Bachelorarbeit, 2020
42 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Konzeptionelle und begriffliche Grundlagen
2.1 Controlling und die Rolle des Controllers
2.2 Digitale Transformation
3 Identifikation der digitalen Einflussfaktoren und Herausforderungen
3.1 Big Data
3.2 Business Analytics und künstliche Intelligenz
3.3 Weitere externe und interne Einflussfaktoren
4 Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Rolle des Controllers
4.1 Status Quo und Zusammenfassung der Herausforderungen
4.2 Zukünftige Rollen des Controllers
4.2.1 Universeller Wissensarbeiter
4.2.2 Business Partner
4.2.3 Governance Leader
4.2.4 Innovator und Change Agent
4.3 Kritische Würdigung und Reflexion
5 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die sich wandelnde Rolle des Controllers im Zuge der digitalen Transformation kritisch zu analysieren, relevante Einflussfaktoren und Herausforderungen zu identifizieren sowie ein zukunftsfähiges Rollenbild zu skizzieren.
3.1 Big Data
Die jährlich weltweit generierte Datenmenge wird von 33 Zettabyte im Jahr 2018 auf voraussichtlich 175 Zettabyte im Jahr 2025 ansteigen. Das Controlling als Informationslieferant des Managements muss sich mit dieser Entwicklung und der zielgerichteten Aufbereitung der verfügbaren Daten auseinandersetzen.
Thomas H. Davenport definiert Big Data als einen Sammelbegriff für Daten, die „zu umfangreich sind, um Platz auf einem Server zu haben, zu unstrukturiert für das Zeilen- und Spaltenformat einer relationalen Datenbank und nicht passend für eine statische Datenbank, da sie kontinuierlich anfallen.“ Charakterisiert wird Big Data häufig durch eine enorme Datenmenge, Datenvielfalt und Geschwindigkeit. Ergänzt werden diese Aspekte gerade in den letzten Jahren durch die Eigenschaften der Vertrauenswürdigkeit und des (wirtschaftlichen) Nutzens. Signifikant neu in der Entwicklung ist dabei vor allem das unstrukturierte Vorliegen von Zahl-, Text- und Bilddaten in Echtzeit.
Zentraler Treiber dieser Datenentwicklung sind die zunehmende Vernetzung von Endgeräten sowie die automatische Aufzeichnung jeglicher Daten. Dabei können die Daten aus mobilen Endgeräten, Clouds und sozialen Netzwerken stammen. Darüber hinaus führt das Monetarisieren der Daten vermehrt zu disruptiven Veränderungen. Somit werden auch Datenqualität, -konsistenz und -granularität in der Zukunft zu einem kritischen Erfolgsfaktor. Diese Eigenschaften erfordern innovative Informationsverarbeitung, ermöglichen dann aber vielfältige Potenziale für die Wirtschaft, wie Kostensenkungspotenziale, informationsreichere Entscheidungsgrundlagen sowie Service- und Produktinnovationen.
1 Einleitung: Einführung in das Thema, Darlegung der Problemstellung sowie Definition der Zielsetzung und des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 Konzeptionelle und begriffliche Grundlagen: Erläuterung der Grundlagen des Controllings sowie Definition des Begriffs der digitalen Transformation zur theoretischen Einordnung.
3 Identifikation der digitalen Einflussfaktoren und Herausforderungen: Detaillierte Analyse der technologischen Treiber wie Big Data, Business Analytics und KI sowie weiterer externer und interner Faktoren, die das Umfeld verändern.
4 Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Rolle des Controllers: Umfassende Untersuchung der Rollenveränderung, unterteilt in Teilrollen, sowie eine kritische Reflexion der Ergebnisse.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Einordnung in den Kontext sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Controlling, Controller, Digitale Transformation, Big Data, Business Analytics, Künstliche Intelligenz, Rollenwandel, Unternehmenssteuerung, VUCA-Welt, Kompetenzprofil, Wissensarbeiter, Business Partner, Governance Leader, Innovator, Change Agent
Die Bachelorarbeit untersucht den Wandel der Rolle des Controllers in einem durch die digitale Transformation geprägten Unternehmensumfeld.
Zu den zentralen Themen gehören die Auswirkungen von Big Data, Business Analytics und KI auf das Controlling sowie die notwendige Anpassung von Kompetenzen und Rollenbildern.
Das Ziel ist es, die sich wandelnde Rolle kritisch zu analysieren, Einflussfaktoren zu identifizieren und ein zukunftsfähiges, holistisches Rollenmodell für den Controller zu entwickeln.
Es handelt sich um eine analytische Arbeit, die auf einer kritischen Reflexion bestehender wissenschaftlicher Literatur zu den Themen Controlling und digitaler Wandel basiert.
Der Hauptteil befasst sich mit der Identifikation digitaler Einflussfaktoren und analysiert die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Rollenbild, differenziert in Aufgaben wie Business Partnering, Governance und Innovationsmanagement.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Digitalisierung des Controllings, Rollenwandel, Big Data, KI-Einsatz und der neuen Kompetenzentwicklung des Controllers beschreiben.
Er beschreibt eine Evolution des klassischen Methodendienstleisters, der die Digitalisierung proaktiv vorantreibt und dabei technologische sowie betriebswirtschaftliche Perspektiven in sich vereint.
Das Rollenbild ist hybrid, da sich der Controller zunehmend in verschiedenen, teils konkurrierenden Rollen wie Business Partner, Governance Leader und Innovator gleichzeitig bewegen muss.
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