Bachelorarbeit, 2020
104 Seiten
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Crossmedial und Lernumgebung
1.2 Motivation
1.3 Fragestellung, Rahmen und Methode
2 Untersuchung
2.1 Grundlagen
2.1.1 Ansprüche an die Lehr- und Lernprozesse von Lernumgebungen
2.1.2 Erkenntnisse der Kognitionspsychologie
2.1.3 Gestaltung und der Prozess des Instruktionsdesign
2.2 Lerntheorien, Methodik und ihre Anwendung
2.2.1 Lerntheorien und ihr Bezug zur digitalen Umsetzung
2.2.2 Lernprinzipien
2.2.3 Crossmediale Lernformen - Untersuchungen ihrer Wirksamkeit
2.3 Aktuelle Anwendungsbeispiele
2.3.1 Lernmanagmentsysteme/Organisationshelfer/Betreuung/Hilfen
2.3.2 Blended Learning/Digital Enrichment/Inverted Classroom
2.3.3 Selbstgesteuertes und forschendes Lernen/Projekte
2.3.4 Lern-Elemente
2.4 Reaktionen, Feedback, Erkenntnisse
2.4.1 Studien und Umfragen
2.4.2 Studierende zur Digitalisierung
2.4.3 Hochschule zur Digitalisierung, Beiträge und Projekte
2.5 Umfrage
3. Fazit
3.1 Das Potenzial
3.2 Zur Umfrage
3.3 Abschließend zur Untersuchung | Zum Projekt
Die Arbeit untersucht den aktuellen Entwicklungsstand und das Potenzial crossmedialer Lernumgebungen in der deutschen Hochschullehre. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie digitale Technologien didaktisch sinnvoll eingesetzt werden können, um selbstgesteuertes und forschendes Lernen zu fördern und Lernprozesse individuell zu unterstützen.
1.1 Crossmedial und Lernumgebung
Zu Beginn möchte ich den hier gemeinten Bedeutungsumfang des Begriffs der crossmedialen Lernumgebung beschreiben. Das Wort ‚crossmedial‘ fügt dem Ausdruck ‚multimedial‘ den Gedanken der Beweglichkeit hinzu – man kann zwischen den verschiedenen Medien wechseln. Daher wird in diesem Absatz des Weiteren das Wort ‚multimedial‘ stellvertretend für ‚crossmedial‘ verwendet.
Würde man das Wort ‚multimedial‘ nur in seiner eigentlichen Bedeutung verwenden, beträfe es ausschließlich das Trägermedium, über das Wissen und Informationen vermittelt werden, also: Lehrender, Papier, Bildschirm. Weil aber der Vorgang der Wissensvermittlung vielschichtig ist, wird der Begriff ‚multimedial‘ in der Praxis als Überbegriff für die verschiedenen Angriffspunkte und Handlungsbereiche der Wissensvermittlung verwendet.
So kann nach Weidemann zum Beispiel eine Gegebenheit multicodal in Form von Text oder in Form von Bild und Text codiert werden. Man kann den Lernenden zudem multimodal über seine unterschiedlichen Sinnes-Rezeptoren erreichen.
Das Medium entscheidet letztendlich auch über den Zeitpunkt, die Geschwindigkeit und den Ort der Informationsaufnahme, hat somit auch Bedeutung in Hinsicht auf die räumlichen und zeitlichen Gegebenheiten für Lehrende und Lernende.
So ist der Idealzustand des Crossmedialen die Fähigkeit, sich mithilfe unterschiedlicher Werkzeuge flexibel auf die Bedingungen von Lernstoff, Lerner-Persönlichkeit und Anforderungen des zeitlichen und räumlichen Umfeldes anzupassen, wobei diese Bedingungen häufig ineinandergreifen.
1 Einleitung: Diese Einleitung definiert den Begriff der crossmedialen Lernumgebung, erläutert die persönliche Motivation der Autorin und legt den Rahmen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit fest.
2 Untersuchung: Dieser Hauptteil beleuchtet die theoretischen Grundlagen (Kognitionspsychologie, Instruktionsdesign), diskutiert verschiedene Lerntheorien und stellt aktuelle Anwendungsbeispiele sowie die Ergebnisse von Studien und einer eigenen Umfrage unter Studierenden dar.
3. Fazit: Das Fazit fasst das Potenzial crossmedialer Lernumgebungen zusammen, identifiziert kritische Erfolgsfaktoren für die Implementierung und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Hochschullehre.
Crossmediale Lernumgebungen, Mediendidaktik, E-Learning, Instruktionsdesign, Blended Learning, Inverted Classroom, Hochschullehre, Digitale Transformation, Kognitionspsychologie, Selbstgesteuertes Lernen, Educational Technology, Lernmanagementsysteme, Studierendenperspektive, Digitale Kompetenz.
Die Bachelorarbeit untersucht das Potenzial und die Anwendung crossmedialer Lernumgebungen im Kontext der modernen deutschen Hochschullehre.
Die Schwerpunkte liegen auf mediendidaktischen Grundlagen, verschiedenen digitalen Lernszenarien (z.B. Blended Learning) und der praktischen Implementierung digitaler Tools im Hochschulalltag.
Das Ziel ist es, einen aktuellen Überblick über den Stand und die Möglichkeiten digitaler Lernumgebungen zu geben und aufzuzeigen, wie diese zur Verbesserung des Lernerfolgs beitragen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche zu didaktischen und psychologischen Grundlagen sowie einer empirischen Umfrage unter Studierenden zu deren Erfahrungen mit digitalen Lernmitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Fundierung (Kognitionspsychologie, Lerntheorien), eine Bestandsaufnahme aktueller Anwendungsbeispiele an Hochschulen und eine Auswertung von Umfrageergebnissen zur Akzeptanz digitaler Lehre.
Wichtige Begriffe sind Crossmedialität, Hochschuldidaktik, E-Learning, Instruktionsdesign, Digitalisierung und Studierendenzentrierung.
Die Umfrage zeigt eine grundsätzlich positive Haltung der Studierenden gegenüber digitalen Angeboten, wobei der Wunsch nach didaktisch durchdachten Konzepten und einer besseren Abstimmung untereinander im Vordergrund steht.
LMS werden als essenzielle Organisationsplattformen beschrieben, deren Erfolg stark von der Qualität der angebotenen Lernmaterialien und der mediendidaktischen Kompetenz der Lehrenden abhängt.
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