Masterarbeit, 2020
198 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition der Begriffe
2.1.1 Digitale Plattform
2.1.2 Business-to-Business
2.1.3 Geschäftsmodell
2.1.4 Wirtschaftlichkeit
2.1.5 Bewertungsrahmen
2.2 Digitale Plattformen im Business-to-Business
2.2.1 Historie und Ökonomie digitaler Plattformen
2.2.2 Charakteristika digitaler Plattform-Geschäftsmodelle
2.2.3 Abgrenzung IoT-basierter Plattform-Geschäftsmodelle
2.3 Geschäftsmodelle und ihre Bewertung
2.3.1 Bedeutung und Entwicklung von Geschäftsmodellen
2.3.2 Geschäftsmodellbewertung nach Wirtschaftlichkeit
2.4 Problemabgrenzung und Anforderungen an einen Bewertungsrahmen
3 Stand der Forschung
3.1 Ansätze zur Strukturierung digitaler Plattform-Geschäftsmodelle
3.2 Ansätze zur Wirtschaftlichkeitsbewertung digitaler Plattform Geschäftsmodelle
3.2.1 Verfahren der Wirtschaftlichkeitsbewertung
3.2.2 Ansätze zur Strukturierung von Wirtschaftlichkeitstreibern
3.2.3 Ansätze zur Quantifizierung von Wirtschaftlichkeitstreibern
3.3 Business Cases als Rahmen zur Wirtschaftlichkeitsbewertung von Geschäftsmodellen
3.4 Handlungsbedarf und Forschungsfragen
4 Transfer zur Wirtschaftlichkeitsbewertung IoT-basierter Plattform-Geschäftsmodelle im Business-to-Business
4.1 Vorgehen und Forschungsdesign
4.1.1 Design Science Research
4.1.2 Systematische Literaturanalyse
4.1.3 Fokusgruppe
4.2 Entwicklung des Bewertungsrahmens
4.2.1 Vorstellung der Bausteine
4.2.2 Entwicklung der Bausteine
4.2.2.1 Baustein 1: Rahmen zur Strukturierung digitaler Plattform-Geschäftsmodelle
4.2.2.2 Baustein 2: Rahmen zur Strukturierung von Nutzen- und Kostentreibern
4.2.2.3 Baustein 3: Treibermodell zur Quantifizierung von Nutzen- und Kostentreibern
4.2.3 Validierung der Bausteine an XXX und XXX
5 Ergebnis und kritische Würdigung
5.1 Ergebnispräsentation im Business Case
5.2 Kritische Würdigung entlang der Anforderungen
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die vorliegende Masterthesis entwickelt einen Bewertungsrahmen, der B2B-Unternehmen dabei unterstützt, IoT-basierte Plattform-Geschäftsmodelle strukturiert und quantitativ hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit zu bewerten, um so fundierte Investitionsentscheidungen zu ermöglichen.
2.2.2 Charakteristika digitaler Plattform-Geschäftsmodelle
Wie in Abbildung 3 illustriert, transformieren Pipeline-Unternehmen entlang einer linearen Wertschöpfungskette Inputfaktoren zu Outputfaktoren, die sie dann ihren Kunden verkaufen.
Digitale Plattformen funktionieren anders. Sie nutzen ein ganzes Ökosystem zur Wertschöpfung und lassen einen Großteil der Leistungserstellung somit außerhalb abwickeln. Die Hauptaufgabe einer Plattform ist daher nicht mehr das Kontrollieren eigener physischer Ressourcen, sondern die IT-basierte Orchestrierung der Ressourcen anderer, auch ursprünglich konkurrierender, Unternehmen.
Abbildung 4 stellt exemplarisch das Pipeline-Unternehmen BMW der digitalen Plattform Uber gegenüber und zeigt mögliche GM-Abstufungen. BMW ist dabei als produzierender Automobilhersteller zu verstehen, mit einem großen Inventar an Automobilen. Die Unternehmen Car2go und Moovel greifen auch auf physische Autos zurück, vordergründig verfolgen sie aber den Gedanken des Teilens und Vernetzens von Fahrdiensten. Uber wiederum geht, als digitale Plattform, diesem Zweck ausschließlich nach, ohne dabei im Besitz eines einzigen Autos zu sein.
1 Einführung: Diese Einleitung motiviert die Arbeit, stellt die Problemstellung der Wirtschaftlichkeitsbewertung von IoT-Plattformen im B2B-Bereich dar und erläutert das methodische Vorgehen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten geklärt und die Besonderheiten digitaler B2B-Plattformen sowie Methoden zur Bewertung ihrer Wirtschaftlichkeit fundiert.
3 Stand der Forschung: Dieses Kapitel analysiert existierende Ansätze zur Strukturierung und Bewertung von Geschäftsmodellen und leitet daraus den spezifischen Forschungsbedarf ab.
4 Transfer zur Wirtschaftlichkeitsbewertung IoT-basierter Plattform-Geschäftsmodelle im Business-to-Business: Der Hauptteil beschreibt die Entwicklung eines dreistufigen Bewertungsrahmens mittels Design Science Research und dessen Validierung durch Fokusgruppen.
5 Ergebnis und kritische Würdigung: Die Arbeit präsentiert die Ergebnisse anhand von Business Case Vorlagen und reflektiert das entwickelte Modell kritisch hinsichtlich wissenschaftlicher Anforderungen.
6 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Thesis zusammen und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Wirtschaftlichkeit, IoT, Plattform-Geschäftsmodell, Business-to-Business, Bewertungsrahmen, Business Case, Nutzen- und Kostentreiber, Netzwerkeffekte, Digitalisierung, Investitionsrechnung, Plattform-Ökosystem, Kapitalwertmethode, Skalierungseffekte, Design Science Research, Prozessmodell.
Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Bewertung von neuen, IoT-gestützten Plattform-Geschäftsmodellen speziell für den B2B-Markt, da hierfür bisher keine standardisierten Bewertungsansätze existierten.
Die zentralen Felder umfassen die Theorie digitaler Plattformen, Methoden der betriebswirtschaftlichen Investitionsrechnung sowie die Entwicklung eines praktischen Bewertungsrahmens für spezifische Industrie-4.0-Anwendungen.
Das Hauptziel besteht in der Beantwortung der Frage, wie sich die Wirtschaftlichkeit von IoT-basierten Plattform-Geschäftsmodellen im B2B-Markt fundiert bewerten lässt.
Die Arbeit folgt dem Ansatz des "Design Science Research", der die Entwicklung eines Artefakts (hier: des Bewertungsrahmens) auf Basis theoretischen Wissens und dessen anschließende praktische Validierung in Fokusgruppen umfasst.
Der Hauptteil widmet sich dem Transfer theoretischer Erkenntnisse in einen konkreten Bewertungsrahmen, der in drei Bausteinen (Strukturierung, Treiber-Analyse, Quantifizierung) aufgebaut ist.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Wirtschaftlichkeit", "IoT", "Plattform-Geschäftsmodell", "Business Case" und "Netzwerkeffekte" geprägt.
Es beschreibt die Herausforderung, dass eine Plattform nur dann für Konsumenten attraktiv ist, wenn genügend Produzenten vorhanden sind, und umgekehrt Produzenten nur beitreten, wenn eine ausreichende Basis an Konsumenten existiert.
B2B-Märkte sind stärker fragmentiert, spezialisiert und weisen oft geringere direkte Netzwerkeffekte auf, was eine standardisierte Bewertung nach klassischen B2C-Mustern erschwert und spezifische Anpassungen in der Kosten-Nutzen-Analyse erfordert.
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