Bachelorarbeit, 2013
109 Seiten, Note: 1,0
1 Persönliche Motivation und Fragestellung
2 Relevanz und Problematik
3 Theoretische Grundlagen und aktueller Forschungsstand
3.1 Konzentrationsfähigkeit
3.1.1 Begriffseingrenzung: Konzentration
3.1.2 Zusammenhang zwischen Konzentration und Lernen
3.1.3 Konzentrationsfähigkeit
3.1.4. Konzentrationsprobleme
3.2. Bewegung
3.2.1 Begriffserklärung
3.2.2. Zusammenhang zwischen Bewegung und Lernen
3.2.3. Einflüsse der Bewegung auf unser Gehirn
3.3 Zusammenhang zwischen Bewegung und Konzentration
3.4. Durch Bewegung Konzentration in der Schule steigern
3.4.1 Bewegungspausen
3.4.1.1 Brain-Gym und Brainmoves
4 Methodologie
4.1. Testinstrumentarium zur Messung der Konzentration: DK-KE Test
4.2. Kontrollvariablen
4.3. Auswertung des Tests
4.4. Interpretationsangaben
4.5 Gütekriterien
4.6. Auswahl der Zielgruppe und Kontext
4.7. Messung der Konzentration
4.8. Intervention durch Bewegung
4.8.1. Bewegungsintegration
4.8.2. Bewegungsauswahl
4.9. Beobachtung
4.10. Hypothesen
5 Darstellung der Daten
5.1. Daten des Konzentrationstests
6 Diskussion und Interpretation der Daten
7 Schlussfolgerung
8 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Bewegungspausen auf die Konzentrationsleistung von Grundschülern der Eingangsstufe. Ziel ist es, durch die Integration körperlicher Aktivitäten in den Schulalltag konzentriertes Arbeiten zu fördern und die wissenschaftliche Korrelation zwischen Bewegung und kognitiver Leistungsfähigkeit empirisch zu überprüfen.
3.1.1 Begriffseingrenzung: Konzentration
Der Begriff Konzentration unterscheidet sich im deutschen Sprachraum vom Begriff Aufmerksamkeit. Im wissenschaftlichen Diskurs gibt es Unstimmigkeiten über die Definition und klare Abtrennung der beiden Begriffe. Einige Autoren trennen beide Konzepte klar voneinander. Von anderen Autoren werden die beiden Wörter jedoch nicht klar voneinander getrennt oder sogar synonym benutzt.
Memmert und Weickgenannt (2006) gehören zu den Autoren die beide Konzepte klar trennen. Sie erklären in diesem Zusammenhang, dass sich „die Aufmerksamkeit immer auf das Wahrnehmen, und die Konzentration immer auf das Arbeiten“ (S. 79) beziehen.
Brickenkamp (1962) hebt hervor, dass die Begriffe Aufmerksamkeit und Konzentration von vielen anderen Autoren ohne präzise Definition verwendet werden und dass sie oft nicht unterschieden werden.
Rollett (1993) gehört zu diesen Autoren, die keine klare Unterscheidung machen. Autoren wie er argumentieren dies, unter anderem, mit der Tatsache, dass Konzentrationstests genutzt werden, um die Aufmerksamkeit zu beschreiben und umgekehrt. Außerdem wird im englischen Sprachgebrauch dieser Unterschied aufgelöst da der Begriff “attention” die Bedeutung beider Begriffe abdeckt.
Eine dritte Sichtweise versucht einen Mittelweg zwischen den beiden Theorien zu finden. Diese Autoren sind der Meinung, dass die Konzentration als eine bestimmte Art der Aufmerksamkeit zu sehen ist. Trankiem B. (1995) unterscheidet, wie man in der Tabelle 1 erkennen kann, die Konzentration mithilfe von 3 Ebenen: Unbewusste Aufmerksamkeit, bewusste Aufmerksamkeit und Konzentration:
1 Persönliche Motivation und Fragestellung: Die Autorin legt ihre Beweggründe für die Themenwahl dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Steigerung konzentrierten Arbeitens durch Bewegung.
2 Relevanz und Problematik: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Konzentration und Bewegung im schulischen Alltag und verweist auf die abnehmende motorische Leistungsfähigkeit heutiger Schüler.
3 Theoretische Grundlagen und aktueller Forschungsstand: Hier werden zentrale Begriffe definiert und der Zusammenhang zwischen Bewegung und kognitiven Lernprozessen wissenschaftlich beleuchtet.
4 Methodologie: Dieses Kapitel beschreibt das Versuchsdesign, den eingesetzten DK-KE Test zur Konzentrationsmessung sowie die Durchführung der bewegungsbasierten Intervention.
5 Darstellung der Daten: Die Ergebnisse der Konzentrationstests werden hier individuell für die 13 teilnehmenden Schüler grafisch und tabellarisch aufbereitet.
6 Diskussion und Interpretation der Daten: Die erhobenen Daten werden analysiert und in den Kontext der theoretischen Forschungsstandes eingeordnet, um die Hypothesen zu überprüfen.
7 Schlussfolgerung: Die Autorin resümiert ihre Ergebnisse, reflektiert die Durchführung der Studie und zieht Konsequenzen für die pädagogische Praxis.
8 Ausblick: Hier wird der Bedarf an weiterer Forschung sowie die zukünftige Bedeutung der Bewegungsförderung für den eigenen Berufsalltag thematisiert.
Bewegung, Konzentration, Lernen, Zusammenhang zwischen Bewegung und Konzentration, Konzentrationstest, Bewegungsintegration, Grundschule, Brain-Gym, Motorik, Kognition, Leistungsfähigkeit, pädagogische Diagnostik, Lernförderung.
Die Arbeit untersucht, wie sich die Integration gezielter Bewegungspausen in den Unterricht auf die Konzentrationsfähigkeit von Kindern in der Eingangsstufe der Grundschule auswirkt.
Zentrale Felder sind die theoretische Abgrenzung von Konzentration und Aufmerksamkeit, die neurobiologischen Effekte von Bewegung auf das Gehirn sowie die praktische Anwendung von Bewegungsprogrammen.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass durch kurze Bewegungseinheiten im Unterricht das konzentrierte Arbeiten der Schüler gesteigert und somit das Lernen erleichtert werden kann.
Es wird eine empirische Studie mit einem Pre- und Post-Test-Design unter Verwendung des „Differentiellen Leistungstests - KE“ (DK-KE) nach Kleber durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Theorieteil zur Bedeutung von Bewegung und Konzentration sowie in den methodischen Teil, der das Testinstrument, die Kontrollvariablen und die Interventionsphase beschreibt.
Wichtige Begriffe sind Bewegungsintegration, Konzentrationsleistung, Brain-Gym, motorische Förderung und schulische Lernvoraussetzungen.
Die Zielgruppe wurde aufgrund eines laufenden Praktikums der Autorin in einer ersten Klasse (Zyklus 2.1) mit 13 Schülern im Alter von 5 bis 7 Jahren ausgewählt.
Die Geschichte dient als standardisierte, hochmotivierende Einleitung für den Konzentrationstest, um die Kinder zur Mitarbeit zu bewegen und die Testinstruktionen kindgerecht zu verpacken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

