Bachelorarbeit, 2018
33 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, zwei verschiedene Organisationsformen des Religionsunterrichts in Deutschland miteinander zu vergleichen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie religiöse Bildungsprozesse initiiert werden, die einen mündigen Umgang mit eigenen und fremden Lebensausrichtungen sowie Glaubensüberzeugungen fördern.
Religionsunterricht, interreligiöses Lernen, Kompetenzorientierung, konfessionell, religionskundlich, Lebensausrichtung, Glaubensüberzeugung, Pluralismus, gesellschaftliche Entwicklungen, Deutschland.
Konfessioneller Religionsunterricht ist an ein spezifisches Bekenntnis (z.B. evangelisch) gebunden. Interreligiöser Religionsunterricht, wie das Hamburger Modell, ist für Schüler aller Glaubensrichtungen offen und fördert den Dialog zwischen verschiedenen Religionen und Weltanschauungen.
Das Hamburger Modell steht für einen "Religionsunterricht für alle". Es ist ein religionsübergreifendes Konzept, bei dem Schüler gemeinsam über Identität, Glauben und ethische Fragen diskutieren, unabhängig von ihrer Herkunft oder Konfession.
Interreligiöses Lernen beschreibt Bildungsprozesse, die einen mündigen Umgang mit eigenen und fremden religiösen Überzeugungen fördern. Ziel ist der Erwerb von Kompetenzen, um in einer pluralistischen Gesellschaft respektvoll mit religiöser Vielfalt umzugehen.
Kompetenzorientierung bedeutet, dass Schüler nicht nur Faktenwissen über Religionen erwerben, sondern Fähigkeiten entwickeln, religiöse Phänomene zu deuten, eigene Positionen zu reflektieren und mit anderen in einen Dialog zu treten.
Verglichen wurden "Das Kursbuch Religion II" für den evangelischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen und das Werk "Ich, du, Wir - Fragen nach Identität und Religion" aus dem Hamburger Modell.
Durch die zunehmende Vielfalt an Lebensentwürfen und Glaubensrichtungen in Deutschland muss der Religionsunterricht darauf reagieren, um Schüler auf ein friedliches Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft vorzubereiten.
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