Bachelorarbeit, 2019
35 Seiten, Note: 1.7
1 Problemstellung
2 Die Digitalisierung als Herausforderung für Schule und Schüler
2.1 Medienkompetenz entwickelt sich weiter
2.2 Aktueller Stand der Digitalisierung in den Schulen
3 Implementierung digitaler Medien in den Unterricht
3.1 Wirkungen digitaler Medien im Unterricht- Merkmale und Faktoren
3.2 Lernprogramme
4 Arbeiten mit digitalen Medien im sozialwissenschaftlichen Unterricht
4.1 Medienkompetenz in den Kernlehrplänen des Faches Sozialwissenschaften
4.2 Lernprogramme im Fach Sozialwissenschaften
4.3 Aufkommende Schwierigkeiten bei der Realisierung von Lernprogrammen
5.Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz und den Nutzen digitaler Medien im sozialwissenschaftlichen Unterricht. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob digitale Medien in diesem spezifischen Fachbereich einen echten Mehrwert für den Lernprozess bieten oder ob aus didaktischer Sicht darauf verzichtet werden sollte.
3.1 Wirkungen digitaler Medien im Unterricht- Merkmale und Faktoren
Um die Wirkung von digitalen Medien im Unterricht zu untersuchen, ist es notwendig, Faktoren zu ermitteln, die auf solche Wirkungen möglichen Einfluss nehmen. Laut Tulodziecki (Tulodziecki, Herzig, Blömeke, 2009) ist Unterricht als ein Interaktionsgeschehen zwischen Lehrenden und Lernenden zu verstehen, in dem spezifische Lehr – und Lernaktivitäten angeregt werden. Digitale Medien können in diesem Zusammenhang auf didaktischer Ebene einerseits als Instrument und auf erzieherischer Ebene andererseits als Lerngegenstand eingesetzt werden. Es lassen sich also auf die Frage, welche Wirkung digitale Medien im Unterricht erzielen, vier Faktoren angeben. Die digitalen Medien selbst, die verschiedenen Unterrichtsprozesse, wo digitale Medien eingebunden werden und die beteiligten Akteure, d.h. LuL und SuS. (Herzig, 2014: 9)
Damit man erforschen kann, welchen genauen Einfluss die vier Faktoren haben, sind diese zunächst weiter zu differenzieren.
Digitale Medien selbst lassen sich durch bestimmte Merkmale spezifizieren. So sind digitale Medien beispielsweise durch interaktive Lernangebote, angesprochene Sinnesmodalitäten und verschiedene Darstellungsformen gekennzeichnet, die von Medium zu Medium unterschiedlich ausgeprägt sein können, gemessen daran, worauf der Fokus gelegt werden soll. Hat es möglicherweise einen Werkzeugcharakter oder ist es ein aktives Lernprogramm. Ebenso wie die digitalen Medien lässt sich auch der Unterrichtsprozess durch verschiedene Merkmale darstellen, so beispielsweise durch die Fragen, welche Unterrichtsziele angestrebt werden, welche Inhalte zu behandeln sind und in welcher Sozialform zu arbeiten ist. Obwohl die meisten LuL als Experten der Fachdidaktik und Bildungswissenschaften agieren und die dazu erforderlichen Eigenschaften für jede Lehrkraft klar erkennbar und verpflichtend sind, ist es bei der Medienkompetenz noch nicht so klar definiert. Während die einen über eine ausgeprägte Medienkompetenz verfügen und digitale Medien somit besser in den Unterrichtsalltag implementieren können, haben andere hingegen eine kaum ausgeprägte Medienkompetenz.
1 Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der zunehmenden Digitalisierung in Schulen ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich des Nutzens digitaler Medien für das Fach Sozialwissenschaften.
2 Die Digitalisierung als Herausforderung für Schule und Schüler: Es werden die sich wandelnden Anforderungen an die Medienkompetenz thematisiert und der aktuelle Umsetzungsstand der Digitalisierung an deutschen Schulen kritisch beleuchtet.
3 Implementierung digitaler Medien in den Unterricht: Hier werden theoretische Faktoren und Wirkungsweisen digitaler Medien analysiert sowie die vier grundlegenden Varianten von Lernsoftware (Übungsprogramme, tutorielle Systeme, Informationssysteme, Simulationen) vorgestellt.
4 Arbeiten mit digitalen Medien im sozialwissenschaftlichen Unterricht: Dieses Kapitel verbindet die theoretischen Grundlagen mit der Praxis des Fachunterrichts, indem es die Verankerung in Kernlehrplänen prüft und konkrete Beispiele wie „Quizlet“ oder Unternehmensplanspiele diskutiert.
5.Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Chancen und Risiken ab und betont die Notwendigkeit einer bewussten, effektiven Integration digitaler Medien bei gleichzeitiger Förderung der Lehrer- und Schülermedienkompetenz.
Digitalisierung, Medienkompetenz, Sozialwissenschaften, Lernprogramme, Drill and Practice, tutorielles System, Unternehmensplanspiel, Digitalpakt, Unterrichtsgestaltung, digitale Bildung, Medienpädagogik, Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Urteilskompetenz, Handlungsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht den Einsatz digitaler Medien im sozialwissenschaftlichen Unterricht und bewertet, ob diese einen nachweisbaren Nutzen für den Lernprozess bieten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Medienkompetenz, dem Stand der IT-Ausstattung an Schulen, der Kategorisierung von Lernsoftwares sowie deren praktischer Anwendung im Fach Sozialwissenschaften.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob digitale Medien im Fach Sozialwissenschaften nutzbringend sind oder ob der Unterricht besser ohne sie gestaltet werden sollte.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien (insb. den "Länderindikator 2017") sowie auf die didaktische Evaluation spezifischer Lernprogramme.
Der Hauptteil analysiert theoretische Wirkungsfaktoren des Medieneinsatzes und diskutiert konkrete Softwarebeispiele wie „Quizlet“ und das „ECON Ebook“ im Kontext der sozialwissenschaftlichen Anforderungen.
Kernbegriffe sind Medienkompetenz, Digitalpakt, Lernsoftware-Varianten, Fachdidaktik Sozialwissenschaften und kritische Medienreflexion.
Das Ebook wird als Mischform von Lernsoftware-Typen beschrieben, das zwar wirtschaftliche Themen gut abbildet, aber bei der kritischen Diskussion komplexer sozialwissenschaftlicher Fragestellungen an Grenzen stößt.
Sie fördern laut Autor in hohem Maße die Motivation und bieten einen realitätsnahen Einblick in die Arbeitswelt, bringen jedoch einen erheblichen Zeitaufwand bei der praktischen Umsetzung im Unterricht mit sich.
Der Autor argumentiert, dass eine erfolgreiche Digitalisierung nicht nur von der technischen Ausstattung abhängt, sondern davon, dass Lehrkräfte die Medien didaktisch sinnvoll in den Unterrichtsalltag integrieren können.
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