Masterarbeit, 2020
312 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Der Lernkulturwandel
2.1 Definitionen: Lernen, Kultur, Lernkultur, Schulkultur
2.2 Wo sich der Lernkulturwandel zeigt oder: die Forderungen der Arbeitgeber
2.3 Bedeutungen für die Lern- und Schulkultur
2.3.1 Unterrichtsinhalte
2.3.2 Unterrichtsorganisation
2.3.3 Lernen während des Unterrichts
2.3.4 Begriffsdefinitionen und -verwendungen
2.3.4.1 Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit
2.3.4.2 Selbstreguliertes und selbstgesteuertes Lernen
2.3.4.2.1 Verwendung der Begrifflichkeit(en) in der Masterarbeit sowie im Konzept
2.3.4.3 Kompetenz und Kompetenzen
2.3.4.3.1 Verwendung der Begrifflichkeit(en) in der Masterarbeit sowie im Konzept
2.3.4.4 Fähigkeit und Fertigkeit
2.3.4.4.1 Fähigkeit
2.3.4.4.2 Fertigkeit
2.3.4.4.3 Verwendung der Begrifflichkeit(en) in der Masterarbeit sowie im Konzept
2.3.4.5 Methode und Strategie
2.3.4.5.1 Methode
2.3.4.5.2 Strategie
2.3.4.5.3 Verwendung der Begrifflichkeit(en) in der Masterarbeit sowie im Konzept
2.4 Resümee
3 Begriffsbestimmungen: Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching
3.1 Ermöglichungsdidaktik
3.1.1 Definition
3.1.2 Ziel
3.2 Lerncoaching
3.2.1 Definition
3.2.2 Ziel
3.3 Resümee
4 Perspektivenwechsel: Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching
4.1 Didaktik
4.1.1 Ermöglichungsdidaktik
4.1.2 Lerncoaching
4.1.3 Resümee
4.1.3.1 Übereinstimmendes
4.1.3.2 Sich Ergänzendes
4.2 Konstruktivismus
4.2.1 Ermöglichungsdidaktik
4.2.2 Lerncoaching
4.2.3 Resümee
4.2.3.1 Übereinstimmendes
4.2.3.2 Sich Ergänzendes
4.3 Lernen
4.3.1 Ermöglichungsdidaktik
4.3.2 Lerncoaching
4.3.2.1 Lerntypen
4.3.3 Resümee
4.3.3.1 Übereinstimmendes
4.3.3.2 Sich Ergänzendes
4.4 Lehr- und Lernarrangements sowie Rahmenbedingungen
4.4.1 Ermöglichungsdidaktik
4.4.2 Lerncoaching
4.4.3 Resümee
4.4.3.1 Übereinstimmendes
4.4.3.2 Sich Ergänzendes
4.5 Beratung und Gesprächsführung
4.5.1 Ermöglichungsdidaktik
4.5.2 Lerncoaching
4.5.3 Resümee
4.5.3.1 Übereinstimmendes
4.5.3.2 Sich Ergänzendes
4.6 Menschenbild
4.6.1 Ermöglichungsdidaktik
4.6.2 Lerncoaching
4.6.3 Resümee
4.6.3.1 Übereinstimmendes
4.6.3.2 Sich Ergänzendes
4.7 Lehrperson/Coach
4.7.1 Ermöglichungsdidaktik
4.7.2 Lerncoaching
4.7.3 Resümee
4.7.3.1 Übereinstimmendes
4.7.3.2 Sich Ergänzendes
4.8 Schüler*in/Coachee
4.8.1 Ermöglichungsdidaktik
4.8.2 Lerncoaching
4.8.3 Resümee
4.8.3.1 Übereinstimmendes
4.8.3.2 Sich Ergänzendes
4.9 Resümee des Perspektivenwechsels – auch im Hinblick auf den LKW
4.10 Überblick über Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching (Grundlagen des „Ermöglichungscoachings“)
5 Konzept „Ermöglichungscoaching“
5.1 Ziel
5.2 Didaktik, Konstruktivismus und Lernen
5.3 Menschenbild: Lernende und Lehrende
5.4 Aufbau des Konzepts
5.4.1 Phase 1: Bestandsaufnahme/Diagnostik zu Zielen und Inhalten
5.4.2 Phase 2: Grobplanung zu Zielen und Inhalten
5.4.3 Phase 3: Festlegen von Zielen und Inhalten
5.4.4 Phase 4: Arbeiten an Zielen und Inhalten
5.4.4.1 Texte und Aufgaben
5.4.4.2 Reflexionsbuch
5.4.4.3 Verlaufsprotokoll
5.4.5 Phase 5: Evaluation/Auswertung von Zielen und Inhalten
5.5 Beratung und Gesprächsführung
5.6 Lernsetting und Rahmenbedingungen
5.6.1 Einbettung in den Unterricht bzw. in die Stundentafel
5.6.1.1 Ermöglichungscoaching in Hausaufgabenstunden (1. / 2. Schuljahr)
5.6.1.2 Ermöglichungscoaching in verschiedenen Unterrichtsfächern (1. / 2. Schuljahr)
5.6.1.3 Hausaufgabenstunden (1. Schuljahr) und Unterrichtsfächer (2. Schuljahr)
5.6.1.4 Projekttage und Hausaufgabenstunden/Unterrichtsfächer (1. Schuljahr)
5.6.1.5 Unterrichtsfach „Ermöglichungscoaching“ (1. / 2. Schuljahr)
5.6.2 Begleitung
5.6.3 Räumlichkeiten
5.6.4 Zeitfenster
5.6.5 Bewertung
5.7 Resümee (inklusive Meta-Evaluation)
6 Schlussfolgerungen und Ausblick
6.1 Empfehlungen für die Lern- und Schulkultur
8. Anhang zum Ermöglichungscoaching
8.1 Anhang: Theoretische und praktische Ergänzungen zum Ermöglichungscoaching
8.2 Anhang: 1. und 2. Schuljahr
8.3 Anhang: 1. Schuljahr
8.4 Anhang: 2. Schuljahr
Die Arbeit analysiert den Lernkulturwandel in Deutschland und dessen Auswirkungen auf das schulische Bildungssystem. Ziel ist es, ein Konzept des „Ermöglichungscoachings“ zu entwickeln, das Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching miteinander verbindet, um Schüler*innen beim Erwerb von überfachlicher Methodenkompetenz systematisch zu unterstützen und sie zu selbstgesteuerten Lernenden zu führen.
1 Einleitung
Seit vielen Jahren vollzieht sich in Deutschland ein Lernkulturwandel (LKW): Aufgrund von Digitalisierung und Technisierung verändern sich die Berufsbilder – manche verschwinden sogar, wie der Packarbeiter oder der Finanzanalyst, andere kommen neu hinzu, wie der Drohnenpilot oder der Category Manager (strategischer Einkäufer).
Für das Unterrichten bedeutet das, dass heute zum Teil Fachinhalte gelehrt und gelernt werden, die spätestens nach ein paar Jahren im Berufsleben als veraltet gelten. Folglich müssen im gegenwärtigen und zukünftigen Unterricht neben der Vermittlung von Fachwissen den Schüler*innen überfachliche Methoden und Strategien (M. u. S.) an die Hand gegeben werden, die sie befähigen, sich selbst neue Inhalte zu erschließen und somit lebenslang lernen zu können. Doch der didaktische Schwerpunkt liegt selten oder eher sogar (noch) nicht in der Vermittlung von M. u. S. im Unterricht.
Dass M. u. S. aber nicht nur für die Ausbildung bzw. für das spätere (Berufs-)Leben von Bedeutung sind, zeigt die momentane Corona-Pandemie. Nach den plötzlichen Schulschließungen im März 2020 aufgrund der Pandemie wurde von den Schüler*innen erwartet, dass sie sich eigenverantwortlich organisieren sowie selbstständig lernen und arbeiten. Vor allem diese überfachlichen M. u. S. bzw. Fertigkeiten waren und sind für die Schüler*innen im Homeschooling wichtig: Selbstmotivation, Zeitmanagement/Selbstorganisation und das Erschließen von Informationen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Lernkulturwandel durch Digitalisierung und die Notwendigkeit, Schüler*innen überfachliche Methodenkompetenzen für lebenslanges Lernen zu vermitteln.
2 Der Lernkulturwandel: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Lernkultur und Schulkultur und erörtert die Forderungen der Arbeitswelt nach einer besseren Vorbereitung der Schüler*innen auf die Anforderungen des Wandels.
3 Begriffsbestimmungen: Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Ermöglichungsdidaktik und des Lerncoachings dargelegt und deren Zielsetzung zur Förderung selbstgesteuerten Lernens definiert.
4 Perspektivenwechsel: Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching: Dieses Kapitel vergleicht die beiden Ansätze in zentralen Feldern wie Konstruktivismus, Lernen, Lehrarrangements, Beratung, Menschenbild sowie Rollen von Lehrenden und Lernenden.
5 Konzept „Ermöglichungscoaching“: Hier wird das Kernkonzept der Arbeit vorgestellt, das die Förderung überfachlicher Methoden in Phasen strukturiert und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Schulalltag beschreibt.
6 Schlussfolgerungen und Ausblick: Dieses Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, formuliert Empfehlungen für die Schulkultur und zeigt zukünftigen Forschungsbedarf auf.
8. Anhang zum Ermöglichungscoaching: Der Anhang bietet detaillierte theoretische Ergänzungen sowie umfangreiches, praxisnahes Arbeitsmaterial für die Umsetzung des Ermöglichungscoachings in verschiedenen Jahrgangsstufen.
Lernkulturwandel, Ermöglichungsdidaktik, Lerncoaching, Methodenkompetenz, Selbstgesteuertes Lernen, Konstruktivismus, überfachliche Kompetenzen, Unterrichtsentwicklung, Selbsttätigkeit, Selbstständigkeit, Lernstrategien, Schulkultur, Lernbegleitung, Lernberatung, Ermöglichungscoaching
Die Arbeit untersucht, wie Schulen auf den gesellschaftlichen Lernkulturwandel reagieren können, indem sie überfachliche Methodenkompetenzen in den Fokus rücken.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Ermöglichungsdidaktik, Lerncoaching, Methodenorientierung, Selbststeuerung und die Gestaltung zeitgemäßer Lernarrangements.
Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts („Ermöglichungscoaching“), das Lernende durch systematische Erarbeitung von Methoden und Strategien zu eigenverantwortlichem Lernen befähigt.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung und Konzepterstellung, die bestehende Ansätze der Didaktik und des Lerncoachings verknüpft und durch Schulpraxis-Elemente ergänzt.
Der Hauptteil analysiert theoretische Hintergründe, vergleicht Ermöglichungsdidaktik und Lerncoaching und führt das daraus abgeleitete Konzept des Ermöglichungscoachings mit konkreten Phasen der Umsetzung aus.
Lernkulturwandel, Methodenkompetenz, Ermöglichungsdidaktik, Lerncoaching, Selbststeuerung, Konstruktivismus und überfachliche Fertigkeiten.
Sie verschiebt den Fokus von der reinen Wissensvermittlung durch die Lehrperson hin zur Bereitstellung von Rahmenbedingungen, in denen Lernende sich Wissen selbst aneignen.
Lerncoaching unterstützt Lernende individuell dabei, Lernblockaden abzubauen, persönliche Lernstrategien zu entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken.
Die Arbeitsmaterialien dienen der direkten Umsetzung im Unterricht und helfen Lernenden, Methoden wie Zeitplanung, Texterfassung oder Lernstrategien strukturiert und dokumentiert zu erarbeiten.
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