Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit zielt darauf ab, die Einstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen empirisch zu untersuchen. Dabei wird das Sozialkapital, insbesondere das generalisierte Vertrauen, als Erklärungsansatz nach Robert D. Putnam herangezogen. Zusätzlich werden Gerechtigkeitsprinzipien als Kontrollfaktoren berücksichtigt. Die Arbeit soll zeigen, ob der Grad des generalisierten Vertrauens die Einstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen beeinflusst.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand des bedingungslosen Grundeinkommens einführt und die Relevanz der Thematik im Kontext der Digitalisierung hervorhebt. Anschließend wird die Sozialkapitaltheorie nach Robert D. Putnam erläutert, wobei der Fokus auf dem Konzept des generalisierten Vertrauens liegt. Weiterhin werden die verschiedenen Gerechtigkeitsprinzipien vorgestellt, die als Kontrollfaktoren in der Analyse dienen. Die Arbeit formuliert Hypothesen, um die Beziehung zwischen generalisiertem Vertrauen, Gerechtigkeitsprinzipien und der Einstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen zu untersuchen. Die Daten und Methoden werden beschrieben, einschließlich der Durchführung einer quantitativen Online-Befragung und der statistischen Analyse mit STATA. Die Kapitel zur Darstellung der Ergebnisse liefern deskriptive Statistiken zum bedingungslosen Grundeinkommen, zum Sozialkapital und zu den Gerechtigkeitsprinzipien. Außerdem werden bivariate und multivariate Zusammenhänge zwischen diesen Variablen untersucht. Die Arbeit endet mit einer Interpretation und Diskussion der Ergebnisse, die Hinweise auf die Bedeutung des generalisierten Vertrauens für die Einstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen geben.
Bedingungsloses Grundeinkommen, Sozialkapital, generalisiertes Vertrauen, Gerechtigkeitsprinzipien, Digitalisierung, Empirische Forschung, Online-Befragung, STATA, Bivariate und multivariate Analyse, Einstellung, Gesellschaftliche Teilhabe
Die Arbeit untersucht die These, dass ein hohes Maß an generalisiertem Vertrauen (Sozialkapital) die Akzeptanz für ein bedingungsloses Grundeinkommen erhöht, da man darauf vertraut, dass andere das System nicht ausnutzen.
Putnam definiert Sozialkapital als Netzwerke, Normen und Vertrauen, die es den Teilnehmern ermöglichen, effektiver zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Ziele zu verfolgen.
In der Analyse werden Prinzipien wie Leistung, Bedarf, Gleichheit und Startchancen als Kontrollfaktoren herangezogen, um die Bewertung des Grundeinkommens zu erklären.
Die voranschreitende Digitalisierung weckt Ängste vor Jobverlusten durch Roboter und KI. Das Grundeinkommen wird als mögliche Lösung für eine neue Strukturierung der Arbeitsgesellschaft diskutiert.
Die Daten wurden mittels einer quantitativen Online-Befragung erhoben und anschließend mit statistischen Verfahren wie der logistischen Regressionsanalyse in STATA ausgewertet.
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