Bachelorarbeit, 2020
55 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
1.2. Quellenkritik
1.3. Aufbau und Vorgehensweise
2. Das Leben im digitalen Zeitalter
2.1. Mediatisierung
2.2. Mediensozialisation
2.3. Internetnutzungskompetenz
3. Das Phänomen Cybermobbing
3.1. Arten des Cybermobbings
3.2. Dynamik, Phasen & Rollen
3.3. Ursachen von digitalem Mobbing
3.4. Täter- und Opferprofil
3.5. Folgen für Opfer
3.6. Lösungen
3.6.1. Präventive Maßnahmen
3.6.2. Schutz- und Gegenmaßnahmen
3.6.3. Gesetzliche Strafbestände
4. Didaktische & pädagogische Grundlagen
4.1. Kompetenzfördernde Didaktik nach Weinert & Lersch
4.2. Der kognitive & emotionale Entwicklungsstand der Zielgruppe
4.2.1. Emotionaler Entwicklungsstand
4.2.2. Kognitiver Entwicklungsstand
5. Das Konzept
5.1. Zielgruppe & Zielsetzung
5.2. Didaktischer Aufbau & medienpädagogisches Konzept
5.3. Rahmenbedingungen & Ressourcen
5.3.1. Räumlichkeiten
5.3.2. Zeitmanagement
5.3.3. Gruppengröße
5.3.4. Ressourcen
5.4. Digitaler Workshop
5.5. Methoden
5.6. Pädagogische Anleitung zur Workshop-Umsetzung
6. Fazit & Ausblick
Diese Bachelorarbeit zielt darauf ab, ein medienpädagogisches Workshop-Konzept zur Prävention von Cybermobbing für Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren zu entwickeln, um deren digitale Medienkompetenz und Selbstverteidigungsfähigkeit zu stärken.
3.1. Arten des Cybermobbings
Bevor Cybermobbing als Gruppenphänomen zustande kommt, ist der Initiator des Angriffs abhängig von der positiven Resonanz der Gruppe. Zuerst ist jeder „mit digitalen Mitteln geführter Angriff“ eine „Cyber-Attacke“ (vgl. Hilt et al 2019, S. 27). Wenn der Angriff „Resonanz in der Gruppe“ findet oder die Gruppe die Attacke sogar verurteilt, „handelt es sich um einen in der Testphase gescheiterten Cybermobbing-Versuch.“ (vgl. ebd.). Sobald der Angriff Resonanz in der Gruppe findet, wird sie zu Cybermobbing. (vgl. ebd.).
Gemäß Schultze-Krumbholz und Scheitenauer (2010) kann Cybermobbing in verschiedenen Formen auftreten. Hierzu gehören „Flaming, Harassment, Denigration, Outing, Exclusion, Impersonation, Happy Slapping, Cyberstalking oder Cyberthreat.“ (vgl. Schultze-Krumbholz/ Scheitenauer 2010. S. 16ff). Unter dem Begriff „Flaming“ versteht sich das gegenseitige Versenden von verletzenden Nachrichten, Kommentaren oder Androhungen im Zuge einer öffentlichen Online-Kommunikation. „Harassment“ bezeichnet das Verschicken von beleidigenden, bösartigen Nachrichten durch digitale Medien. Dies kann privat oder öffentlich geschehen, wobei es beim öffentlichen Versand zu einer Kettenreaktion kommen kann, die andere InternetnutzerInnen dazu verleitet, sich auch am Cybermobbing zu beteiligen und das Opfer online zu beleidigen. „Denigration“ (Verleumdung) beschreibt eine Art des Cybermobbings, bei der Gerüchte und Lügen über eine Person in Umlauf gebracht werden, die den Ruf der Person ruinieren und ihre sozialen Kontakte reduzieren sollen.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Relevanz von Cybermobbing bei Jugendlichen und begründet die Notwendigkeit eines medienpädagogischen Workshop-Konzepts zur Förderung der Medienkompetenz.
2. Das Leben im digitalen Zeitalter: Dieses Kapitel erläutert die Auswirkungen der Mediatisierung und Mediensozialisation auf Jugendliche, die als „Digital Natives“ mit digitalen Medien aufwachsen.
3. Das Phänomen Cybermobbing: Hier werden Erscheinungsformen, Dynamiken, Rollen sowie Ursachen und Folgen von Cybermobbing analysiert, inklusive der rechtlichen Rahmenbedingungen.
4. Didaktische & pädagogische Grundlagen: Das Kapitel verankert das Workshop-Konzept in der kompetenzfördernden Didaktik und berücksichtigt den kognitiven und emotionalen Entwicklungsstand der 14- bis 16-jährigen Zielgruppe.
5. Das Konzept: Detaillierte Darstellung des Workshop-Konzepts, der Zielsetzung, Methoden sowie der praktischen Umsetzung für analoge und digitale Lernumgebungen.
6. Fazit & Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Reflexion über die Chancen und Grenzen des entwickelten Konzepts sowie Empfehlungen für Bildungseinrichtungen.
Internetnutzungskompetenz, Mediensozialisation, Cybermobbing, Medienkompetenzförderung, Digital Natives, kompetenzfördernde Mediendidaktik, Jugendliche, Konzept, Workshop, Internet, Selbstregulation, Präventive Maßnahmen, Online-Kommunikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines medienpädagogischen Workshop-Konzepts, das Jugendliche für das Thema Cybermobbing sensibilisieren und ihre Medienkompetenz stärken soll.
Die Schwerpunkte liegen auf Mediatisierung, Mediensozialisation, Internetnutzungskompetenz sowie der didaktischen Aufbereitung von Cybermobbing-Inhalten für den Bildungskontext.
Das primäre Ziel ist es, Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren Kompetenzen zur „digitalen Selbstverteidigung“ zu vermitteln, um sie vor Cybermobbing zu schützen und sie zu einem reflektierten Medienhandeln zu befähigen.
Es wird eine theoretische Fundierung durch Fachliteratur mit einer praktischen Konzeption nach der „kompetenzfördernden Didaktik“ kombiniert, um den Workshop strukturiert zu entwickeln.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen über das digitale Leben, eine detaillierte Analyse des Phänomens Cybermobbing, pädagogische Ansätze und die schrittweise Vorstellung des konkreten Workshop-Konzepts.
Wichtige Begriffe sind Internetnutzungskompetenz, Cybermobbing, Mediensozialisation, präventive Maßnahmen, Selbstregulation und kompetenzfördernde Didaktik.
Ja, das Konzept ist modular aufgebaut und bietet explizite Hinweise und Anpassungsvorschläge für eine digitale Durchführung über Videokonferenz-Plattformen wie Skype oder Zoom.
Diese Altersgruppe befindet sich in der Frühadoleszenz, einer Phase, in der Jugendliche besonders sensibel auf Feedback von außen reagieren und ihre Identität online erproben, weshalb eine Sensibilisierung für Cybermobbing in diesem Alter entscheidend ist.
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