Masterarbeit, 2017
105 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2. Stand der Forschung
1.3. Zielsetzung der Arbeit
1.4. Methodisches Vorgehen
1.5. Aufbau der Arbeit
2. Hauptteil - Erwachsenenbildung in B&H
2.1. EB in B&H – eine unterbrochene Entwicklung
2.2. Gesetzliche Situation in EB
2.3. Heutige Situation im EB Bereich
2.3.1. Bildungsträger in B&H
2.3.2. Formale EB in B&H
2.3.3. Non-formale und informelle EB in B&H
2.4. Begriffsklärung
2.4.1. Die Kategorien des lebenslangen Lernens
2.4.2. Bildung, die in einem formalen Lernumfeld stattfindet
2.4.3. Bildungsaktivitäten die im non-formalen Lernumfeld stattfinden
2.4.4. Das informelle Lernen
2.4.5. Unbeabsichtigtes Lernen
3. Erfahrungen aus dem internationalen EB Bereich
3.1. Internationale Bedeutung von EB
3.2. Die Entwicklung in Kroatien
3.2.1 Formale EB
3.2.2. Non-formales Lernen
3.2.3. Schlussbemerkung
3.3. Erwachsenenbildung in Serbien
3.3.1. Erwachsenenbildungsstrategie in Serbien
3.3.2. Schlussbemerkung
3.4. Erwachsenenbildung in Montenegro
3.4.1. Der rechtliche Rahmen in Montenegro
3.4.2. Strategischer Rahmen für die Erwachsenenbildung in Montenegro
3.4.3. Formen der EB in Montenegro
3.4.3.1. Formale Erwachsenenbildung
3.4.3.2. Non-formales, informelles Lernen und Selbstlernen
3.4.4. Schlussbemerkung
3.5. Europäische Union
3.5.1. Kopenhagen- und Lissabon-Prozess
3.5.2. Europäischer Rahmen für die Reform der Erwachsenenbildung
3.5.3. Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen
3.5.4. Strategie Europa 2020 für eine intelligente, nachhaltige und integrative Entwicklung
3.5.5. Der strategische Rahmen für die europäische Zusammenarbeit im Bereich der Weiterbildung - Allgemeine und berufliche Bildung 2020
4. Erwachsenenbildung als soziale Innovation
4.1. Begriff der Innovation
4.1.1. Innovationstypen
4.1.2. Innovationsformen nach ihrer Entstehung
4.1.3. Innovationsformen nach ihrer Wirkung
4.1.4. Bedingungen für Innovationen
4.2. Begriff der sozialen Innovation (SI)
4.2.1. Wie wirken soziale Innovationen?
4.2.2. Wertbezogenheit der SI
4.2.3. Soziale Innovation In Europa
4.2.4. SI aus Sicht der Wohlfahrtsverbände
4.3 Bildung als Feld für Innovationen
5. Schlussfolgerungen und die Gestaltungsempfehlungen für B&H Erwachsenenbildung
5.1. Interpretation der Ergebnisse
5.2. „8 I“ für die Innovationspolitik
5.2.1. Inspiration
5.2.2. Intention
5.2.3. Insight – der Einblick
5.2.4. Incentives – die Anreize
5.2.5. Investitionen
5.2.6. Institutionen
5.2.7. IT – die Informationstechnologien
5.2.8. International
5.3. Beantwortung der Forschungsfrage
6. Fazit
6.1. Ausblick
Die Arbeit untersucht das Innovationspotenzial der Erwachsenenbildung in Bosnien und Herzegowina und leitet hieraus Handlungsempfehlungen für eine zukunftsweisende Strategie ab, um die Bildungslandschaft besser mit den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes zu verknüpfen.
1.1. Problemstellung und Relevanz des Themas
Die Erwachsenenbildung ist ein Bereich, der sich seit den 1990er Jahren in Bosnien und Herzegowina nicht wesentlich verändert hat. Es ist sogar festzustellen, dass die Lage in diesem Bildungsbereich derzeit schlechter ist als zur Zeit Jugoslawiens.
In B&H besteht ein gesellschaftliches und politisches Einverständnis, dass die Erwachsenenbildung wichtig ist, aber niemand will sich tatsächlich mit diesem Bereich beschäftigen. Die Verantwortung für Bildung im Allgemeinen, somit auch die Erwachsenenbildung, wurde durch die politische Landesaufteilung den verschiedenen politischen Ebenen zugesprochen (Kantonen und Entitäten). Somit sind für die Konzipierung, Änderung, Reformen und sonstige Bildungsfragen viele Stellen verantwortlich und gerade für die Fragen und Angelegenheiten, die den Erwachsenenbildungssektor betreffen, bleibt sehr wenig Kraft und Zeit übrig. Auch die Finanzierung, d.h. die Bereitstellung von finanziellen Mitteln, die der Fort- und Weiterbildung dienen sollen, ist oft ein Tabuthema, weil es auch in anderen Bildungsbereichen (Grundschul-, Mittelschul- und Hochschulbereich) kaum ausreichend Mittel gibt. Die Erwachsenenbildung ist nicht nur eine Herausforderung, die das Bildungssystem B&H (d.h. die politischen Ebenen und Landesteile, die für Bildung verantwortlich sind) betrifft, sondern, auf Grund der enormen Arbeitslosigkeit stellt sich immer öfter die Frage, wie man durch die Bildungsmaßnahmen den Arbeitsmarkt und die Sozialpolitik beflügeln könnte.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der stagnierenden Erwachsenenbildung in B&H ein und definiert die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.
2. Hauptteil - Erwachsenenbildung in B&H: Hier wird der Ist-Zustand des Erwachsenenbildungssystems in B&H, inklusive der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Akteurslandschaft, detailliert analysiert.
3. Erfahrungen aus dem internationalen EB Bereich: Dieses Kapitel beleuchtet internationale Entwicklungen und beispielhafte Reformansätze aus Kroatien, Serbien und Montenegro sowie die Strategien der EU.
4. Erwachsenenbildung als soziale Innovation: Der theoretische Rahmen verknüpft Bildungskonzepte mit der Definition und Wirkung sozialer Innovationen.
5. Schlussfolgerungen und die Gestaltungsempfehlungen für B&H Erwachsenenbildung: Basierend auf den vorherigen Analysen werden konkrete Empfehlungen in Form der „8 I“ für die Innovationspolitik abgeleitet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die notwendigen strukturellen Veränderungen.
Erwachsenenbildung, Bosnien und Herzegowina, Lebenslanges Lernen, Soziale Innovation, Bildungsreform, Arbeitsmarkt, Innovationspotenzial, Qualifizierung, Berufsfindung, Bildungsstrategie, Europäische Union, Andragogik, Beschäftigungsfähigkeit, Bildungssektor, Innovationsmanagement
Die Arbeit befasst sich mit dem Innovationspotenzial der Erwachsenenbildung in der bosnisch-herzegowinischen Gesellschaft und wie diese durch eine Bestandsaufnahme zu einer zukunftsweisenden Strategie entwickelt werden kann.
Die Arbeit behandelt unter anderem die aktuelle Situation der Erwachsenenbildung in B&H, den Vergleich mit Nachbarstaaten, die Rolle des lebenslangen Lernens sowie das Konzept der sozialen Innovation im Bildungssektor.
Das Ziel ist es, durch eine Literaturanalyse und den Vergleich mit internationalen Best-Practice-Beispielen einen Leitfaden mit Gestaltungsempfehlungen für die erfolgreiche Implementierung von Innovationen in der Erwachsenenbildung zu entwickeln.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung durch systematische Literaturrecherche, Dokumentenanalyse und die Untersuchung internationaler Best-Practice-Beispiele.
Der Hauptteil analysiert die rechtliche Situation, die verschiedenen Bildungsträger, das formale und non-formale Bildungssystem in B&H sowie die theoretische Verknüpfung von Erwachsenenbildung und sozialen Innovationen.
Die zentralen Schlagworte sind Erwachsenenbildung, Bosnien und Herzegowina, Soziale Innovation, Lebenslanges Lernen und Bildungsreform.
Diese Länder dienen als Vergleichsobjekte, da sie ähnliche historische Ausgangspunkte in der Region teilen und die Autorin Impulse für die eigene Reformstrategie aus deren Erfahrungen ableiten möchte.
Die „8 I“ (Inspiration, Intention, Insight, Incentives, Investition, Institution, IT, International) bilden ein Rahmenmodell für eine zielgerichtete Innovationspolitik, das speziell auf den Bildungsbereich übertragen wurde.
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