Bachelorarbeit, 2018
95 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Bachelorarbeit
1.2 Vorstellung des Untersuchungsobjektes United Planet
1.3 Gang der Untersuchung
2. Automatisierung im Marketing
2.1 Marketing im Spannungsfeld der Digitalisierung
2.2 Die Möglichkeiten des heutigen Marketings im Zeitalter der Digitalisierung
2.3 Definition von Marketing-Automation
2.4 Ziele und Gründe für Marketing-Automation
3. Das Lead-Management-Modell
3.1 Funktionen und Ziele des Lead-Managements
3.2 Phasen der Lead-Generierung
3.2.1 Aufmerksamkeitsphase/Konversion-Phase
3.2.2 Kaufabschluss/Begeisterungsphase
3.3 Lead-Nurturing
3.4 Lead-Scoring
3.5 Lead-Routing
3.6 Service-Level-Agreements am Beispiel United Planet
4. Voraussetzungen des Lead-Managements
4.1 Bestimmung einer Buyer-Persona am Beispiel United Planet
4.2 Die Buyer-Persona in der Customer-Journey
4.3 Evaluierung der theoretischen Grundlagen im Lead-Management
5. Analyse von Marketing-Automation anhand eines Lead-Management-Tools
5.1 Hinführung zu den Experteninterviews
5.2 Experteninterview mit Herrn Robert Eichhorn, Reiner SCT
5.3 Experteninterview mit Herrn Tim Dachtler, Jedox
5.4 Experteninterview mit Herrn Marcel Theijs, United Planet
5.5 Evaluierung der Experteninterviews
6. Bewertung der Forschungsfrage
6.1 Kritische Würdigung der Einführung eines Lead-Management-Tools
6.2 Reflexion der Themenstellung mit abschließender Handlungsempfehlung
7. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung durch den Einsatz von Marketing-Automation und spezifischen Lead-Management-Tools ihre Marketingprozesse optimieren und Leads effizienter qualifizieren können. Ziel ist es, durch eine theoretische Fundierung und die empirische Analyse von Experteninterviews bei führenden Unternehmen eine Handlungsempfehlung für die erfolgreiche Implementierung eines Lead-Management-Systems abzuleiten.
3.1 Funktionen und Ziele des Lead-Managements
In erster Linie ist es für ein Unternehmen wichtig, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Für ein gesundes Unternehmenswachstum ist es grundlegend, ausreichend Umsatz und damit Leads zu generieren. Doch was bedeutet das Wort Lead überhaupt? Leads werden aus mehreren Perspektiven betrachtet, sowohl von der Vertriebsseite als auch von der Marketingseite. Im Allgemeinen ist ein Lead ein potenzieller Neukunde eines Unternehmens bzw. ein Interessent für Produkte, die das Unternehmen anbietet. Diese Sichtweise stellt die des klassischen Vertriebs dar. Im Marketing ist ein Lead eine Person, die Interesse an einer Leistung des Unternehmens bekundet. Der Lead wird durch Aktivitäten des Marketings und des Vertriebs gewonnen. Das Klientel können Neukunden oder Bestandskunden sein.
Dies wird am Beispiel von United Planet dargestellt: Ein Besuch eines potenziellen Kunden auf der Website mit anschließendem Download eines Whitepapers über das Themengebiet Digital Workplace, das United Planet anbietet, führt zu einem Lead. Mit dem Download des Whitepapers gibt der potenzielle Kunde seine Daten frei und willigt ein, beworben zu werden. Damit kann ein Dialogaufbau stattfinden. Es gibt auch Bestandskunden, die als potenzielle Interessenten für eine zusätzliche Leistung des Unternehmens infrage kommen. Eine Interessenbekundung zum Softwareupdate von Intrexx 8 auf Intrexx 9 wäre beispielsweise ein Lead durch einen Bestandskunden.
Ein Lead stellt jedoch nur ein Segment in einem Gesamtprozess dar. Dieser nennt sich Lead-Management. Die Aufgabe des Lead-Managements ist die konsequente Weiterentwicklung vom Interessenten zum Kunden. Dieses stellt also den Prozess von der Lead-Generierung bis zum Kauf-Abschluss dar.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die veränderte Welt des Marketings im Zuge der Digitalisierung vor und präzisiert die Forschungsfrage zur Qualifizierung von Leads durch Software-Tools.
2. Automatisierung im Marketing: Das Kapitel beleuchtet die Herausforderungen des modernen Marketings durch Digitalisierung und definiert Marketing-Automation als systematisierte Lösung für eine effizientere Kundenansprache.
3. Das Lead-Management-Modell: Hier werden die Kernprozesse der Lead-Gewinnung und -Bearbeitung, von der ersten Aufmerksamkeit bis zum Routing an den Vertrieb, im Detail erläutert.
4. Voraussetzungen des Lead-Managements: Das Kapitel fokussiert auf die strategische Vorbereitung, insbesondere die Definition von Buyer-Personas und die Analyse der Customer-Journey am Praxisbeispiel United Planet.
5. Analyse von Marketing-Automation anhand eines Lead-Management-Tools: Anhand von Experteninterviews mit Führungskräften dreier Unternehmen werden die praktische Anwendung, die erzielten Effizienzgewinne und die Herausforderungen bei der Tool-Einführung analysiert.
6. Bewertung der Forschungsfrage: Es folgt eine kritische Würdigung der Risiken, wie z.B. IT-Anbindung und Datenschutz, sowie eine abschließende Reflexion der Ergebnisse inklusive konkreter Handlungsempfehlungen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass Marketing-Automation und professionelles Lead-Management essenziell für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen sind.
Marketing-Automation, Lead-Management, Digitalisierung, Customer-Journey, Buyer-Persona, Lead-Scoring, Lead-Nurturing, Lead-Routing, Inbound-Marketing, Vertrieb, Prozessoptimierung, Marketing-Efficiency, Return on Investment, IT-Integration, Lead-Qualifizierung
Die Bachelorarbeit behandelt die Implementierung und Evaluierung von Marketing-Automation und Lead-Management-Tools zur Optimierung der Kundenakquise und Umsatzsteigerung.
Zentrale Themen sind die Digitalisierung im Marketing, die methodische Strukturierung von Lead-Prozessen sowie die strategische Ausrichtung auf spezifische Zielgruppen mittels Buyer-Personas.
Das Hauptziel besteht darin, zu evaluieren, ob und wie Marketing-Automation und Lead-Management-Tools Unternehmen helfen können, Leads qualitativ hochwertiger zu identifizieren und den Vertriebsprozess effizienter zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen sowie einer qualitativen empirischen Untersuchung durch Experteninterviews mit Marketingverantwortlichen aus drei Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Lead-Management-Modells, die theoretischen Voraussetzungen wie Buyer-Personas und Customer-Journey sowie die praktische Analyse durch Expertenbefragungen.
Die wichtigsten Begriffe sind Marketing-Automation, Lead-Management, Customer-Journey, Buyer-Persona, Lead-Scoring, Lead-Nurturing und Prozessoptimierung.
Die IT-Integration in bestehende Systeme wie CRM und ERP ist ein kritischer, oft komplexer und zeitaufwendiger Faktor, der von Unternehmen bei der Planung nicht unterschätzt werden sollte.
Die Datenschutzgrundverordnung stellt eine wesentliche rechtliche Hürde dar, die Transparenz und Prozessanpassungen bei der Datenspeicherung und Kundenkommunikation zwingend erforderlich macht.
Die Interviews liefern praxisnahe Belege dafür, dass Marketing-Automation nach einer erfolgreichen Implementierungsphase zu signifikanten Verbesserungen bei der Lead-Qualität und Abschlussrate führt.
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