Bachelorarbeit, 2019
92 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Hinführung zur Thematik und Forschungsfrage
1.2 Aufbau und Ziel der Arbeit
2. Greenwashing als Werbestrategie
2.1 Definition von Greenwashing
2.2 Beweggründe der Unternehmen
2.3 Strategien zur Anwendung
2.4 Kategorien des Greenwashings
2.5 Konsequenzen für die Beteiligten
3. Segmentierung eines Marktes
3.1 Bedeutung der Marktsegmentierung
3.2 Anforderung an Segmentierungskriterien
3.3 Kriterien zur Marktsegmentierung
4. Kosmetikmarkt in Deutschland
4.1 Kosmetik als Teilmarkt der Personal Care
4.2 Wachstum des Personal Care Marktes
4.3 Segmente des Kosmetikmarktes
4.4 Zuteilung von Kosmetikherstellern
4.5 Konsumentengruppen des Kosmetikmarktes
4.6 Entwicklung des Kosmetikmarktes
4.6.1 Natürliche Kosmetik als Wachstumstreiber
4.6.2 Naturkosmetik in der Drogerie
4.7 Hintergrund des grünen Trends
4.7.1 Gesunder und nachhaltiger Lebensstil
4.7.2 Einfluss von Social Media
5. Anwendung von Greenwashing in der Kosmetikbranche
5.1 Verwendung von grünen Anzeigen
5.2 Nutzung der Öko-Sprache
5.3 Gebrauch von Ökozertifizierungen
5.4 Untersuchung zweier Produkte auf Greenwashing
6. Methodenbeschreibung
6.1 Methoden der empirischen Erhebung
6.2 Auswahl der richtigen Erhebungsmethode
6.3 Vorgehensweise bei der qualitativen Befragung
6.3.1 Aufbau des Interviewleitfadens
6.3.2 Einschlusskriterien und Rekrutierung
6.3.3 Vorbereitung und Durchführung
6.3.4 Auswertungsverfahren
7. Auswertung der Interviews
7.1 Pflegende Kosmetik
7.2 Einstellung zu Kosmetik
7.3 Wahrnehmung einer Segmentierung
7.3.1 Gruppierung vorgegebener Produkte
7.3.2 Einstellung zur vorgenommen Segmentierung
7.3.3 Glaubwürdigkeit der Segmente
7.3.4 Preiseinschätzung und Ausgabebereitschaft
7.4 Definition und Reaktion auf Greenwashing
7.5 Neue Einstellung gegenüber naturnaher Kosmetik
7.5.1 Siegel und Zertifizierungen
7.5.2 Künftige Nutzung von naturnaher Kosmetik
7.6 Zuordnung der Befragten zu den Konsumentengruppen
8. Hilfestellungen für Verbraucher
8.1 Siegel beachten
8.2 Apps zur Überprüfung nutzen
8.3 Kategorien von Greenwashing prüfen
9. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss von Greenwashing auf die Endkonsumenten in der deutschen Kosmetikbranche zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Verbraucher die Segmentierung des Kosmetikmarktes wahrnehmen und welche Auswirkungen die Kenntnis über Greenwashing auf ihr Kaufverhalten hat.
2.1 Definition von Greenwashing
Greenwashing umfasst alle Werbemaßnahmen von Unternehmen, welche dem Konsumenten ein grünes also umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image suggerieren. Entsprechende Maßnahmen im Rahmen der Wertschöpfung werden dabei oft nicht implementiert.6
Bei grüngewaschenen Produkten entspricht der ökologische Schein des Artikels nicht dem Kern. Das heißt nach außen hin zeigt sich das Produkt grün, jedoch entspricht dieser Eindruck nicht den Tatsachen. Die Farbe „grün“ steht in dieser Arbeit folglich symbolisch für Natur, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das „Waschen“ versteht sich weiterhin mit „sich reinwaschen“.7
Greenwashing wird in den verschiedensten Branchen betrieben. Bei Lebens mittel, Reinigungsmittel oder Kosmetik ist die Anwendung längst keine Seltenheit mehr. Auch in der Automobil- oder Energiebranche sind Greenwashing-Strategien anzutreffen.8
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Kosmetik ein und stellt die Forschungsfrage bezüglich der Wahrnehmung von Greenwashing durch Verbraucher.
2. Greenwashing als Werbestrategie: Dieses Kapitel definiert Greenwashing, beleuchtet die Motive der Unternehmen und kategorisiert verschiedene Greenwashing-Strategien sowie deren Folgen.
3. Segmentierung eines Marktes: Es wird erläutert, warum und wie Märkte in Segmente unterteilt werden und welche Anforderungen an Segmentierungskriterien gestellt werden.
4. Kosmetikmarkt in Deutschland: Dieser Teil bietet eine detaillierte Analyse des deutschen Kosmetikmarktes, seiner Entwicklung und der wachsenden Bedeutung des Trends zur Nachhaltigkeit.
5. Anwendung von Greenwashing in der Kosmetikbranche: Hier wird untersucht, wie gezielt grüne Anzeigen, Öko-Sprache und Zertifizierungen in der Kosmetikbranche eingesetzt werden, um ein nachhaltiges Image zu erzeugen.
6. Methodenbeschreibung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der qualitativen Primärerhebung mittels leitfadengestützter Interviews.
7. Auswertung der Interviews: Die Ergebnisse der Befragungen werden analysiert, wobei besonders die Wahrnehmung von Marktsegmenten und die Reaktion auf Greenwashing im Fokus stehen.
8. Hilfestellungen für Verbraucher: Das Kapitel bietet praktische Tipps, wie Konsumenten grüngewaschene Produkte durch Siegel und Apps identifizieren können.
9. Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von Greenwashing als Herausforderung für Unternehmen und Verbraucher.
Greenwashing, Kosmetikbranche, Marktsegmentierung, Naturkosmetik, naturnahe Kosmetik, Nachhaltigkeit, Konsumverhalten, LOHAS, qualitative Befragung, Verbraucherschutz, Marketingstrategie, Ökozertifizierungen, Influencer Marketing, Kaufentscheidung, Warenkennzeichnung
Die Arbeit analysiert die Praxis des Greenwashings, also irreführende Werbung für ein umweltfreundliches Image, innerhalb der deutschen Kosmetikbranche und untersucht deren Wahrnehmung durch die Konsumenten.
Die zentralen Themen umfassen Greenwashing-Strategien, die Marktsegmentierung in der Kosmetikindustrie sowie die psychologische Einstellung und das Konsumverhalten von Verbraucherinnen.
Das primäre Ziel ist es, den Einfluss von Greenwashing auf Endkonsumenten darzulegen und zu ermitteln, ob und wie Verbraucher verschiedene Marktsegmente (wie Naturkosmetik vs. naturnahe Kosmetik) wahrnehmen und abgrenzen können.
Es wurde eine qualitative Forschungsstudie durchgeführt, bei der sieben Frauen leitfadengestützt interviewt wurden, um ihre Einstellung zu verschiedenen Kosmetiksegmenten und ihre Reaktion auf Greenwashing zu erfassen.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen zur Marktsegmentierung, die Analyse des Kosmetikmarktes, detaillierte Fallbeispiele für Greenwashing in der Kosmetik sowie die empirische Auswertung der durchgeführten Interviews.
Wichtige Schlagwörter sind Greenwashing, Kosmetikbranche, Naturkosmetik, Marktsegmentierung, Konsumentenverhalten und Nachhaltigkeit.
Die Arbeit verwendet die Definitionen, wonach Naturkosmetik zertifizierten Qualitätsstandards entspricht, während naturnahe Kosmetik zwar Pflanzenextrakte verwendet, aber oft noch synthetische Stoffe enthält und nicht den strengen Zertifizierungskriterien genügt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Siegel für Verbraucher als Indikator für Vertrauenswürdigkeit dienen, ihre Bedeutung jedoch durch die Arbeit und die Sensibilisierung für Greenwashing erst nach dem Interview bewusst stärker in den Vordergrund rückt.
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