Bachelorarbeit, 2018
52 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Traumapädagogik
2.1 Definition Trauma
2.2 Traumafolgestörungen
2.3 Definition Traumapädagogik
2.4 Ziele und Aufgaben der Traumapädagogik
2.5 Grundbedürfnisse traumatisierter Kinder und Jugendlicher
2.5.1 Orientierung/Kontrolle und Sicherheit
2.5.1.1 Regeln und Strukturen
2.5.1.2 Der sichere Ort
2.5.2 Lustgewinn/Unlustvermeidung durch neue Erfahrungen
2.5.3 Selbstwerterleben/Selbstbemächtigung
2.5.4 Bindung und Beziehungen
2.6 Arbeitsfelder der Traumapädagogik
2.7 Beispiel: Arbeitsfeld Schule
3 Tiergestützte Pädagogik
3.1 Definition und begriffliche Abgrenzung Tiergestützte Pädagogik
3. 2 Mögliche Praxisfelder Tiergestützter Pädagogik
3.3 Beispiele Tiergestützter Pädagogik und ihre Wirkung auf traumatisierte Kinder und Jugendliche
3.3.1 Beispiel Esperanza- Zentrum für Tiergestützte Pädagogik: Eine Einrichtung der Jugendhilfe
3.3.2 Beispiele Tiergestützter Pädagogik in der Schule
3.3.2.1 Unterstützung traumatisierter Kinder durch Hunde in der Schule
3.3.2.2 Konzept der Tiergestützten Heilpädagogik- TGHP von Andrea Vanek-Gullner
4 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den potenziellen Nutzen tiergestützter Pädagogik als ergänzenden Ansatz in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, inwiefern Tiere dazu beitragen können, die pädagogische Arbeit in diesem speziellen Kontext zu unterstützen und die Lebensqualität sowie Stabilisierung der Betroffenen zu fördern.
3.3.1 Beispiel Esperanza- Zentrum für tiergestützte Pädagogik: Eine Einrichtung der Jugendhilfe
Das Esperanza- Zentrum für tiergestützte Pädagogik ist eine Einrichtung der Jugendhilfe, die für Heranwachsende zur Verfügung steht, welche aufgrund von äußeren oder persönlichen Umständen nicht in ihren Familien leben können (vgl. Kotzina 2011, S.177 ff.). Auf dem Hof von Esperanza wohnen bis zu neun Jungen und Mädchen oft mehrere Jahre mit über 70 Tieren, darunter Esel, Pferde, Schweine, Enten, Hühner, Fische, Hunde, Katzen, Wellensittiche usw., zusammen und werden im Alltag von einem „Expertenteam aus den Bereichen Pädagogik, Sozialarbeit, Psychologie, Therapie, Tierpflege, Handwerk, Haus-und Landwirtschaft“(Kotzina 2011, S.177) begleitet (vgl. ebd.). Diese Expert*innen bieten sozialpädagogische und therapeutische Einzelmaßnahmen an, machen tiergestützte pädagogische Angebote im ambulanten und stationären Bereich, sowie Berufsvorbereitungsmaßnahmen, Arbeitstraining und sie bieten eine dreijährige Lehre als Tierpfleger*in an (vgl. ebd.).
Da die Tiere täglich versorgt werden müssen und der Haushalt in der Gruppe geführt wird, müssen die Kinder und Jugendlichen zeitlichen Strukturen im Alltag folgen (vgl. Kotzina 2011, S.179). Die Verbindung zu den Tieren motiviert sie dazu, sich an die Pflegezeiten und die weiteren Vorgaben zu halten (vgl. ebd., S.181).
Wie in Kapitel 2.5.1.2 erläutert wurde, sind Struktur und klare Rahmenbedingungen im Alltag ein wichtiger Aspekt für die Orientierung traumatisierter Kinder und Jugendliche im Leben und vermitteln Sicherheit.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Traumapädagogik sowie die theoretische Verknüpfung mit tiergestützten Interventionen ein und stellt die zentrale Forschungsfrage der Arbeit vor.
2 Traumapädagogik: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Traumapädagogik, definiert traumatische Ereignisse sowie deren Folgen und beleuchtet die spezifischen Grundbedürfnisse traumatisierter Kinder und Jugendlicher.
3 Tiergestützte Pädagogik: Der Abschnitt bietet eine Einführung in das Feld der tiergestützten Pädagogik, grenzt diese methodisch ab und illustriert anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Tiere in der Jugendhilfe und Schule therapeutisch wirken können.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Möglichkeiten und Grenzen des tiergestützten Ansatzes zusammen und reflektiert den Nutzen für die pädagogische Arbeit mit traumatisierten jungen Menschen.
Traumapädagogik, Tiergestützte Pädagogik, Traumafolgestörungen, Bindung, Jugendliche, Kinder, Jugendhilfe, Schule, Selbstbemächtigung, Resilienz, Stabilisierung, Psychotraumatologie, Intervention, Tiere, Orientierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration tiergestützter Interventionen in die pädagogische Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen.
Die Arbeit verknüpft die beiden Fachbereiche Traumapädagogik und tiergestützte Pädagogik und untersucht deren synergetische Wirkung.
Die zentrale Frage lautet: Worin liegt der Nutzen der tiergestützten Pädagogik für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Traumapädagogik?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die mittels eines texthermeneutischen Vorgehens verschiedene Fachdisziplinen und Literaturquellen verknüpft und auswertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse traumapädagogischer Konzepte und eine detaillierte Betrachtung der Praxis, inklusive Fallbeispielen zur Tierinteraktion.
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Traumapädagogik, Tiergestützte Pädagogik, Bindung, Resilienz und Stabilisierung.
Die Struktur und die tägliche Verantwortung für Tiere vermitteln traumatisierten Kindern notwendige Sicherheit und Orientierung im Alltag.
Der Hund fungiert als emotionaler Unterstützer, der durch seine Präsenz Aggressionen mindert und als Anker zur Realität für geistig abwesende Schüler dienen kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

