Bachelorarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Forschungsinteresses
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Journalismus und das „Social Web“
2.1 Definition und Wandel des Journalismus durch das „Social Web“
2.2 Vom Gatekeeper zum Gatewatcher - Die gewandelte Rolle des Journalisten
2.3 Bedrohung oder Bereicherung? Zum Verhältnis des partizipativen und professionellen Journalismus
2.4 Twitter als Beispiel des journalistischen Potentials von Sozialen Medien
3. Soziale Medien, Nutzungsmotive und Snapchat
3.1 Definition Sozialer Medien und Social Networked Sites
3.2 Motive der Nutzung Sozialer Medien nach dem Uses-and-Gratification-Approach
3.3 Snapchat: Definition und Anwendungen der App
3.3.1 My Story
3.3.2 Our Story
3.3.3 Snap Map
3.3.4 Discover
3.4 Charakteristika von Snapchat
4. Journalistische Potentiale von Snapchat
5. Forschungsfragen und Hypothesen
6. Methodik der Untersuchung
6.1 Durchführung und Teilnehmer
6.2 Operationalisierung
7. Ergebnisse der Untersuchung
7.1 Beschreibung der Stichprobe
7.2 Hypothesentests
8. Fazit und Diskussion
8.1 Limitationen
8.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potential von Snapchat als journalistisches Medium für die Nachrichtenrezeption und -produktion bei der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen. Dabei wird analysiert, inwieweit junge Nutzer die App tatsächlich für den Nachrichtenkonsum verwenden und welchen Einfluss individuelle Motive sowie das Medienimage auf dieses Verhalten haben.
1.1 Problemstellung und Relevanz des Forschungsinteresses
„The fundamental driver of the changes in journalism, as well as of many wider changes in society, is an idea of access and participation for which the Internet and its associated technologies can be seen as emblematic examples [...]“ (Bruns, 2005, S. 307).
Durch die technischen Möglichkeiten und neuen Anwendungen des „Social Web“ ergibt sich ein gewandeltes Mediennutzungs- und Informationsverhalten. Nutzer erhalten einen unbegrenzten Zugang zu vielfältigsten Informationsquellen. Gleichzeitig können sie selbst Wissen beisteuern, indem sie Inhalte wie Videos, Kommentare oder Fotografien erstellen und medial verbreiten (Hamann, 2008, S. 216). Es zeigt sich, dass Sozialen Medien eine bedeutsame Rolle bei der Beschaffung und Verbreitung von Informationen beigemessen werden kann.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problemstellung, die Forschungsrelevanz sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
2. Journalismus und das „Social Web“: Dieses Kapitel führt in den Strukturwandel des Journalismus durch das „Social Web“ ein und diskutiert die Rollenveränderung vom Gatekeeper zum Gatewatcher.
3. Soziale Medien, Nutzungsmotive und Snapchat: Der theoretische Teil definiert Soziale Medien, erläutert den Uses-and-Gratification-Ansatz und beschreibt detailliert die Funktionen sowie Charakteristika von Snapchat.
4. Journalistische Potentiale von Snapchat: Hier werden die Möglichkeiten der App für journalistische Zwecke und die Bindung junger Zielgruppen analysiert.
5. Forschungsfragen und Hypothesen: Dieses Kapitel formuliert die zentralen Fragestellungen der Arbeit und stellt konkrete Hypothesen zur empirischen Überprüfung auf.
6. Methodik der Untersuchung: Hier wird der methodische Ansatz der Online-Befragung sowie die Operationalisierung der erhobenen Daten beschrieben.
7. Ergebnisse der Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Daten der Stichprobe und führt die Hypothesentests durch.
8. Fazit und Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt, Limitationen der Studie aufgezeigt und ein Ausblick für weitere Forschungen gegeben.
Journalismus, Social Web, Snapchat, Nachrichtenrezeption, Nachrichtenproduktion, Online-Befragung, Uses-and-Gratification-Approach, Partizipation, Gatewatcher, junge Nutzer, Medienimage, Mediennutzung, Storytelling, Digital News Survey, Nachrichtenquelle.
Die Arbeit untersucht das journalistische Potential der App Snapchat für eine junge Zielgruppe zwischen 14 und 29 Jahren.
Zentral sind der Wandel des Journalismus durch das „Social Web“, die Nutzungsmotive von Social-Media-Anwendern sowie eine spezifische Potentialanalyse von Snapchat.
Die Arbeit fragt danach, über welche Potentiale Snapchat für die Nachrichtenrezeption und -produktion bei jüngeren Nutzergruppen verfügt und ob die App aus Nutzersicht als journalistisches Medium wahrgenommen wird.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung in Form einer Online-Befragung mit 274 Probanden durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Journalismus im Social Web, eine detaillierte Beschreibung der Snapchat-Funktionen sowie die Auswertung der empirischen Befragungsergebnisse.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Snapchat, journalistische Potentiale, Nachrichtenrezeption, Social Web und Uses-and-Gratification-Ansatz.
Die Nutzer bewerten Snapchat vorrangig als Unterhaltungsmedium für den Austausch mit Freunden; die Wahrnehmung als Kanal für professionelle Nachrichten und Journalismus ist eher gering ausgeprägt.
Obwohl die Funktionen Möglichkeiten zur journalistischen Aufbereitung bieten, zeigen die Ergebnisse, dass diese von den befragten Nutzern im Durchschnitt kaum aktiv für den Nachrichtenkonsum wahrgenommen oder genutzt werden.
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