppen zur praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen.
5. Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz.
Nachhaltigkeit, Krankenhaus, Nachhaltigkeitsmanagement, ökologische Nachhaltigkeit, ökonomische Nachhaltigkeit, soziale Nachhaltigkeit, Krankenhausabfall, Pflegepraxis, Personalmotivation, Arbeitsgruppen, Umweltmanagement, Klimaschutz, Ressourcenschonung, Green Hospital, Gesundheitswesen
Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Nachhaltigkeit in deutschen Krankenhäusern und wie dies durch professionelle Pflegepraxis und organisatorische Maßnahmen gestärkt werden kann.
Die zentralen Themen sind das Drei-Säulen-Modell (Ökologie, Ökonomie, Soziales), Abfallmanagement, Ressourcenverbrauch und die Rolle des Pflegepersonals.
Das Hauptziel ist es, nachhaltige Handlungsmöglichkeiten in Krankenhäusern aufzuzeigen und den potenziellen Beitrag der professionellen Pflegepraxis zur Stärkung dieser Bestrebungen zu formulieren.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in Fachdatenbanken, Bibliotheken sowie der Analyse von Studien, E-Books und Statistiken.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen, Beweggründe für Nachhaltigkeit, spezifische Handlungsfelder wie Abfall- und Abwassermanagement sowie Möglichkeiten der Mitarbeiterführung und Arbeitsgruppengründung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, Krankenhaus, ökologische/ökonomische/soziale Nachhaltigkeit, Pflegepraxis, Personalmotivation und Green Hospital charakterisiert.
Es dient als Orientierungsrahmen, um Energieeffizienz, Ökonomie und Patientenwohl zu verbinden und als Vorbild für nachhaltige Krankenhausstrukturen zu fungieren.
Durch die aktive Rolle der Pflege bei der Bedarfsermittlung, Mülltrennung und Materialnutzung sowie durch die Teilnahme an Arbeitsgruppen zur Prozessoptimierung.
Sie dient als Modell, um zu verstehen, wie das Personal durch angemessene Arbeitsbedingungen und Wertschätzung motiviert werden kann, sich für nachhaltige Prozesse zu engagieren.
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