Masterarbeit, 2020
89 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung: Einordung und Zielsetzung
2 Theoretische Teil der Arbeit
2.1 Geschäftsmodelle und ihre Relevanz
2.2 Unternehmensform Bank und ihre Geschäftsmodelle
2.3 Erfolgsdeterminanten, Erfolgsmessung und Performance
2.4 Erfolgsdeterminanten von Banken
3 Empirische Analyse
3.1 Methodik der Datenerhebung und -aufbereitung
3.2 Methodik der Datenanalyse und -auswertung
3.3 Auswertung und empirische Analysen
3.3.1 Hypothese 1: Höhere Effizienz und Performance der Fokus-Banken
3.3.2 Hypothese 2: Auswirkungen der verschiedenen Erträge auf die CIR
3.3.3 Hypothese 3: Auswirkungen der DBS auf die Performance
4 Fazit
4.1 Einschränkungen der Analysen
4.2 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Erfolgsdeterminanten von Geschäftsmodellen europäischer Banken im Zeitraum von 2004 bis 2018, um zu klären, welche strategischen Faktoren die Performance in einem herausfordernden Marktumfeld maßgeblich beeinflussen.
3.3.1 Hypothese 1: Höhere Effizienz und Performance der Fokus-Banken
Die zuvor aufgestellte Hypothese 1 besagt, dass Banken mit einem ausgeprägten Fokus auf wenige Geschäftsmodelle (besonders: traditionelles Privat- und Firmenkundengeschäft) bei gleichzeitiger geografischer Konzentration (auf das Heimatland und die angrenzenden Länder) eine effizientere (sprich geringere) Cost-Income-Ratio und eine höhere Eigenkapitalrentabilität aufweisen als weltweit agierende Universalbanken mit ihren diversifizierten Geschäftsmodellen.
Daher wird zu Beginn getestet, ob sich die Mittelwerte der Cost-Income-Ratio und der Eigenkapitalrentabilität der beiden definierten Gruppen signifikant unterscheiden. Bevor eine statistische Analyse in SPSS durchgeführt wird, ist ein direkter Vergleich der Mittelwerte der Grundgesamtheiten möglich (Schulze & Porath, 2015, S. 530). Die Vergleiche geben erste Hinweise auf unterschiedliche Ausprägungen der Mittelwerte über die Jahre von 2004 bis 2018 und verdeutlichen die Notwendigkeit einer genaueren Analyse (siehe Abbildung 17).
1 Einleitung: Einordung und Zielsetzung: Das Kapitel erläutert den Wandel des europäischen Bankensektors seit 2007 und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Erfolgsdeterminanten von Geschäftsmodellen.
2 Theoretische Teil der Arbeit: Dieser Abschnitt erarbeitet die theoretischen Grundlagen zu Geschäftsmodellen, der Unternehmensform Bank und den Messgrößen für Erfolg und Performance im Bankwesen.
3 Empirische Analyse: Hier erfolgt die praktische Untersuchung anhand von Daten aus Geschäftsberichten, wobei mittels statistischer Analysen die entwickelten Hypothesen geprüft werden.
4 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die methodischen Einschränkungen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bankensektor.
Geschäftsmodell, Europäische Banken, Erfolgsdeterminanten, Cost-Income-Ratio, Eigenkapitalrentabilität, Bankenregulierung, Finanzkrise, Universalbanken, Fokus-Banken, Bilanzanalyse, Performance, statistische Analyse, Regressionsanalyse, Zinserträge, Digitalisierung
Die Masterthesis analysiert, welche spezifischen Faktoren (Erfolgsdeterminanten) den geschäftlichen Erfolg europäischer Banken in einem schwierigen ökonomischen Umfeld beeinflussen.
Im Zentrum stehen die Klassifizierung von Geschäftsmodellen, die Bedeutung von Ertragsstrukturen, der Einfluss der Bankengröße auf die Agilität und die Performance-Messung in der Bankbranche.
Das Ziel ist es, nachzuweisen, ob ein fokussiertes Geschäftsmodell mit regionalem Schwerpunkt zu einer besseren Performance führt als ein global diversifiziertes Modell von Universalbanken.
Die Arbeit nutzt eine empirische quantitative Analyse auf Basis von Daten aus Geschäftsberichten (2004–2018), statistische Korrelations- und Regressionsanalysen sowie t-Tests mittels SPSS.
Nach der theoretischen Herleitung von Erfolgsfaktoren folgt die empirische Analyse, die Banken in die Cluster "Focus" und "Universal" einteilt und deren Performance anhand der Cost-Income-Ratio und der Eigenkapitalrendite vergleicht.
Wichtige Begriffe sind Geschäftsmodell, Cost-Income-Ratio, Eigenkapitalrendite, Universalbanken, Fokus-Banken und Performance-Analyse.
Sie dient als zentrale Effizienzkennzahl, die angibt, wie viel Aufwand nötig ist, um einen Euro Ertrag zu generieren, wobei ein niedrigerer Wert eine bessere Performance darstellt.
Das "Focus"-Cluster umfasst Banken mit regionalem Fokus und traditionellem Geschäft, während "Universal" große Bankengruppen bezeichnet, die weltweit tätig sind und stark diversifizierte Geschäftsfelder unterhalten.
Die Bilanzsumme gilt in der Literatur als etabliertes Instrument, um die Betriebsgröße von Banken vergleichbar zu machen und unterschiedliche Bankentypen gegenüberzustellen.
Die Analyse zeigt, dass Nettozinserträge einen stärkeren positiven Einfluss auf die Verbesserung der Cost-Income-Ratio haben als zinsfreie Erträge.
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