Bachelorarbeit, 2017
43 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Outdoor-Fitness in der lokalen Sportentwicklung
2.1 Lokale Sportentwicklung und Wandel des Sportverhaltens in der Bevölkerung
2.2 Gesundheitsorientierter Fitnesssport
2.3 Sport im naturnahen Umfeld
2.4 Zwischenfazit
3 Analyse des Marktes für Outdoor-Fitness
3.1 Der Markt für Outdoor-Fitness und Fitnesstrends
3.2 Anbieter von Outdoor-Fitness
3.2.1 BodyWeightStation der Firma Eibe
3.2.2 4F-Bewegungsparcours der Firma Playparc
3.2.3 Outdoor-Fitnessgeräte der Firma KOMPAN
3.2.4 Fitnesspfad der Firma Trimm-dich-Pfad.com
3.3 Outdoorsport in der lokalen Sportentwicklung
3.4 Zwischenfazit
4 Entwicklung von Szenarien für die Stadt Bayreuth
4.1 Outdoor-Fitnessangebot in der Stadt Bayreuth
4.2 Möglichkeiten und Konzepte
4.2.1 Modernisierung des alten oder Bau eines neuen Trimm-dich-Pfads
4.2.2 Geräteparks zur freien Nutzung: „Urban Fitness“
4.2.3 Alternativen zum Trimm-dich-Pfad und Geräteparcours
4.3 Gestaltung und Kosten
4.3.1 Renovierung und Ergänzung des vorhandenen Trimm-dich-Pfades
4.3.2 Neubau eines Trimm-dich-Pfades im Studentenwald
4.3.3 Entwurf für einen kompakten Fitnessparcours im städtischen Umfeld
4.3.4 Entwurf für einen Bewegungsparcours im städtischen Umfeld
4.3.5 Möglichkeiten der Finanzierung
5 Schlussbetrachtung
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten, das Outdoor-Sportangebot in der Stadt Bayreuth durch die Modernisierung bestehender Anlagen oder die Schaffung neuer Bewegungsparcours zu erweitern, um der Bevölkerung ein gesundheitsorientiertes und niederschwelliges Training zu ermöglichen.
3.1 Der Markt für Outdoor-Fitness und Fitnesstrends
Der Outdoorsport erlebt derzeit eine Renaissance. Fitness-Trends wie „Crossfit“, „Calisthenics“, TRX-Training bzw. Schlingentraining, „Functional“-Training, “Street Workouts” sind momentan in aller Munde und die jeweiligen Communities in Deutschland wachsen rasant. In Ländern wie Brasilien, den USA oder Australien, wo sich ein Großteil des Lebens im Freien abspielt, ist dieser Trend zum Outdoorsport schon seit längerer Zeit zu beobachten (Burneckas, 2017). Hierzulande besitzen viele Kommunen noch einen Pfad aus den Zeiten der Trimm-dich Bewegung. Einige Übungen der alten Pfade entsprechen nicht mehr den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen und bedürfen einer Erneuerung (Seitz, 2000). Städtische Sportämter und Kommunen erwägen daher eine Modernisierung der alten Pfade oder den Neubau eines Geräteparks zur freien Nutzung im städtischen Bereich.
Während der Trend des Outdoorsports bisher immer mit Sport im naturnahen Umfeld in Zusammenhang gebracht wurde, lässt sich derzeit vor allem der Trend beobachten, dass Outdoorsport zunehmend in den Städten selbst betrieben wird. Städte sind nicht mehr nur Wirtschafts-und Wohnraum, sondern entwickeln sich zu einem öffentlichen Fitnessstudio. Dabei werden die urbanen Gegebenheiten einer Stadt für ein Workout genutzt (Regioactive, 2016).
Auch der Sportmarkt hat diese Entwicklung erkannt. Personal Trainer bieten beispielsweise Individual- oder Gruppentraining an der frischen Luft an, Gerätehersteller entwickelten eine Vielzahl von Geräten für den Outdoor-Bereich und in den Metropolen Deutschlands hat sich eine „Urban Fitness“ Szene etabliert. All diese Ausprägungsformen des Outdoorsports haben gemeinsam, die individuelle Fitness der Nutzer durch verschiedene Übungsformen ohne oder mit Geräten in urbanem Umfeld bzw. in der Natur zu steigern. Unterschiede ergeben sich bei der Zielgruppenausrichtung. Während sich einige Anbieter auf das gesundheitsorientierte Training von Senioren spezialisiert haben, fokussieren sich andere Gerätehersteller auf fortgeschrittene Fitnessenthusiasten.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der „Trimm-dich“-Bewegung, den gesellschaftlichen Wandel hin zu informellen Sportformen und die gesundheitliche Relevanz von Outdoor-Fitness.
2 Outdoor-Fitness in der lokalen Sportentwicklung: Dieses Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Gesundheit sowie die veränderten Anforderungen an die lokale Sportinfrastruktur durch Trendsportarten.
3 Analyse des Marktes für Outdoor-Fitness: Hier werden aktuelle Fitness-Trends, verschiedene Anbieter von Outdoor-Geräten sowie Erkenntnisse aus Pilotprojekten anderer Kommunen untersucht.
4 Entwicklung von Szenarien für die Stadt Bayreuth: In diesem Kapitel werden der aktuelle Status quo in Bayreuth bewertet und spezifische Konzepte zur Modernisierung sowie zur Neugestaltung von Fitnessanlagen inkl. Kostenplanung erstellt.
5 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die verschiedenen Handlungsoptionen anhand einer Vergleichsmatrix zusammen und spricht Empfehlungen für die Realisierung aus.
Outdoor-Fitness, Trimm-dich-Pfad, Lokale Sportentwicklung, Stadt Bayreuth, Gesundheitsförderung, Bewegungsparcours, Urban Fitness, Fitnesstrends, Calisthenics, Prävention, Sportinfrastruktur, Functional Training, Fitnessmarkt, Sportpolitik, Gemeindesport.
Die Arbeit analysiert, wie die Stadt Bayreuth ihr öffentliches Sportangebot durch moderne Outdoor-Fitness-Konzepte erweitern kann, um dem Bewegungsmangel der Bevölkerung entgegenzuwirken.
Die zentralen Themen umfassen die gesundheitspolitische Bedeutung von Sport, die Analyse des Fitnessmarktes, die Evaluierung von Outdoor-Geräten und die strategische Planung kommunaler Sportanlagen.
Ziel ist es, den Bedarf an neuen oder modernisierten Outdoor-Sportflächen in Bayreuth zu ermitteln und konkrete, finanzierbare Umsetzungsszenarien zu erarbeiten.
Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse aktueller Trends, einer Bedarfsanalyse vorhandener Standorte sowie eine vergleichende Bewertung verschiedener Herstellerkonzepte und Finanzierungsmodelle.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung von Gesundheits- und Outdoorsport, die Markt- und Anbieteranalyse sowie die Erstellung spezifischer Fallstudien für Standorte im Stadtgebiet von Bayreuth.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Outdoor-Fitness, lokale Sportentwicklung, Gesundheitsförderung, Stadtplanung und Fitnesstrends beschreiben.
Als Standorte werden unter anderem das Gebiet der ehemaligen Landesgartenschau (Wilhelminenaue), der Röhrensee, der Studentenwald sowie bereits existierende Sportanlagen wie die „Schanz“ oder die Scheffelstraße diskutiert.
Der Autor schlägt Finanzierungsmodelle auf Basis von städtischen Mitteln, Sponsorengeldern, Bürger-Initiativen sowie Eigenleistungen ortsansässiger Vereine und Firmen vor.
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