Bachelorarbeit, 2020
46 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Diabetes mellitus Typ 2
3.1.1 Definition
3.1.2 Epidemiologie
3.1.3 Auswirkungen und Folgen
3.1.4 Handlungsempfehlungen
3.2 Verhaltensänderung
3.2.1 Motivation und Volition
3.2.2 Modelle der Verhaltensänderung
3.3 Rehabilitationssport
3.3.1 Beschreibung
3.3.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen
4 METHODIK
4.1 Zielgruppenbeschreibung
4.2 Ziele
4.3 Analyse der Rahmenbedingungen des §64 SGB IX in Bezug auf das Gesundheitszentrum Physiologisch Vohrer & Eißler GbR
4.4 Notwendige Ressourcen zur Umsetzung
4.5 Konzeptkosten
4.5.1 Break-Even-Analyse
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein strukturiertes Rehabilitationssportkonzept gemäß § 64 SGB IX zu entwickeln, das speziell auf die Bedürfnisse von Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2 im Gesundheitszentrum Physiologisch Vohrer & Eißler GbR zugeschnitten ist.
1 Einleitung und Problemstellung
Diabetes mellitus, eine Stoffwechselkrankheit, die die ganze Welt betrifft. Allein in Deutschland sind laut dem Robert-Koch-Institut Ende 2007 9% der erwachsenen Bevölkerung an Diabetes mellitus erkrankt (Heidemann, Du & Scheidt-Nave, 2011). Das entspricht 5,98 Millionen Menschen, jedoch steigt die Zahl der Erkrankten jährlich. Es gibt zwei Formen des Krankheitsbildes Diabetes mellitus. Typ-1-Diabetes, auch jugendlicher Diabetes genannt, ist eine Autoimmunstörung, die meist schon im Kindesalter beginnt. Hierbei kann die Bauchspeicheldrüse das lebenswichtige Hormon Insulin nicht selbst produzieren und die Betroffenen sind auf die tägliche Insulinspritze angewiesen.
Wohingegen beim Typ-2-Diabetes von einer Insulinresistenz die Rede ist und die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend Insulin produzieren kann. Was wiederum zur Folge hat, dass der Blutzuckerspiegel im Körper dauerhaft erhöht ist. Faktoren, die bei der Erkrankung an Diabetes mellitus Typ 2 eine Rolle spielen können, sind unter anderem Übergewicht, mangelnde Bewegung, ungesunder Lebensstil der Ernährung, sowie Rauchen (Fröhlich, B. & Weber, K., 2020). Jedoch kann es auch genetischer Abstammung sein (Heidemann et al., 2011). Diabetes mellitus Typ 2 kann jeden treffen. Die Zahl der Betroffenen, die an Diabetes mellitus erkranken steigt jährlich. 2018 leiden von allen Erkrankten weltweit rund 90% an Diabetes mellitus Typ 2 (Siegel, Erhard G. & Siegel, Eberhard G., 2018, S. 41).
Ist der Diabetes mellitus bei den Betroffenen nicht richtig eingestellt, so führt es zu einer chronischen Hyperglykämie, die Organe und Blutgefäße auf lange Sicht beeinträchtigen können oder sogar zum Versagen führen kann (American Diabetes Association, 2007). Ein Ansatz, um dem Altersdiabetes (Typ 2) entgegenzuwirken, ist die mangelnde Bewegung zu reduzieren. Ausreichende alltägliche Bewegung, sowie die Teilnahme an wöchentlichen Rehabilitationssporteinheiten, können den Betroffenen helfen, mit Ihrer Krankheit leichter umzugehen und sogar Veränderungen zu schaffen.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die weltweite Diabetes-Problematik und Darstellung der Notwendigkeit von Bewegung als Präventions- und Behandlungsansatz.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Zielsetzung zur Erstellung eines spezifischen Rehabilitationssportkonzepts für das Gesundheitszentrum nach gesetzlichen Vorgaben.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Erläuterung der Pathophysiologie von Diabetes Typ 2, psychologischer Motivationsmodelle und der rechtlichen Grundlagen für Rehabilitationssport.
4 METHODIK: Analyse der Zielgruppe, der lokalen Rahmenbedingungen des Gesundheitszentrums sowie Ressourcenplanung und betriebswirtschaftliche Kalkulation.
5 ERGEBNISSE: Präsentation der inhaltlichen Grob- und Feinplanung des 50-Einheiten-Konzepts sowie des Evaluationskonzepts.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Konzepterstellung, Identifikation von Umsetzungshindernissen und Optimierungsvorschläge für die Praxis.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die Zielsetzung, die wissenschaftliche Herleitung und die praktische Anwendbarkeit des entwickelten Rehabilitationssportkonzepts.
Diabetes mellitus Typ 2, Rehabilitationssport, Bewegung, Insulinresistenz, SGB IX, Gesundheitszentrum, Motivationspsychologie, Volition, Verhaltensänderung, Sporttherapie, Blutzucker, HbA1c-Wert, Gesundheitsförderung, Prävention, Break-Even-Analyse.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines strukturierten Rehabilitationssportkonzepts für das Gesundheitszentrum Physiologisch Vohrer & Eißler GbR, das speziell auf Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 ausgerichtet ist.
Die zentralen Felder umfassen die medizinischen Grundlagen des Diabetes Typ 2, psychologische Theorien zur Verhaltensänderung, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Rehasport in Deutschland sowie die praktische Umsetzung und Kalkulation eines Kursangebots.
Das Hauptziel ist es, durch ein fachlich fundiertes Sportprogramm die körperliche Aktivität der Betroffenen zu steigern, den HbA1c-Wert positiv zu beeinflussen und die Patienten langfristig zur eigenständigen Bewegung zu motivieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zum aktuellen Kenntnisstand sowie eine empirische Bedarfs- und Ressourcenanalyse in Bezug auf die Räumlichkeiten und das Personal des Gesundheitszentrums.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der Krankheit und Sportmodelle, die Methodik der Zielgruppenanalyse sowie die konkrete Ausarbeitung des 50-Einheiten-Programms inklusive einer betriebswirtschaftlichen Break-Even-Analyse.
Wesentliche Begriffe sind Diabetes mellitus Typ 2, Rehabilitationssport, körperliche Aktivität, Insulinresistenz, Verhaltensänderung sowie Wirtschaftlichkeit und Gesundheitsmanagement.
Die Analyse ist essenziell, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Rehasport-Angebots sicherzustellen und den notwendigen Schwellenwert an Teilnehmern für einen gewinnbringenden Betrieb zu bestimmen.
Durch die Vermittlung von theoretischem Wissen über die Krankheit, psychologische Ansätze wie das Volitions-Training und die Erstellung individueller Handlungspläne für das Training zu Hause.
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