Fachbuch, 2021
69 Seiten
1 Einleitung
2 Gender
2.1 Gender im biologischen Sinne
2.2 Kulturelles Gender
2.3 Historische Entwicklung der Frauenbewegung
2.4 Stereotype
2.4.1 Stereotypische Geschlechter
2.4.2 Stereotype in den Medien
2.5 Gender Pay Gap
3 Führung
3.1 Anforderung an die Führungsperson
3.2 Führungsstil
3.2.1 Führungsstile nach Lewin
3.2.2 Transformationaler und Transaktionaler Führungsstil
3.3 Frauenquote
3.4 Mythen um die Frau als Führungsperson
3.5 Geschlechterspezifische Führungsstile
4 Machtverhältnis zwischen Führungspersonen und Mitarbeiter/innen
4.1 Machtverhältnis innerhalb Organisationsstrukturen
4.2 Spiral Dynamics in Organisationen
4.3 Psychologischer Begriff der Motivation
4.4 Neurobiologisches Motivationssystem
5 Empirische Forschung
6 Fazit und Handlungsempfehlung
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Geschlechts auf das Machtverhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden unter Berücksichtigung von Gender-Stereotypen, Führungstheorien und Organisationsstrukturen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, warum Frauen trotz formaler Gleichberechtigung in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert sind und wie sich unterschiedliche Führungsstile auf Machtdynamiken auswirken.
2.4 Stereotype
Stereotype sind feste Vorstellungen darüber, was in einem bestimmten Bereich „üblich“ ist. Sie verhelfen dazu, eine grobe Weltordnung zu schaffen, können Menschen jedoch gleichzeitig aufhalten, ihre Reichhaltigkeit genau und neutral anzuschauen. Sie schreiben Menschen bestimmte Merkmale und Verhaltensweisen basierend auf ihrem erkennbaren Geschlecht zu. Diese Attribute werden mit der Zeit angeeignet und durch die eigene Darstellung und die Außenwahrnehmung konstant angeregt, was dann für viele als selbstverständlich wirkt. Die Stereotype sind demnach Erwartungshaltungen der Gesellschaft.
Der Begriff Stereotyp ist den meisten Menschen geläufig. Beispielsweise, wenn Frauen nicht in die Parklücke kommen, dann halten viele sich die Hand vor die Stirn und sagen „typisch Frau“ denn ein weltbekanntes Klischee lautet „Frauen können nicht einparken“. Oder „Frauen am Steuer, ungeheuer!“ Ähnlich wie bei einem Mann, der angeblich bekannt dafür ist, dass er nie zuhört. Die Gesellschaft hat feste Vorstellungen darüber, was von Männern und Frauen erwartet wird, wie sie sich kleiden, benehmen und präsentieren den Stereotypen täglich mehrmals in ihrem Alltag, sei es im Supermarkt, zu Hause vor dem Fernseher, auf den Straßen oder in den sozialen Medien – bewusst und unbewusst.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen in Deutschland und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2 Gender: Dieses Kapitel definiert Gender im biologischen und kulturellen Sinne, thematisiert die historische Frauenbewegung, Stereotype in Gesellschaft und Medien sowie den Gender Pay Gap.
3 Führung: Es werden verschiedene Führungsstile vorgestellt, Anforderungen an Führungspersonen definiert und Mythen rund um die Frau in Führungspositionen kritisch hinterfragt.
4 Machtverhältnis zwischen Führungspersonen und Mitarbeiter/innen: Dieses Kapitel analysiert Macht innerhalb von Organisationen, nutzt das Modell Spiral Dynamics zur Erklärung von Hierarchien und erläutert psychologische sowie neurobiologische Motivationsaspekte.
5 Empirische Forschung: Die Ergebnisse einer Online-Umfrage unter 100 Teilnehmern zu Rollenbildern, Führungswahrnehmung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden präsentiert und ausgewertet.
6 Fazit und Handlungsempfehlung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen zur Überwindung von Stereotypen sowie zur Förderung vielfältigerer Führungsteams.
Gender, Führungspersonen, Machtverhältnis, Stereotype, Frauenquote, Gender Pay Gap, Führungsstil, Organisationsstruktur, Spiral Dynamics, Motivation, Gleichberechtigung, Arbeitswelt, Unterrepräsentanz, Sozialisation, Karriere.
Die Arbeit untersucht, wie das Geschlecht das Machtverhältnis zwischen Führungskräften und Mitarbeitern beeinflusst und warum Frauen in Führungsebenen weiterhin unterrepräsentiert sind.
Die zentralen Themen sind Gender-Stereotype, Führungstheorien (transformational/transaktional), Machtdynamiken in Organisationen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Ziel ist es zu ergründen, inwieweit gesellschaftliche Erwartungen und Denkmuster die Karrierechancen von Frauen begrenzen und wie Machtstrukturen in Organisationen durch Geschlechterrollen geprägt werden.
Es wird eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur mit einer empirischen Online-Umfrage kombiniert, an der 100 Personen teilgenommen haben.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Gender und Führung, der Analyse von Macht in Organisationen (u.a. durch Spiral Dynamics) sowie der empirischen Auswertung von Vorurteilen im beruflichen Kontext.
Wesentliche Begriffe sind Gender, Stereotype, Machtverhältnis, Führungsstil, Organisationskultur, Gender Pay Gap und Karriere.
Es dient dazu, Wertesysteme in Organisationen zu klassifizieren, um zu verstehen, wie verschiedene Ebenen (von rot bis grün) Führungsstile und Machtausübung beeinflussen.
Die Umfrage zeigte, dass ein erheblicher Teil der Befragten entweder angab, dass die Frauenquote im Unternehmen nicht angewandt wird oder ihnen diesbezüglich keine Informationen vorliegen.
Die Mehrheit ist mit ihrer Vorgesetzten zufrieden, wobei jedoch häufig der Wunsch nach mehr Entscheidungsfreiheit, Vorbildfunktionen und Empathie geäußert wurde.
Ja, laut der Analyse geben insbesondere Motivationstypen, die aus Angst handeln (Typ B), Macht eher an autoritäre Führungspersonen ab, um Konflikte zu vermeiden.
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