Bachelorarbeit, 2020
56 Seiten, Note: 0,9
1 VORWORT
2 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
3 ZIELSETZUNG
4 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
4.1 Grundlagen der natürlichen Muskelkontraktion
4.1.1 Ruhemembranpotenzial
4.1.2 Erregungsphysiologie
4.1.3 Aktionspotenzial
4.1.4 Rekrutierung und Frequenzierung
4.1.5 Muskelfasertypen
4.2 Grundlagen der Elektromuskelstimulation und deren konkrete Anwendung nach der Bodystreet-Methode
4.2.1 Muskelinnervation durch EMS
4.2.2 Frequenzspektrum und Elektrostimulation durch Niederfrequenzstrom
4.2.3 Stimulationsparameter in der Elektrostimulation
4.2.3.1 Reizprinzip
4.2.3.2 Richtung
4.2.3.3 Impulsformen
4.2.3.4 Anstiegs- und Abstiegszeit
4.2.3.5 Imupulsdauer und –pause
4.2.3.6 Impulsfrequenz
4.2.3.7 Impulsbreite
4.2.3.8 Stromstärke
4.2.3.9 Trainingsdauer und Häufigkeit
4.2.3.10 Elektrodenarten
4.2.4 Anwendungsparameter nach der Bodystreet-Methode
4.2.5 Studienlage zu den Effekten des EMS-Trainings bezogen auf Hypertrophie, Maximalkraft und Kraftausdauer
4.2.5.1 Hypertrophie nach Fehr (2010)
4.2.5.2 Maximalkraft nach Vatter (2010)
4.2.5.3 Kraftausdauer nach Vatter (2010)
4.2.6 Exkurs: Kundenbindung und -motivation
5 METHODIK
5.1 Studiendesign
5.2 Probandenakquise
5.3 Ein- und Ausschlusskriterien
5.4 Zielparamter
5.5 Randomisierung der Probanden
5.6 Durchführungszeitraum und –ort
5.7 Durchführungsablauf
5.8 Beschreibung des Trainingsgeräts
5.9 Beschreibung der Trainingsbekleidung
5.10 Beschreibung der Trainingselektroden
5.11 Messgeräte und -methoden
5.11.1 Stoppuhr
5.11.2 Waage
5.11.3 Unterarmstütz
5.11.4 Wandsitzen
5.12 Trainingsdurchführung nach der Bodystreet-Methode
5.12.1 Basic Squat
5.12.2 Chair Squat
5.12.3 Leg Extension
5.12.4 Leg Curl
5.12.5 Sumo Squat
5.12.6 Front Lunge
5.12.7 Lat. Pull down
5.12.8 Side Lunge
5.12.9 Triceps Kickback
5.12.10 Overhead Wide Squat
5.12.11 Side Crunch
5.12.12 Front Crunch
5.12.13 Diagonal Crunch
5.12.14 Russian Twist
5.12.15 Flying Superman
5.12.16 Total Back Extension
6 ERGEBNISSE
7 DISKUSSION
7.1 Ergebnis-Diskussion
7.1.1 Körpergewicht
7.1.2 Körperfett- und Muskelmasse
7.1.3 Viszerales Fett
7.1.4 Krafttests
7.2 Methoden-Diskussion
7.2.1 Grenzen der Probandenakquise
7.2.2 Grenzen der Trainings- und Durchführungsmethodik
7.2.3 Grenzen der Messmethodik
7.3 Schlussfolgerung und Ausblick
8 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die kurzfristigen Effekte eines standardisierten EMS-Trainingsprogramms nach der Bodystreet-Methode über einen Zeitraum von acht Wochen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne Reizstrom, um Unterschiede in der körperlichen Leistungsfähigkeit und Zusammensetzung zu evaluieren.
4.2.3.4 Anstiegs- und Abstiegszeit
Die Anstiegs- bzw. Abstiegszeit (Einheit: Sekunden (s)) bezeichnet den Zeitraum, den der Impuls benötigt, um die vorher eingestellte maximale Intensität in diesem entsprechenden Impuls zu erreichen bzw. wieder auf den Nullwert zu gelangen.
Wie die vorangegangene Abbildung 3 zeigt ist die Anstiegs- und Abstiegszeit von der Impulsform abhängig bzw. umgekehrt. Dabei sind insbesondere die rechteckige und die dreieckige/sinusförmige Impulsform voneinander zu unterscheiden. Bei einem rechteckigen Impuls ist die Anstiegs- und Abstiegszeit nahe null, da der Impuls abrupt beginnt bzw. endet. Für den Trainierenden fühlt es sich an, als gäbe es nur „Impuls an“ oder „Impuls aus“. Bei einem dreieckigen/sinusförmigen Impuls hingegen steigt die Impulsstärke stetig an, bis das Maximum erreicht ist, um danach in derselben Form wieder auf den Nullwert zu fallen. Für den Trainierenden fühlt es sich bei dieser Impulsform wie ein Herantasten an das Maximum an.
Beim EMS-Training werden hauptsächlich die abrupt an- und absteigenden Rechteckimpulse verwendet, um eine effektivere Erregung der Muskulatur auslösen zu können (Benton et al., 1983; Vatter, 2010). Dreieckige/sinusförmige Impulse werden meist bei Trainingseinsteigern und ängstlichen Personen als „Impulsgewöhnung“ eingesetzt, da das subjektive Empfinden angenehmer ist, wenn sich durch den Impuls hindurch an das Maximum herangetastet wird. Benton et al. (1983) weisen allerdings auf folgenden Umstand hin, der dazu anhält, bei regelmäßigem, langfristigem Training die rechteckige Impulsform zu bevorzugen: „Aufgrund bisher noch nicht genau bekannter Vorgänge an der Zellmembran zeigen sowohl Nerven- als auch Muskelfasern bei Reizung mit langsam ansteigenden Stromstärken das Phänomen der „Akkommodation“, d.h. die Reizschwelle wird erhöht. Ein ansonsten nach Stärke und Dauer ausreichender Impuls wird bei langsamen Anstieg daher keine Erregung auslösen.“
1 VORWORT: Danksagung des Autors an Unterstützer und Wegbegleiter während der Studienzeit.
2 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Marke Bodystreet und die grundlegende Problemstellung bezüglich der Effektivität von EMS-Training.
3 ZIELSETZUNG: Definition des Untersuchungsziels, die kurzfristigen Effekte des Bodystreet-EMS-Trainings über 8 Wochen zu analysieren und mit einer Kontrollgruppe zu vergleichen.
4 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte theoretische Grundlagen der Muskelphysiologie und der EMS-Technologie, ergänzt durch einen Exkurs zur Kundenbindung.
5 METHODIK: Beschreibung des Studiendesigns, der Probandenauswahl, der technischen Ausstattung sowie des spezifischen Übungskatalogs.
6 ERGEBNISSE: Präsentation der erhobenen anthropometrischen Messwerte und Krafttestergebnisse in tabellarischer und grafischer Form.
7 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Studienergebnissen und methodischen Grenzen der Untersuchung.
8 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die theoretischen Inhalte, das Studiendesign und die wesentlichen Erkenntnisse der Forschungsarbeit.
Elektromuskelstimulation, EMS-Training, Bodystreet-Methode, Muskelphysiologie, Krafttraining, Trainingswissenschaft, Muskelkontraktion, Hypertrophie, Maximalkraft, Kraftausdauer, Probandenstudie, Anthropometrische Parameter, Trainingsmethodik, Kundenbindung, Elektrotherapie.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit des standardisierten EMS-Trainings nach der Bodystreet-Methode im Vergleich zu einem Training ohne Reizstrom.
Die Arbeit verbindet theoretische Grundlagen der Muskelphysiologie und Elektrotherapie mit einer empirischen Studie zur Leistungssteigerung sowie betriebswirtschaftlichen Aspekten der Kundenbindung im Fitnessbereich.
Das Ziel ist die Untersuchung kurzfristiger Trainingseffekte bei EMS-Neulingen über einen achtwöchigen Zeitraum unter Berücksichtigung von Körperzusammensetzung und Kraftleistungen.
Es handelt sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie mit 22 Probanden, die in eine Interventions- und eine Kontrollgruppe unterteilt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Elektromuskelstimulation und eine detaillierte methodische Beschreibung der Durchführung, inklusive der angewandten Übungen.
Die zentralen Begriffe umfassen EMS-Training, Muskelkontraktion, Leistungsdiagnostik und Trainingswissenschaft im Kontext kommerzieller Fitnessanbieter.
Die Interventionsgruppe absolvierte das 8-wöchige Trainingsprogramm inklusive EMS-Reizstrom, während die Kontrollgruppe identische Übungen ohne den Einsatz von Reizströmen durchführte.
Der Autor identifiziert den Faktor Mensch als signifikante Variable, da persönliche Belastungsgrenzen, individuelle Motivation, Ernährung und Alltagsfaktoren außerhalb der kontrollierten Trainingszeit die Messergebnisse maßgeblich beeinflussen können.
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