Bachelorarbeit, 2018
78 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Brand Communication
2.1 Begriffserklärung und Einführung in die Brand Communication
2.2 Begriffserklärung Brand Identity und Brand Image
2.3 Kommunikationsinstrumente
2.4 Brand Communities
3 Social Media und Content Marketing
3.1 Definition Social Media
3.2 Social Media Marketing
3.3 Blogs im Vergleich zu anderen Plattformen
3.4 Definition Content Marketing
4 Blogging
4.1 Definition Blog
4.2 Entwicklung von Blogs
4.3 Erscheinungsformen von Blogs
4.4 Kommerzialisierung der Blogosphäre
4.5 Rechtliche Fragestellungen
4.6 Vom Blogger zum Influencer
5 Blogging als Instrument der Unternehmenskommunikation
5.1 Arten und Einsatzmöglichkeiten
5.2 Ziele, Zielgruppen und Reichweite
5.3 Content- Problematik von Corporate Blogs
5.4 Möglichkeiten und Grenzen von Corporate Blogs
5.5 Kooperationen mit Bloggern
6 Blogging am Beispiel Daimler
6.1 Vorstellung des Unternehmens
6.2 Konzept des Corporate Blogs
6.3 Umsetzung des Corporate Blogs
6.4 Vergleich der Corporate Blogs von Daimler und Audi
7 Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für Corporate Blogs
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung und Eignung von Corporate Blogs als strategisches Instrument für das Kommunikationsmanagement in Unternehmen. Im Fokus steht dabei die Analyse, wie solche Blogs zur Stärkung der Markenkommunikation, der Kundenbindung und zur Beeinflussung der Meinungsbildung in der digitalen Informationsgesellschaft beitragen können.
4.4 Kommerzialisierung der Blogosphäre
„Satte 57 Prozent aller Befragten einer Studie sind der Meinung, dass in Blogs unabhängige Positionen vertreten werden; vertrauen ihnen also bei der Meinungsbildung“ (Blogstudie 2016). Es stellt sich die Frage wie unabhängig diese Positionen sind, wenn dafür Vergütungen gezahlt wird.
Ein privater Blog entsteht häufig aus einer Leidenschaft oder einem Hobby heraus. Mit der Zeit wird teilweise viel Aufwand in die Pflege und Entwicklung eines Blogs investiert. Viele Blogger unterliegen dabei der Versuchung, ihren Blog in ein Mittel zur Monetarisierung zu verwandeln. In diesem Prozess besteht die Gefahr, dass der Nutzen für den Leser zu kurz kommt und dessen Interesse daraufhin abebbt. Im Falle der Monetarisierung und um den Anforderungen ihrer Follower gerecht zu werden, kann das Betreiben des Weblogs zur beruflichen Haupttätigkeit werden.
Aufgrund der zunehmenden Professionalisierung der Blogosphäre sind auch Unternehmen auf die Option, mit sog. Influencern zusammenzuarbeiten, aufmerksam geworden. Die Konsumindustrie, insbesondere die Modebranche, gelten als Vorreiter im Influencer Marketing. Handelt es sich also um eine Win-win-Situation, bei der alleine der Leser verliert? Nein, denn Studien zeigen, ist ein bezahlter Blog gut umgesetzt, wird er von den Lesern toleriert. Allerdings kann sich „diese wohlwollende Duldung auch sehr schnell umkehren, wenn sie es mit der Werbung übertreiben- ob mengenmäßig (schlicht zu viele Anzeigen) oder qualitätsmäßig (unseriöse Werbung oder auch Werbeformate wie z.B. Pop-ups oder automatische Weiterleitungen (vgl. Weller/Firnkes 2015, 28).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Weblogs ein und stellt die Forschungsfrage nach der Zweckdienlichkeit von Blogs für die Unternehmenskommunikation.
2 Brand Communication: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Markenführung, einschließlich Markenidentität, Markenimage und der Rolle klassischer sowie nichtklassischer Kommunikationsinstrumente.
3 Social Media und Content Marketing: Hier wird der theoretische Rahmen für Soziale Medien und Content Marketing abgesteckt, inklusive einer Analyse verschiedener Plattformen und deren Relevanz für Unternehmen.
4 Blogging: Dieses Kapitel definiert den Begriff Blog, skizziert dessen historische Entwicklung und erläutert Erscheinungsformen sowie die Kommerzialisierung und rechtliche Aspekte.
5 Blogging als Instrument der Unternehmenskommunikation: Hier wird die spezifische Rolle von Corporate Blogs als Kommunikationsinstrument analysiert, inklusive der verschiedenen Arten von Blogs, Zielsetzungen und der Zusammenarbeit mit Bloggern.
6 Blogging am Beispiel Daimler: Dieses Kapitel bietet eine vertiefende Fallstudie zum Corporate Blog der Daimler AG und vergleicht diesen mit dem Blog der Marke Audi.
7 Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für Corporate Blogs: Abschließend werden allgemeine Erfolgsfaktoren für Corporate Blogs zusammengefasst und Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet.
Blogging, Weblogs, Unternehmenskommunikation, Kommunikationsmanagement, Social Media Marketing, Content Marketing, Daimler, Brand Communication, Markenidentität, Markenimage, Brand Communities, Influencer Marketing, Storytelling, Unternehmensblog, Krisenmanagement
Die Arbeit analysiert, inwieweit Blogs ein effektives und sinnvolles Instrument für das moderne Kommunikationsmanagement von Unternehmen darstellen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Markenkommunikation, den Möglichkeiten und Grenzen von Corporate Blogs, den rechtlichen Aspekten des Bloggens sowie der strategischen Zusammenarbeit mit Influencern.
Ziel ist es zu klären, ob Weblogs einen Mehrwert für die Unternehmenskommunikation bieten und wie diese strategisch korrekt umgesetzt werden können.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Forschungsmethode, die den aktuellen Forschungsstand aufarbeitet und diesen in einer analytischen Fallstudie (Daimler AG) anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Marken- und Social-Media-Kommunikation, eine detaillierte Typisierung von Blogs sowie eine praxisorientierte Untersuchung von Unternehmensblogs.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Corporate Blog, Content Marketing, Markenkommunikation, Authentizität und Influencer Marketing charakterisieren.
Die Daimler AG gilt als Vorreiter bei der Nutzung von Corporate Blogs; der Fall zeigt eindrucksvoll die Integration von Mitarbeiterkommunikation und Krisenmanagement in einem Blogkonzept.
Das Werk verdeutlicht, dass Blogger in Deutschland strenge medienrechtliche Vorgaben, wie die Impressumspflicht und Kennzeichnungsvorschriften für Werbung, einhalten müssen, um Abmahnungen zu vermeiden.
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