Masterarbeit, 2020
86 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2. INKLUSION IM SCHULSYSTEM
2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG/ DEFINITIONSVERSUCHE
2.2 ENTWICKLUNGSSTAND IN DEUTSCHLAND
2.3 INKLUSION IM FÖRDERSCHWERPUNKT EMOTIONALE UND SOZIALE ENTWICKLUNG
2.3.1 Metaanalyse: Effekte inklusiver Beschulung
2.3.2 Systematischer Review in Kombination mit Experteninterviews: Kann inklusive Beschulung gelingen?
3 FÖRDERSCHWERPUNKT DER EMOTIONALEN UND SOZIALEN ENTWICKLUNG
3.1 BEGRIFFLICHKEITEN
3.2 ERSCHEINUNGSFORMEN UND EINTEILUNGEN
3.3 RISIKOFAKTOREN UND MÖGLICHE URSACHEN
3.4 AUSGEWÄHLTE KONZEPTIONELLE RAHMENBEDINGUNGEN UND SPEZIELLE INTERVENTIONEN
3.4.1 Classroom – Management
3.4.2 Teamteaching
3.4.3 Konfliktmanagement
3.4.4 Reflexion und Feedback
3.4.5 Hundegestützte Intervention
3.5 AUSGEWÄHLTE PRÄVENTIONS‐ UND INTERVENTIONSANSÄTZE
3.5.1 Handlungsorientierter Unterricht
3.5.2 Lebensweltorientierter Didaktik
3.5.3 Lerntheoretischer Ansatz
3.5.4 Partizipation
4. AUSZEICHNUNG FÜR SCHULEN: DER DEUTSCHE SCHULPREIS
4.1 ZIELE
4.2 AUSWAHLVERFAHREN
4.3 SECHS QUALITÄTSBEREICHE
4.3.1 Leistung
4.3.2 Umgang mit Vielfalt
4.3.3 Unterrichtsqualität
4.3.4 Verantwortung
4.3.5 Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner
4.3.6 Schule als lernende Institution
5 ANALYSE DER SCHULKONZEPTE AUSGEWÄHLTER TRÄGER DES DEUTSCHEN SCHULPREISES
5.1 WALDSCHULE FLENSBURG
5.1.1 Übersicht ausgewählter Inhalte des Schulkonzepts
5.1.2 Leistung
5.1.3 Umgang mit Vielfalt
5.1.4 Unterrichtsqualität
5.1.5 Verantwortung
5.1.6 Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner
5.1.7 Schule als lernende Institution
5.2 KETTELERSCHULE BONN
5.2.1 Überblick ausgewählter Inhalte des Schulkonzepts
5.2.2 Leistung
5.2.3 Umgang mit Vielfalt
5.2.4 Unterrichtsqualität
5.2.5 Verantwortung
5.2.6 Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner
5.2.7 Schule als lernende Institution
5.3 ERICH KÄSTNER SCHULE HAMBURG
5.3.1 Überblick ausgewählter Inhalte des Schulkonzeptes
5.3.2 Leistung
5.3.3 Umgang mit Vielfalt
5.3.4 Unterrichtsqualität
5.3.5 Verantwortung
5.3.6 Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner
5.3.7 Schule als lernende Institution
5.4 ZUSAMMENFASSENDER VERGLEICH DER SCHULKONZEPTE
6 FAZIT UND AUSBLICK
Die Masterarbeit untersucht, wie die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in der schulischen Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann, indem sie die Konzepte von mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichneten Schulen analysiert.
3.4.1 Classroom – Management
Gutes Classroom – Management ist eines der zentralen Elemente guten Unterrichts (vgl. John Hattie, 2015). Neben der Hattie Studie5 belegen zahlreiche nationale und internationale Studien die positive Wirkung eines gelingenden Classroom Managements in Bezug auf das Lernen und die emotionale und soziale Entwicklung von Schülerinnen und Schülern (vgl. Helmke, 2017).
Eichmann (2017) spricht davon, dass Classroom – Management die Voraussetzung für gelungenen Unterricht und sogar die Voraussetzung für eine feste Lehrer-Schüler Beziehungen ist.
Das Classroom – Management lässt sich nach Syring (2017) in die drei Kerndimensionen Unterrichtsgestaltung, Beziehungsförderung und Verhaltenskontrolle unterteilen, welche allesamt darauf abzielen, Störungen im Unterricht zu minimieren. Diese Dimensionen sind im Folgenden dargestellt, um einen Überblick zu den wichtigsten Inhalten des Classroom – Managements zu schaffen.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage zur erfolgreichen Inklusion von Kindern mit emotional-sozialem Förderbedarf und begründet die methodische Vorgehensweise der Dokumentenanalyse ausgezeichneter Schulen.
2. INKLUSION IM SCHULSYSTEM: Dieses Kapitel definiert Inklusion theoretisch, beleuchtet den Entwicklungsstand in Deutschland und diskutiert spezifische Metaanalysen zur inklusiven Beschulung im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.
3 FÖRDERSCHWERPUNKT DER EMOTIONALEN UND SOZIALEN ENTWICKLUNG: Das Kapitel klärt Fachbegriffe, analysiert Erscheinungsformen und Risikofaktoren und stellt wesentliche präventive sowie interventionistische Methoden wie Classroom-Management, Teamteaching und Partizipation vor.
4. AUSZEICHNUNG FÜR SCHULEN: DER DEUTSCHE SCHULPREIS: Hier werden die Ziele, das Auswahlverfahren und die sechs zentralen Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises erläutert, die als Kriterien für eine „Gute Schule“ dienen.
5 ANALYSE DER SCHULKONZEPTE AUSGEWÄHLTER TRÄGER DES DEUTSCHEN SCHULPREISES: In diesem Hauptteil werden die Konzepte der Waldschule Flensburg, der Kettelerschule Bonn und der Erich Kästner Schule Hamburg anhand der zuvor definierten Qualitätsbereiche detailliert analysiert und abschließend vergleichend gegenübergestellt.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Gemeinsamkeiten und methodischen Ansätze der untersuchten Schulen zusammen und diskutiert Implikationen für die weitere Forschung und Schulentwicklung.
Inklusion, Sonderpädagogik, Emotionale und soziale Entwicklung, Deutscher Schulpreis, Classroom-Management, Teamteaching, Partizipation, Dokumentenanalyse, Lernprozess, Schulentwicklung, Förderbedarf, Verhaltensauffälligkeiten, Inklusive Beschulung, Pädagogische Konzepte, Schulalltag
Die Arbeit analysiert, wie die Inklusion von Schülern mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in der Regelschule erfolgreich gelingen kann.
Die zentralen Felder sind die inklusive Schulentwicklung, methodische Ansätze wie Teamteaching und Classroom-Management sowie die Umsetzung dieser Konzepte an preisgekrönten Schulen.
Die Forschungsfrage lautet: Wie kann die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung erfolgreich im schulischen Kontext umgesetzt werden?
Die Autorin verwendet die Methode der Dokumentenanalyse, bei der öffentlich zugängliche Schulkonzepte und Informationen von ausgewählten, preisgekrönten Schulen systematisch ausgewertet werden.
Im Hauptteil werden der theoretische Hintergrund zum Förderschwerpunkt, die Qualitätskriterien des Deutschen Schulpreises sowie die detaillierte Analyse der Schulkonzepte von drei ausgewählten Preisträgerschulen dargestellt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Inklusion, Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, Schulentwicklung, Classroom-Management und Teamteaching charakterisiert.
Die Schulen wurden ausgewählt, da sie innerhalb der letzten zehn Jahre sowohl den Deutschen Schulpreis als auch den Jakob Muth-Preis für inklusive Bildung gewonnen haben, was deren praktische Expertise belegt.
Sie dienen als strukturgebender Analyserahmen, um die pädagogischen Konzepte der untersuchten Schulen vergleichbar und systematisch auswertbar zu machen.
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