Bachelorarbeit, 2017
30 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Thesen zur Herausbildung des amerikanischen Spanisch
2.1 Andalucismo-These
2.2 Antiandalucismo-These
3. Phonetische Besonderheiten des andalusischen Spanisch
3.1 Aspiration des Konsonanten <h> im Wortanlaut
3.2 seseo und ceceo
3.3 Die Aspiration von /s/
3.4 yeísmo
3.5 Die Konsonanten /r/ und /l/
4. Das lateinamerikanische Spanisch
5. Untersuchung der phonetischen Besonderheiten in der lateinamerikanischen Sprache
5.1 Aspiration des Konsonanten <h> im Wortanlaut
5.2 seseo und ceceo
5.3 Die Aspiration von /s/
5.4 yeísmo
5.5 Die Konsonanten /r/ und /l/
6. Vergleich der phonetischen Besonderheiten
7. Fazit
8. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des andalusischen Dialekts auf die Entwicklung des lateinamerikanischen Spanisch, wobei der Fokus primär auf phonetischen Besonderheiten liegt, um die Gültigkeit der Andalucismo-These zu überprüfen.
3.2 seseo und ceceo
Eines der wichtigsten Merkmale des andalusischen Spanisch ist der seseo. „El rasgo más significativo del andaluz, dentro de la conciencia lingüistica peninsular, es el seseo, o el ceceo.“ (Zamora 1967: S.287). Der seseo und der ceceo tauchen in Andalusien in diesen drei Varianten auf:
1. seseo: Die Reduzierung des Phonems /ϴ/ (in der spanischen Schreibweise <c>,<z>) und /s/ (in der spanischen Schreibweise <s>), auf nur ein Phonem, welches als [s] realisiert wird.
2. seceo: Die Reduzierung des Phonems /ϴ/ (in der spanischen Schreibweise <c>,<z>) und /s/ (in der spanischen Schreibweise <s>), auf nur ein Phonem, welches als [ϴ] realisiert wird.
1. Einleitung: Beschreibt die historische Besiedlung Amerikas und die zentrale Rolle Andalusiens als Ausgangspunkt für Sprachimmigranten.
2. Thesen zur Herausbildung des amerikanischen Spanisch: Stellt die zwei gegensätzlichen wissenschaftlichen Positionen, Andalucismo- und Antiandalucismo-These, gegenüber.
3. Phonetische Besonderheiten des andalusischen Spanisch: Definiert die markanten andalusischen Lautmerkmale wie seseo, yeísmo und Konsonantenverschleifungen.
4. Das lateinamerikanische Spanisch: Gibt einen Überblick über die Entstehung und den Forschungsstand des amerikanischen Spanisch.
5. Untersuchung der phonetischen Besonderheiten in der lateinamerikanischen Sprache: Analysiert transkribierte Sprachproben aus verschiedenen Regionen hinsichtlich der andalusischen Merkmale.
6. Vergleich der phonetischen Besonderheiten: Führt eine synthetisierende Analyse der Befunde durch und setzt diese in den historischen Kontext.
7. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Einfluss des Andalusischen als wahrscheinlich, aber regional unterschiedlich stark ausgeprägt.
8. Literaturverzeichnis: Listet die für die Arbeit verwendete Fachliteratur und Quellen auf.
Andalusisch, lateinamerikanisches Spanisch, Phonetik, seseo, ceceo, yeísmo, Aspiration, Sprachgeschichte, Dialektologie, Manuel Alvar, Andalucismo-These, Antiandalucismo-These, Sprachkontakt, Kolonialgeschichte, Sprachwandel.
Die Arbeit untersucht den sprachwissenschaftlichen Einfluss des andalusischen Dialekts auf die Entwicklung des Spanischen in Lateinamerika.
Die zentralen Themenfelder sind die historische Siedlungsgeschichte, die phonetische Entwicklung von Dialekten und der Vergleich zwischen iberischem und amerikanischem Spanisch.
Das Ziel ist es, durch den Abgleich von Sprachdaten zu prüfen, ob die Ähnlichkeiten zwischen dem andalusischen und lateinamerikanischen Spanisch auf einen direkten Einfluss zurückzuführen sind.
Es wurde eine deskriptive dialektologische Analyse von transkribierten Sprachproben (Sammlung von Manuel Alvar) durchgeführt.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Betrachtung spezifischer phonetischer Phänomene wie seseo, yeísmo, der Aspiration von /s/ und der Neutralisierung der Konsonanten /r/ und /l/.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Andalucismo-These, Phonetik, Dialektologie und Sprachwandel charakterisiert.
Die Andalucismo-These führt sprachliche Merkmale in Amerika direkt auf andalusische Siedler zurück, während die Antiandalucismo-These von unabhängigen, parallelen Entwicklungen ausgeht.
Puerto Rico gilt als eine der Regionen, in denen der andalusische Einfluss aufgrund der frühen Kolonisation durch Südspanier besonders deutlich in den Sprachproben nachweisbar ist.
Sie dient als historischer Beleg für die zentrale Drehscheibenfunktion Sevillas im Personen- und Warenverkehr mit der Neuen Welt, was die andalusische Prägung der Auswanderer stützt.
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