Masterarbeit, 2020
312 Seiten, Note: 1,7
Die Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema des Lernkulturwandels und setzt sich zum Ziel, die Bedeutung von Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching im Unterricht zu beleuchten. Dabei liegt der Fokus auf der Förderung der Methodenkompetenz von Schüler*innen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den aktuellen Lernkulturwandel und seine Herausforderungen für die Schule beschreibt. Anschließend werden die Begriffe Lernkultur, Schulkultur und Lernen definiert. Das zweite Kapitel beleuchtet die Forderungen der Arbeitgeber hinsichtlich der Methodenkompetenz von Absolvent*innen und die Bedeutung dieser Kompetenzen für die Lern- und Schulkultur. Das dritte Kapitel definiert die Konzepte der Ermöglichungsdidaktik und des Lerncoachings, wobei deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgestellt werden.
Im vierten Kapitel werden die Konzepte der Ermöglichungsdidaktik und des Lerncoachings im Kontext verschiedener Disziplinen beleuchtet, darunter Didaktik, Konstruktivismus, Lernforschung, Beratung und Gesprächsführung. Es werden die verschiedenen Perspektiven auf die Rolle der Lehrperson als Ermöglicher*in und Coach sowie auf die Schüler*in als Coachee erörtert. Das fünfte Kapitel beschreibt das Konzept des "Ermöglichungscoachings" und erläutert die einzelnen Elemente des Konzepts, wie z. B. Ziele, Aufbau, Lernsetting und Rahmenbedingungen. Abschließend werden in den Schlussfolgerungen Empfehlungen für die Lern- und Schulkultur abgeleitet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselbegriffe Lernkulturwandel, Ermöglichungsdidaktik, Lerncoaching, Methodenkompetenz, selbstgesteuertes Lernen, Schüler*innenförderung und Lehrer*innenentwicklung. Dabei spielen die Konzepte des Konstruktivismus, der Beratung und Gesprächsführung eine wichtige Rolle. Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten, wie Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching zur Entwicklung einer lernförderlichen Schulkultur beitragen können, in der Schüler*innen aktiv und selbstbestimmt lernen.
Er beschreibt den Übergang von der reinen Wissensvermittlung hin zur Förderung von Methodenkompetenz und selbstgesteuertem Lernen, getrieben durch Digitalisierung und veränderte Anforderungen der Arbeitswelt.
Dieser konstruktivistische Ansatz sieht die Lehrperson nicht als Wissensvermittler, sondern als Gestalter von Lernumgebungen, die es Schülern ermöglichen, sich Wissen eigenständig anzueignen.
Lerncoaching ist eine beratungsorientierte Begleitung, die individuelle Lernstrategien fördert und den Schüler (Coachee) in den Mittelpunkt des Prozesses stellt.
Es ist ein von der Autorin entwickeltes Konzept, das die Prinzipien der Ermöglichungsdidaktik mit den Methoden des Lerncoachings verbindet, um die Selbststeuerung der Schüler nachhaltig zu festigen.
Fachwissen veraltet in der heutigen Zeit schnell. Methodenkompetenz hingegen befähigt Schüler dazu, sich lebenslang neues Wissen eigenständig zu erschließen.
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