Bachelorarbeit, 2018
45 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Die Surfszene und ihre Entwicklung
2.1 Die Sportart Surfen
2.2 Einflussfaktoren zur Kommerzialisierung des Surfens
2.3 Die Surfindustrie
3. Lebensstil und Lifestyle
3.1 Begriffsklärung: Lebensstil und Lifestyle
3.2 Die gesellschaftlichen Einflussfaktoren
3.3 Die wirtschaftlichen Einflussfaktoren
4. Der Surfer-Lifestyle
5. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Transformation des Surfens von einer spirituell verankerten Tradition zu einem weltweit verbreiteten Lifestylesport. Im Fokus steht dabei die Analyse der soziologischen und wirtschaftlichen Mechanismen, die diesen Prozess vorangetrieben haben und das Surfen zu einem zentralen Marketinginstrument in der modernen Konsumgesellschaft machten.
2. Die Surfszene und ihre Entwicklung
„Mittlerweile ist es ein demographisches Phänomen, das in die Jahre gekommen ist. Man blickt zurück und romantisiert seine Jugend. Mit all den Erinnerungsstücken und dem anderen Zeug heutzutage ist es definitiv kein bloßes Spiel mehr – es ist ein Markt, eine Industrie. Er sorgt für einen Umsatz von 5,5 Millionen Dollar, es gibt Bücher, es gibt Autoren, es gibt Zeitschriften – mein Gott! – es hat eine Geschichte.“ (Kampion & Brown, 2003, S. 175)
Surfen hat sich über das letzte Jahrhundert nicht nur als Sport(art) gehalten und immer weiterentwickelt, nein, auch eine eigene Subkultur hat sich gebildet. Sie besitzt ihre eigene Sprache, die sich ständig erweitert zur Beschreibung neuer Gebiete, zur Abgrenzung von Untergruppierungen oder durch den Einfluss von außen (Kampion & Brown, 2003, S. 184). Die Sprache umfasst die Erfahrungen, das Zubehör, das Surfbrett und auch die Kunst, die hinter dem Sport steckt. Aber auch die Bilder von Fotografen und die Erzählungen der Schriftsteller, die darüber berichten, tragen dazu bei, dass sich das Wörterbuch des Surfvokabulars stetig erweitert (vgl. ebd.). Im Folgenden wird beschrieben, dass sich das Surfen auf viele unterschiedliche Lebensbereiche ausgewirkt hat. So wurde und wird die Kunst durch das Surfen beeinflusst, Künstler wie John Severson (s. Abb. 2), Rick Griffin oder Bill Ogden (s. Abb. 1) wurden durch das Surfen inspiriert. „Die Arbeiten unzähliger Künstler lassen erahnen, warum einige Surfer damals in den 70er Jahren der Meinung waren, dass Surfen eine Kunst und kein Sport sei“ (Kampion & Brown, 2003, S. 188).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, warum Surfen als Lifestylesport wahrgenommen wird und wie sich dieser Wandlungsprozess gesellschaftlich und wirtschaftlich vollzieht.
2. Die Surfszene und ihre Entwicklung: Das Kapitel beleuchtet die historische Genese des Surfens, seine Transformation zur Industrie sowie die Rolle von Medien und Sponsoring bei der Kommerzialisierung.
3. Lebensstil und Lifestyle: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Soziologie erläutert, um zwischen den Begriffen Lifestyle und Lebensstil zu differenzieren und gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Einflussfaktoren zu identifizieren.
4. Der Surfer-Lifestyle: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit der gelebten Realität von Surfern und analysiert, wie sich Identität und Konsumverhalten in der Szene verändern.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und hinterfragt die zukünftige Entwicklung des Surfens in einer zunehmend durch künstliche Wellen geprägten Welt.
Surfen, Lifestylesport, Kommerzialisierung, Konsumgesellschaft, Subkultur, Identität, Sportmarketing, Surfartikelhersteller, Globalisierung, Individualisierung, Sponsoring, Lebensstilforschung, Lifestyle, Wellenreiten, Wellenbedingungen
Die Arbeit analysiert die soziologischen und ökonomischen Aspekte der Entwicklung des Surfens von einer traditionellen Sportart hin zu einem globalen Lifestylesport und Marketinginstrument.
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Surfkultur, soziologische Theorien zu Lebensstil und Lifestyle sowie die Rolle der Surfindustrie in der modernen Wirtschaft.
Das Ziel ist es, die Faktoren zu eruieren, die dazu geführt haben, dass Surfen heute nicht mehr nur eine Sportart, sondern ein konsumgeprägter Lifestyle ist.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse und greift auf soziologische Studien zurück, um die Entwicklung und Wahrnehmung der Surfkultur theoretisch und empirisch einzuordnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die soziologische Abgrenzung von Lebensstilen und Lifestyles sowie die wirtschaftliche Analyse der Surfindustrie und ihrer Vermarktungsstrategien.
Begriffe wie Kommerzialisierung, Lifestyle, Subkultur, Identität und Massensport stehen im Zentrum der analytischen Betrachtung.
Ein "Pseudo-Surfer" stellt laut Arbeit die modischen Aspekte und den äußeren Lifestyle in den Vordergrund, während für den erfahrenen Surfer der Sport selbst und die tiefe Verbindung zum Ozean den Kern der Identität bilden.
Die Werbebranche nutzt die mit dem Surfen assoziierten Werte wie Freiheit, Abenteuer und Lässigkeit, um Produkte für eine breite Masse zu inszenieren und das Image der Marken gezielt aufzuwerten.
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