Bachelorarbeit, 2020
47 Seiten, Note: 1.0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsvorhaben - Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau und Konzept
2. Requirements-Engineering
2.1 Definition von Anforderung und Anforderungsmanagement
2.1.1 Anforderungsbegriff
2.1.2 Anforderungsmanagement
2.2 Ziele des Anforderungsmanagements (Anforderung)
2.3 Arten von Anforderungen
2.3.1 Funktionale Anforderungen
2.3.2 Nicht-funktionale Anforderungen
2.3.2.1 Qualitätsanforderungen
2.3.2.2 Leistungsanforderungen
2.3.2.3 Restriktion/Rahmenbedingungen
3. Bedeutung für agile Projekte und deren Qualität
3.1 Das agile Manifest
3.2 Individuen und Interaktionen vs. Prozesse und Werkzeuge
3.3 Funktionierende Software vs. umfassende Dokumentation
3.3.1 Auf Veränderungen reagieren vs. Pläne befolgen
3.3.2 Zusammenarbeit mit Kunden vs. Vertragsverhandlungen
3.3.3 Agile Vorgehensweisen
3.3.4 Kanban
3.3.5 Scrum
3.3.5.1 Rollen
3.3.5.2 Die Artefakte
3.3.5.3 Ablauf eines Scrum-Projekts
3.4 Was unterscheidet die agile Methode zu der klassischen „Wasserfall Methode“
4. Untersuchung der konzeptionellen Anforderungserhebung und Umsetzung im Rahmen der Agilen Softwareentwicklung einer Anwendung:
4.1 Wie ist der Umgang mit Anforderungen in der Theorie vorgeschrieben?
4.1.1 Ermittlung
4.1.2 Dokumentation
4.1.3 Prüfung und Abstimmung
4.1.4 Verwalten
4.2 Wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus?
4.2.1 Dokumentation
4.2.1.1 Wissen verfällt und diffundiert
4.2.1.2 Detailtiefe und Verständnis fehlt / Verlust des Gesamtüberblicks
4.2.1.3 Missverständnisse entstehen und bleiben
4.2.1.4 Abweichende Informationen verteilen sich
4.3 Welche Probleme können neben dem schlechten Umgang mit Anforderungen noch entstehen?
4.3.1 Unklare Zielvorstellungen für das System
4.3.2 Hohe Komplexität
4.3.2 Kommunikationprobleme bzw. Sprachbarrieren zwischen den Projektbeteiligten
4.3.3 Sich ständig verändernde Ziele und Anforderungen
4.4 Probleme und Hindernisse für den Requirements Engineer
4.5 Welche Möglichen Lösungen können zur Verbesserung genutzt werden
4.5.1 Ziele identifizieren und kommunizieren
4.5.2 Betroffene und Beteiligte identifizieren
4.5.3 Modellierungstechniken einsetzen
4.5.4 Nicht-funktionale Anforderungen berücksichtigen
4.5.5 Nutzung verschiedener Techniken
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Anforderungsmanagements in agilen Softwareentwicklungsprojekten. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein effektives Anforderungsmanagement den Projekterfolg sichern kann, indem theoretische Vorgaben mit der praktischen Umsetzung und den damit verbundenen Herausforderungen abgeglichen werden.
1.1 Problemstellung
In vielen Situationen, im Privatleben sowie im Geschäftsleben, hat man es oftmals mit weniger guten Anforderungen zu tun. Wenn man den Begriff Anforderungsmanagement bzw. Requirements-Engineering hört, stellt man sich sicherlich viele Fragen wie bspw. was ist ein Anforderungsmanagement, wofür wird es benötigt und wie kann dies zum Erfolg eines Projektes beitragen?
In einem funktionierenden Projekt zählen Anforderungen zu den wichtigsten Bestandteilen. Doch das Problem in der Praxis ist, dass Anforderungsmanagement nicht immer richtig umgesetzt und der konsequente Umgang mit Anforderungen häufig vernachlässigt wird. Dies kann möglicherweise zu einer Minderung der Qualität eines Produkts, sowie zu Frustration der Kunden und Entwicklern führen. Im schlimmsten Fall führt dies zum Scheitern des Projekts und stürzt das Unternehmen in den Ruin. Grund hierfür sind meist ein sich ständig wechselnder Markt mit immer neuen Herausforderungen, eine wachsende Komplexität der Systeme und die zunehmende Dynamik in der digitalen Welt. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, kann das Anforderungsmanagement bzw. Requirements-Engineering helfen zu einem erfolgreichen Projekt zu führen. Zudem stellt sich die Frage, wie das Anforderungsmanagement am besten umgesetzt werden soll, damit das Projekt keinen Schaden erleidet.
Aufgrund des großen Aufwands konnten die entwickelte Software bis in die 1970er Jahre selten zufriedenstellende Ergebnisse für seine Benutzer aufweisen. Dieses Problem legte den Grundstein für Methoden des strukturierten Entwickelns bezüglich Designs und Analyse von Anforderungen. Infolgedessen wurde das Requirements Engineering eingeführt. Zum Ende der 80er Jahre folgten dann auch weitere objektorientierte Methoden. Das resultierende systematische Requirements Engineering bildete in der Softwareindustrie die Basis für weitere Anwendungsbereiche wie in der Automobilindustrie, den Banken oder dem Handwerk.
1. Einleitung: Beschreibt die Problemstellung des Anforderungsmanagements, definiert das Forschungsziel und erläutert den konzeptionellen Aufbau der Arbeit.
2. Requirements-Engineering: Vermittelt die theoretischen Grundlagen des Anforderungsmanagements, klassifiziert Anforderungsarten und definiert deren spezifische Rollen im Entwicklungsprozess.
3. Bedeutung für agile Projekte und deren Qualität: Analysiert die Integration von Requirements-Engineering in agile Methoden wie Scrum und Kanban und stellt diese dem klassischen Wasserfallmodell gegenüber.
4. Untersuchung der konzeptionellen Anforderungserhebung und Umsetzung im Rahmen der Agilen Softwareentwicklung einer Anwendung:: Vergleicht die Theorie der Anforderungsverwaltung mit der Praxis, identifiziert konkrete Hindernisse und schlägt Optimierungsmöglichkeiten für den Projektalltag vor.
5. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer disziplinierten Anforderungsanalyse zur Sicherung des Projekterfolgs.
Anforderungsmanagement, Requirements-Engineering, Agile Entwicklung, Scrum, Kanban, Wasserfallmodell, Stakeholder, Qualitätssicherung, Softwareprojekt, Projektmanagement, Anforderungsanalyse, Modellierung, Prozessoptimierung, Dokumentation, Projekterfolg.
Die Arbeit untersucht die Rolle des Anforderungsmanagements bei der Entwicklung agiler Softwareprojekte und wie diese Prozesse den Projekterfolg beeinflussen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Requirements-Engineering, die Anwendung agiler Methoden (insb. Scrum und Kanban) sowie die Analyse von Problemen in der praktischen Umsetzung.
Ziel ist es, die Wichtigkeit des Anforderungsmanagements aufzuzeigen, Hindernisse in der Praxis zu identifizieren und Optimierungsansätze für den professionellen Umgang mit Anforderungen zu liefern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und dem Abgleich theoretischer Anforderungen mit den Herausforderungen der betrieblichen Praxis.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition von Anforderungen, die Analyse agiler Vorgehensweisen und eine kritische Betrachtung der praktischen Umsetzung inklusive Fehlerquellen und Lösungsansätzen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Anforderungsmanagement, agile Entwicklung, Scrum, Stakeholder und Projekterfolg definiert.
In der Praxis wird Dokumentation häufig als lästige Pflicht ohne direkten Mehrwert missverstanden, oft befeuert durch eine Fehlinterpretation agiler Werte.
Kommunikation ist das wichtigste Werkzeug; der Engineer fungiert als Vermittler, der unterschiedliche Wissensstände und Erwartungen der Stakeholder auf einen Nenner bringen muss.
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