Bachelorarbeit, 2020
64 Seiten, Note: 1.3
1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSSITUATION UND PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG UND VORGEHENSWEISE
2 GRUNDLEGENDES ZUR VERMÖGENSVERWALTUNG
2.1 HINTERGRUND
2.2 DEFINITION ANLAGEBERATUNG UND VERMÖGENSVERWALTUNG
2.2.1 Anlageberatung
2.2.2 Vermögensverwaltung
2.3 DEFINITION KLASSISCHE UND DIGITALE VERMÖGENSVERWALTUNG
2.3.1 Klassische Vermögensverwaltung
2.3.2 Digitale Vermögensverwaltung
2.4 ABLAUF EINER KLASSISCHEN VERMÖGENSVERWALTUNG
3 DIGITALISIERUNG DES BANKENSEKTORS
3.1 DEFINITION DIGITALISIERUNG
3.2 ENTWICKLUNG IN DER BANKENBRANCHE
3.3 DEFINITION FINTECH
4 DIE DIGITALE VERMÖGENSVERWALTUNG – ROBO ADVISOR
4.1 GRUNDLAGEN EINES ROBO ADVISOR
4.2 ABLAUF EINER DIGITALEN VERMÖGENSVERWALTUNG
4.3 CHARAKTERISTIKA EINES ROBO ADVISOR
4.3.1 Automatisierte Prozesse mit Hilfe von Algorithmen
4.3.2 Mehrwert für den Kunden durch digitales Nutzererlebnis
4.3.3 Anlagekonzept
4.3.3.1 Moderne Portfoliotheorie nach Markowitz
4.3.3.2 Investieren mit börsennotierten Indexfonds
5 AKTUELLE MARKTENTWICKLUNG IM BEREICH ROBO ADVISOR
5.1 MARKTENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND
5.1.1 Anzahl der Robo Advisor Anbieter
5.1.2 Summe des verwalteten Vermögens
5.2 MARKTENTWICKLUNG WELTWEIT
5.2.1 Anzahl der Robo Advisor Anbieter
5.2.2 Summe des verwalteten Vermögens
6 KRITISCHE GEGENÜBERSTELLUNG DER DIGITALEN VERMÖGENSVERWALTUNG MIT DER KLASSISCHEN VERMÖGENSVERWALTUNG
6.1 VORBEMERKUNG UND FESTLEGUNG DER KRITERIEN
6.1.1 Zielgruppe und Mindestanlagebetrag
6.1.2 Erstmalige Beratung
6.1.3 Gebühren
6.1.4 Verhaltensorientierte Finanzwissenschaft (Behavioral Finance)
6.1.5 Sicherheit
6.2 VOR- UND NACHTEILE VON ROBO ADVISOR IM DIREKTEN VERGLEICH ZUR KLASSISCHEN ANLAGEBERATUNG ALS TABELLENÜBERSICHT
7 ANALYSE DER CHANCEN UND RISIKEN DER DIGITALEN VERMÖGENSVERWALTUNG (SWOT ANALYSE)
7.1 VORBEMERKUNG
7.2 SWOT ANALYSE IN TABELLENFORM
7.3 SWOT ANALYSE ALS FLIEßTEXT
7.3.1 Stärken
7.3.2 Schwächen
7.3.3 Chancen
7.3.4 Risiken
8 SCHLUSSBETRACHTUNG
8.1 ZUSAMMENFASSUNG
8.2 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND LIMITATION
8.3 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DIE PRAXIS
8.4 AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung, ob der durch die Digitalisierung getriebene Markteintritt von FinTech-Unternehmen eine ernsthafte Bedrohung für die klassische Vermögensverwaltung von Banken darstellt. Es wird analysiert, ob Robo Advisor durch technologischen Fortschritt einen disruptiven Einfluss ausüben und welche Konkurrenzpotenziale sich hieraus für etablierte Finanzinstitute ergeben.
4.3.1 Automatisierte Prozesse mit Hilfe von Algorithmen
Robo Advisor nutzen größtenteils automatisierte Prozesse, um dadurch Vorteile gegenüber der klassischen Vermögensverwaltung zu erlangen. So betreiben Robo Advisor keine eigenen Filialen und die Produkte bzw. Dienstleistungen werden ausschließlich digital auf der eigenen Website und in der eigenen App angeboten. Ein mathematischer Algorithmus übernimmt die Grundlage für die Erstellung, die Transaktionen, die laufende Überwachung und Anpassung der Kundenportfolios.
Dieser Algorithmus ersetzt im Rahmen eines standardisierten Fragebogens das Erstgespräch beim Vermögensberater. Dabei kann der potenzielle Kunde den Registrierungsprozess selbst und von jedem beliebigen Ort über das Internet durchlaufen. Die eingesetzten Algorithmen sind das Herzstück eines Robo Advisor, weshalb diese von den Anbietern nur selten offengelegt werden. Bekannt ist jedoch, dass jeder Robo Advisor einen eigenen Algorithmus entwickelt hat und sich dadurch die Effektivität unter den Anbietern unterscheidet, was die Vergleichbarkeit der Angebote erschwert.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problemstellung durch den disruptiven Wandel im Bankensektor und die Rolle von FinTechs.
2 GRUNDLEGENDES ZUR VERMÖGENSVERWALTUNG: Abgrenzung der Begriffe Anlageberatung und Vermögensverwaltung sowie Darstellung des klassischen Verwaltungsprozesses.
3 DIGITALISIERUNG DES BANKENSEKTORS: Analyse der technologischen Entwicklung im Bankwesen durch drei Digitalisierungswellen und Definition von FinTechs.
4 DIE DIGITALE VERMÖGENSVERWALTUNG – ROBO ADVISOR: Detaillierte Erläuterung der Robo Advisor, ihrer Arbeitsweise, Anlagestrategien und des technologischen Nutzens für den Kunden.
5 AKTUELLE MARKTENTWICKLUNG IM BEREICH ROBO ADVISOR: Überblick über die quantitative Entwicklung der Anbieter und des verwalteten Vermögens in Deutschland und weltweit.
6 KRITISCHE GEGENÜBERSTELLUNG DER DIGITALEN VERMÖGENSVERWALTUNG MIT DER KLASSISCHEN VERMÖGENSVERWALTUNG: Analyse und Vergleich beider Modelle anhand der Kriterien Zielgruppe, Beratung, Gebühren, Verhaltenswissenschaft und Sicherheit.
7 ANALYSE DER CHANCEN UND RISIKEN DER DIGITALEN VERMÖGENSVERWALTUNG (SWOT ANALYSE): Strategische Einordnung der Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren von digitalen Vermögensverwaltungen.
8 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassung der Ergebnisse, kritische Würdigung der Arbeit und Handlungsempfehlungen für Finanzinstitute.
Robo Advisor, Vermögensverwaltung, Digitalisierung, FinTech, Algorithmen, ETF, Portfoliotheorie, Markowitz, Kostenersparnis, Bankenbranche, Finanztechnologie, Anlegerschutz, Marktpotenzial, Direktbanken, Automatisierung.
Die Arbeit untersucht den Wandel der Vermögensverwaltung durch die Digitalisierung und den Markteintritt sogenannter Robo Advisor.
Die zentralen Felder sind die klassische vs. digitale Vermögensverwaltung, der Einfluss der Digitalisierung auf Banken, die Funktionsweise von Robo Advisorn und deren Marktbedeutung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die digitale Vermögensverwaltung eine reale Bedrohung für das traditionelle Bankgeschäft darstellt.
Es wird eine deskriptive Analyse sowie eine komparative Gegenüberstellung in Form einer SWOT-Analyse der Geschäftsmodelle durchgeführt.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Begriffen, dem Vergleich der Beratungsprozesse, Gebührenstrukturen, verhaltenswissenschaftlichen Aspekten und der Marktentwicklung.
Wichtige Begriffe sind Robo Advisor, Digitalisierung, FinTech, Algorithmen, Kostenersparnis und Portfoliotheorie nach Markowitz.
Der Robo Advisor nutzt einen standardisierten Fragebogen und Algorithmen statt eines persönlichen Erstgesprächs mit einem menschlichen Berater.
Durch den Verzicht auf Filialen und die starke Automatisierung der Prozesse können Kosten eingespart werden, die an den Kunden weitergegeben werden.
Das investierte Kapital gilt als Sondervermögen, wodurch es im Falle einer Insolvenz des Anbieters geschützt ist.
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