Bachelorarbeit, 2020
46 Seiten, Note: 2,1
1. Problemstellung
2. Definition Generation Smartphone
3. Definition soziale Medien
4. Bevorzugte Netzwerke von Jugendlichen
4.1. WhatsApp
4.2. Instagram
4.3. Snapchat
4.4. Facebook
4.5. TikTok
4.6. YouTube
4.7. Weitere
5. Definition Mobbing und Cybermobbing
5.1. Mobbing
5.2. Cybermobbing
6. Formen von Cybermobbing
7. Soziale Medien als Austragungsort für Cybermobbing
7.1. Gründe der Jugendlichen für die Nutzung sozialer Netzwerke
7.2. Bedeutung von Online-Freundschaften
8. Ursachen für Cybermobbing
9. Motive für Cybermobbing
10. Folgen von Cybermobbing
10.1. Folgen von Cybermobbing für die Täter
10.2. Folgen von Cybermobbing für die Opfer
10.3. Suizid als Folge von Cybermobbing
11. Strafrechtliche Aspekte des Cybermobbings
12. Die Profession der Schulsozialarbeit
13. Prävention gegen Cybermobbing
13.1. Definition Prävention
13.2. Cybermobbing Prävention an Schulen
13.3. Präventionsprogramme
13.3.1. „Surf-Fair“ Programm
13.3.2. „Medienhelden“ Programm
13.3.3. Weitre Präventionsprogramme
13.3. Fazit zu Prävention
14. Interventionen gegen Cybermobbing
14.1. Definition Intervention
14.2. Interventionsmaßnahmen aus Sicht der Jugendlichen
14.3. Interventionsstrategien an Schulen
14.4. Fazit zu Interventionen
15. Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Ursachen und Auswirkungen von Cybermobbing unter Jugendlichen der "Generation Smartphone". Ziel ist es, Ansätze für eine effektive Präventions- und Interventionsarbeit im Kontext der Schulsozialarbeit zu identifizieren, um Cybermobbing zu verhindern oder dessen Folgen zu minimieren.
1. PROBLEMSTELLUNG
Die öffentliche Wahrnehmung von Cybermobbing hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Durch Veröffentlichung einiger tragischer Fälle hat sich sowohl eine Sensibilität entwickelt, als auch die Gründung zahlreicher Initiativen und Allianzen zur Bekämpfung von Cybermobbing. Gleichzeitig mit der zunehmenden Besorgnis der Öffentlichkeit wurde schrittweise die wissenschaftliche Debatte über Cybermobbing eingeleitet. Der entsprechende Impuls kommt nicht nur aus dem Bereich der pädagogischen und psychologischen Forschung, sondern wird auch von den Kommunikationswissenschaftlern diskutiert. Cybermobbing kann daher als Teil einer Reihe von Möglichkeiten und Gefahren angesehen werden, die sich bei der Onlinekommunikation zwischen jungen Menschen ergeben. Aktuelle Untersuchungen zur Bedeutung von Medien für das Leben junger Menschen zeigen beispielsweise, dass die Verbreitung von Computern, Laptops, Mobiltelefonen und Fernsehgeräten in deutschen Haushalten nahezu vollständig gesättigt ist (zwischen 98% und 100%). Somit kann jeder Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren das Internet nutzen. Cybermobbing ist daher zunächst ein Risiko, dass fast jeden Jugendlichen betreffen kann. Obwohl Cybermobbing auf die Verwendung elektronischer Kommunikationsmittel zurückzuführen ist und somit nicht in der Schule stattfindet, haben Untersuchungen gezeigt, dass Cyberkriminelle häufig aus derselben Schule wie die Opfer stammen. Somit wird das Problem in den sozialen Kontext der Schule zurücktransferiert.
In der vorliegenden Arbeit werden zunächst einige Begrifflichkeiten erklärt und danach die bevorzugten Sozialen Netzwerke von Jugendlichen untersucht, in denen Cybermobbing stattfinden kann. Es werden sowohl die Ursachen analysiert als auch die Auswirkungen von Cybermobbing auf die Geschädigten. Auch der rechtliche Aspekt wird hinterfragt, gibt es eine strafrechtliche Verfolgung aufgrund von Mobbing im Internet?
1. Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die zunehmende Relevanz von Cybermobbing und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie die Bedeutung der Schulsozialarbeit.
2. Definition Generation Smartphone: Es wird geklärt, dass der Begriff als Synonym für die "Generation Z" verwendet wird, deren Kindheit und Jugend untrennbar mit dem Internet und sozialen Medien verbunden ist.
3. Definition soziale Medien: Dieses Kapitel differenziert zwischen Web 1.0 und Web 2.0 und erläutert die Grundlagen sozialer Plattformen sowie den Einfluss des Internets auf die reale Welt.
4. Bevorzugte Netzwerke von Jugendlichen: Hier werden die gängigen Plattformen wie WhatsApp, Instagram, Snapchat, Facebook, TikTok und YouTube hinsichtlich ihrer Funktionen und Risiken analysiert.
5. Definition Mobbing und Cybermobbing: Dieses Kapitel grenzt klassisches Mobbing von Cybermobbing ab und definiert die zentralen Kriterien wie Schädigungsabsicht und Machtungleichgewicht.
6. Formen von Cybermobbing: Hier erfolgt eine Klassifizierung der verschiedenen Ausprägungsformen von Cybermobbing, die über die bloße Kommunikationstechnik hinausgehen.
7. Soziale Medien als Austragungsort für Cybermobbing: Das Kapitel untersucht, warum soziale Netzwerke als Räume für Cybermobbing dienen und welche Rolle Anonymität sowie Online-Freundschaften spielen.
8. Ursachen für Cybermobbing: Basierend auf einer Metaanalyse werden fünf zentrale Risikofaktoren definiert, die das Entstehen von Cybertäterschaft begünstigen können.
9. Motive für Cybermobbing: Dieses Kapitel beleuchtet die Hintergründe der Täter, von Rachegelüsten über Langeweile bis hin zum Gruppenzwang.
10. Folgen von Cybermobbing: Die psychischen und mentalen Konsequenzen für Täter und Opfer werden aufgezeigt, wobei insbesondere der Suizid als drastische Folge thematisiert wird.
11. Strafrechtliche Aspekte des Cybermobbings: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die strafrechtlichen Grenzen in Deutschland im Zusammenhang mit Cybermobbing erörtert.
12. Die Profession der Schulsozialarbeit: Es wird die historische Entstehung und die zentrale Rolle der Schulsozialarbeit bei der Prävention und Unterstützung von Schülern beschrieben.
13. Prävention gegen Cybermobbing: Dieses Kapitel stellt verschiedene Konzepte und evaluierte Präventionsprogramme wie "Surf-Fair" und "Medienhelden" vor.
14. Interventionen gegen Cybermobbing: Es werden effektive Handlungsschritte für Pädagogen und Sozialarbeiter erläutert, um in bestehende Cybermobbing-Prozesse einzugreifen.
15. Fazit und Ausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Präventionsarbeit und Aufklärung in der digitalen Gesellschaft.
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Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen Cybermobbing bei Jugendlichen, beleuchtet dessen Ursachen, Motive und psychische Folgen sowie die Möglichkeiten zur schulischen Prävention und Intervention.
Die Arbeit behandelt die Nutzung sozialer Medien, die Definition und Klassifizierung von Cybermobbing, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Rolle der Schulsozialarbeit.
Das Ziel ist es, zu verstehen, was Jugendliche zu Cybermobbing antreibt und wie Schulsozialarbeiter durch Prävention und Intervention effektiv gegen dieses Phänomen vorgehen können.
Die Forschungsfrage wird durch eine systematische Analyse einschlägiger Literatur, aktueller Studien (z.B. JIM-Studie) sowie die Auswertung von Präventionskonzepten beantwortet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Netzwerknutzung, Ursachenforschung für Täterprofile, Folgen für Opfer sowie konkrete Interventionsstrategien.
Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Prävention, Schulsozialarbeit, soziale Medien, digitale Kommunikation und Interventionsstrategien.
Da Cybermobbing häufig im sozialen Kontext der Schule stattfindet, fungieren Schulsozialarbeiter als zentrale Akteure, um Schüler zu sensibilisieren und ein sicheres Schulklima zu schaffen.
Die Anonymität im Internet senkt Hemmschwellen bei Tätern, während sie gleichzeitig die Identifizierung der Akteure für Opfer und pädagogische Fachkräfte erschwert.
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