Bachelorarbeit, 2020
55 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Ziel der Arbeit
2. Bioaktive Peptide
2.1 Definitionen
2.2 Herstellung
2.3 Resorption im Darm und Bioverfügbarkeit
3. Aktueller Forschungsstand
4. Fragestellung
4.1 Wirkungen BAP im Bereich Performance
4.2 Wirkungen BAP im Bereich Muskelkater und Regeneration
4.3 Wirkungen BAP auf die Extrazellulärmatrix
5. Methodisches Vorgehen
5.1 Suchstrategie
5.2 Studienauswahl
5.3 Datengewinnung und Details
6. Wirkungen bioaktiver Peptide und Hydrolysate im sportbezogenen Kontext
6.1 Wirkungen in Bezug auf die Leistung und Körperkomposition
6.1.1 Muskelproteinbiosynthese und Leistung
6.1.2 Körperkomposition
6.1.3 Regeneration
6.2 Wirkungen auf die extrazelluläre Matrix/ Bindegewebe
6.2.1 Gelenkerkrankungen und Gelenkschmerzen
6.2.2 Sehnen
7. Diskussion
7.1 Bioaktive Peptide im Zusammenhang mit Regeneration
7.2 Bioaktive Peptide im Zusammenhang mit MPS und Leistung
7.3 Bioaktive Peptide im Zusammenhang mit Veränderungen der Körperkomposition
7.4 Bioaktive Peptide und deren Wirkung auf die Extrazellulärmatrix im Sport
8. Fazit
8.1 Fazit der Studien- und Diskussionsergebnisse
8.2 Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, die positive Wirkung von bioaktiven Peptiden (BAP) auf sportliche Leistung, Regeneration, Körperzusammensetzung und das Bindegewebe zu untersuchen und auf Basis der aktuellen Studienlage systematisch zusammenzufassen.
7.1 Bioaktive Peptide im Zusammenhang mit Regeneration
Ungewohnte und anstrengende Übungen während eines körperlichen Trainings können eine Muskelproteindegradation sowie ultrastrukturelle Veränderungen der Muskelzelle hervorrufen, was sich schmerzhaft als Muskelkater äußert (Aoi et al. 2004). Da dieser Muskelschaden erst einige Stunden nach dem Training auftritt, wird er im englischen als „delayed – onset muscle damage“ (DOMD) oder als belastungsinduzierter Muskelschaden (engl. Exercise induced muscle damage: EIMD) bezeichnet (Aoi et al. 2004).
Als Parameter für einen EIMD dienen den Wissenschaftlern die Blutwerte der CKA und der Konzentration der Laktatdehydrogenase (LDH), sowie die Druckschmerzschwelle des Muskels (engl. pressure pain threshold, PPT). Die Sprunghöhe bei Countermovement jumps (CMJ) und die maximal isometrische Kontraktion (engl. Maximal isometric voluntary contractions, MIVC) sind Parameter für die Muskelfunktion und werden in den folgenden Studien zur Beurteilung der Regenerationszeit- und Fähigkeit der Muskulatur herangezogen.
Studienergebnisse zeigen, dass CP, WPH und Weizenproteinhydrolysate (engl. wheat guten hydrolysate; WGH) die Regenerationszeit nach einem EIMD induzierten Training verkürzen und die Symptome des Muskelschadens vermindern können (Brown et al. 2018; Buckley et al. 2010; Clifford et al. 2019). Gemessen wurde dies an Hand der Sprunghöhe der CMJ und der Reaktionskraft in den Beinen während der Regenerationsphase. Auch wurde eine dosis-abhängige Suppression der CKA im But durch die Supplementierung mit WGH und WPH nach anstrengender sportlicher Belastung festgestellt (Koikawa et al. 2009; Lollo et al. 2014). Das Enzym Kreatinkinase befindet sich in hoher Konzentration in der Muskelzelle um eine ausreichende Energieversorgung während körperlicher Aktivität sicher zu stellen (Graeve 2014). Steigt die Konzentration der CK im Blut an, deutet dies auf eine Schädigung der Muskelzellen hin, wie es bei einem EIMD der Fall ist. Gemessen wird meist nicht die absolute Konzentration, sondern die Aktivität der CK im Blut (Brancaccio et al. 2007).
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung der Sporternährung zur Leistungssteigerung und führt in die Thematik der bioaktiven Peptide ein.
2. Bioaktive Peptide: Erläutert Definitionen, Herstellungsprozesse und das Resorptionsverhalten im menschlichen Körper.
3. Aktueller Forschungsstand: Gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Entwicklung und das Potenzial von BAP seit dem Jahr 2000.
4. Fragestellung: Definiert die untersuchten Schwerpunkte: Performance, Regeneration, Körperkomposition und Extrazellulärmatrix.
5. Methodisches Vorgehen: Detailliert die Suchstrategie in Datenbanken, die Einschlusskriterien und die Qualitätsbewertung mittels PEDro-Skala.
6. Wirkungen bioaktiver Peptide und Hydrolysate im sportbezogenen Kontext: Stellt Studienergebnisse zu Leistung, Körperzusammensetzung und Bindegewebe vor.
7. Diskussion: Analysiert und bewertet die Ergebnisse der Literaturrecherche im Hinblick auf biologische Mechanismen und praktische Anwendbarkeit.
8. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zur Wirksamkeit zusammen und bietet einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsansätze.
Bioaktive Peptide, BAP, Sporternährung, Regeneration, Muskelkraft, Körperkomposition, Kollagenpeptide, Extrazellulärmatrix, Proteinhydrolysate, Muskelkater, Leistungssteigerung, Gelenkschmerzen, Muskelproteinsynthese, EIMD, Aminosäuren.
Die Arbeit untersucht die positiven Effekte von bioaktiven Peptiden (BAP) bei sportlich aktiven Personen und analysiert, wie diese im sportbezogenen Kontext zur Leistungssteigerung und Regeneration beitragen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Wirkung auf die Performance, der Regeneration nach Belastung, Veränderungen der Körperzusammensetzung und dem Einfluss auf die Extrazellulärmatrix (Bindegewebe).
Ziel ist es, die aktuelle Studienlage systematisch zu erfassen, zu bewerten und zu diskutieren, um Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten von BAP im Sport zu gewinnen.
Es handelt sich um ein systematisches Literaturreview, bei dem Daten aus verschiedenen Datenbanken extrahiert und mittels PICO-Schema sowie der PEDro-Skala auf Aussagekraft und Qualität geprüft wurden.
Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse zu Muskelproteinbiosynthese, Körperkomposition und Regeneration sowie die Auswirkungen von Kollagenpeptiden auf Gelenke und Sehnen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen bioaktive Peptide, Kollagenpeptide, Muskelkater (EIMD), Regeneration, Körperkomposition und Extrazellulärmatrix.
Die Arbeit zeigt, dass ein geringeres Molekulargewicht die Absorption verbessern kann, da Peptide schneller gespalten und in den Blutkreislauf aufgenommen werden, was deren biologische Wirksamkeit begünstigen könnte.
Die Unterschiede hängen laut Diskussion stark von der Zielgruppe (Alter, Trainingsstatus), dem Proteindefizit der Probanden und dem Vergleich zu anderen Proteinarten wie Molkeprotein ab, das die Proteinsynthese oft stärker stimuliert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

