Masterarbeit, 2020
105 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage und Zielsetzung
1.3 Relevanz
1.4 Vorgehensweise und Struktur der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement
2.1.1 Definition und Relevanz
2.1.2 Theorie vs. Praxis
2.1.3 Corporate Sustainability vs. Corporate Social Responsibility
2.1.4 Weitere Ansätze und Auslegungen
2.2 Markenwert
2.2.1 Definition des Markenbegriffs
2.2.2 Verfahren zur Evaluation des Markenwertes
2.2.3 Markenaufbau und Markenführung
2.3 Großunternehmen
2.3.1 Definition und Abgrenzung
2.3.2 Betriebswirtschaftliche Besonderheiten
2.4 Zwischenfazit
3 Forschungsdesign und empirische Datenerhebung
3.1 Gewählte Erhebungsmethode
3.2 Auswahl und Akquise der Experten
3.3 Durchführung der Interviews
3.4 Aufbereitung und Analyse der Daten
3.5 Ergebnisse
3.5.1 Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext
3.5.2 Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement
3.5.3 Nachhaltige Markenführung
3.5.4 Nachhaltige Entwicklung
4 Erfolgsfaktoren des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements
4.1 Notwendige Voraussetzungen
4.2 Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette
4.3 Nachhaltigkeitscontrolling
5 Auswirkungen nachhaltiger Markenführung
5.1 Entwicklung und Pflege grüner Marken
5.2 Fakten vs. Greenwashing
5.3 Nachhaltige Markenidentität
5.4 Digitale Oppositionskulturen
6 Potenziale des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements
6.1 Use Cases
6.1.1 Fachkräftemangel
6.1.2 Umsatzrückgang und Marktverdrängung
7 Diskussion
7.1 Handlungsempfehlungen für Verantwortliche
7.2 Ausblick und Prognose zukünftiger Entwicklungen
Die vorliegende Master-Thesis untersucht, inwieweit ein betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement einen positiven Einfluss auf den Markenwert von Großunternehmen ausüben kann und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen.
3.1 Gewählte Erhebungsmethode
In der Forschung wird bei empirischem Vorgehen grundsätzlich zwischen dem qualitativen und dem quantitativen Ansatz unterschieden. Im Rahmen dieser Thesis wurde der qualitative Forschungsansatz gewählt, zu dessen zentralen Elementen die Kommunikation und die Berücksichtigung von Einzelmeinungen zählen. Die Auswahl wird anhand der folgenden Gegenüberstellung und im weiteren Verlauf des Kapitels kurz begründet.
Das leitfadengestützte Interview stellt in der qualitativen Forschung eine geeignete, verbreitete und verhältnismäßig gut ausgearbeitete Erhebungsmethode dar. Konkret wurde sich für die Form des semistandardisierten Experteninterviews entschieden, die vor allem durch die im Folgenden genannten Merkmale gekennzeichnet ist.
Der Interviewpartner ist ein Experte auf dem behandelten Forschungsgebiet. Nach Gorden ist unter einem Experten eine Person zu verstehen, die über relevante Informationen verfügt und bereit dazu ist, diese willentlich und präzise weiterzugeben.
Das Interview folgt einem Leitfaden, der „[...] eine vorab vereinbarte und systematisch angewandte Vorgabe zur Gestaltung des Interviewablaufs“ darstellt. Er stellt sicher, dass alle relevanten Themen während der einzelnen Gespräche abgehandelt werden.
Die in dem Leitfaden vorformulierten Fragen sowie deren Reihenfolge sind nicht verbindlich und können bei Bedarf angepasst werden, um einen möglichst natürlichen Gesprächsverlauf zu gewährleisten. Der erwähnte Leitfaden enthält sowohl offene Fragen, als auch Erzählaufforderungen, die dem Gesprächspartner Raum für detaillierte Antworten oder die Anführung von Beispielen aus dem eigenen Erfahrungsschatz erlauben. Er besteht ausschließlich aus verbalen Elementen und kann bei Bedarf spontan um vorformulierte Anregungen oder Rückfragen ergänzt werden. Bei der Erstellung wurden die vier ‚SPSS-Schritte‘ beachtet und eingehalten. Der Aufbau orientiert sich an dem Prinzip ‚So offen wie möglich, so strukturiert wie notwendig‘ und weist die folgenden Spezifika auf.
1 Einleitung: Einführung in die Nachhaltigkeitsdebatte, Formulierung der Forschungsfrage und Erläuterung der Relevanz für Großunternehmen.
2 Theoretische Grundlagen: Definition und theoretische Einordnung der Begriffe Nachhaltigkeitsmanagement, Markenwert und Großunternehmen.
3 Forschungsdesign und empirische Datenerhebung: Erläuterung der qualitativen Forschungsmethode, Auswahl der Experten und Darstellung der Ergebnisse aus den Interviews.
4 Erfolgsfaktoren des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements: Analyse notwendiger Voraussetzungen, der Rolle der Wertschöpfungskette und Bedeutung eines Nachhaltigkeitscontrollings.
5 Auswirkungen nachhaltiger Markenführung: Untersuchung der Entwicklung grüner Marken, Problematik von Greenwashing und Aufbau einer nachhaltigen Markenidentität.
6 Potenziale des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements: Anwendung theoretischer Erkenntnisse auf praxisrelevante Use Cases wie Fachkräftemangel und Marktverdrängung.
7 Diskussion: Zusammenführung der Ergebnisse, Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Prognose zukünftiger Entwicklungen.
Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, Corporate Sustainability, Markenwert, Großunternehmen, Greenwashing, Nachhaltige Markenführung, Experteninterviews, Stakeholder, Wettbewerbsvorteile, Nachhaltigkeitscontrolling, Wertschöpfungskette, Markenidentität, CSR, Unternehmenskommunikation, Nachhaltigkeitsziele
Die Master-Thesis beschäftigt sich mit dem Einfluss von betrieblichem Nachhaltigkeitsmanagement auf den Markenwert von Großunternehmen und den dabei zu beachtenden strategischen Aspekten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Schnittstelle zwischen nachhaltiger Unternehmensführung und Markenmanagement, wobei auch Greenwashing-Risiken und Instrumente des Controllings beleuchtet werden.
Die zentrale Frage lautet, welchen positiven Einfluss betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement auf den Markenwert von Großunternehmen haben kann und welche Voraussetzungen für diesen Erfolg notwendig sind.
Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, der eine Literaturanalyse mit semistandardisierten Experteninterviews kombiniert.
Der Hauptteil analysiert theoretische Konzepte, leitet Erfolgsfaktoren ab, untersucht die Markenführung in der Praxis und überträgt diese auf konkrete Unternehmensherausforderungen wie Fachkräftemangel.
Nachhaltigkeitsmanagement, Markenwert, Großunternehmen, Greenwashing, Stakeholder, Unternehmensstrategie und Markenidentität.
Die Digitalisierung gilt als Veränderungsbeschleuniger, der durch IoT und Smart Factories Potenziale zur Ressourceneffizienz bietet, jedoch auch neue Herausforderungen bei der Umsetzung und Glaubwürdigkeit nachhaltiger Konzepte mit sich bringt.
Experten empfehlen eine transparente und faktenbasierte Kommunikation, das Eingestehen von Schwächen sowie den Austausch mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, um Glaubwürdigkeit zu wahren.
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