Bachelorarbeit, 2006
59 Seiten, Note: 2
1. Zur Entstehung des arabisch-israelischen Konflikts
1.1. Zu den religiösen Ursachen des arabisch-israelischen Konflikts
1.2. Zu den historischen Ursachen
1.3. Einfluss der Kolonialmächte von 1916 bis 1948
2. Zur Entwicklung des arabisch-israelischen Konflikts
2.1. Von der zionistischen Vision bis zur Staatsgründung Israel
2.2. Zu den arabisch-israelischen Kriegen
2.3. Zur PLO und dem palästinensischen Widerstand gegen die Besatzung
2.4. Von Al-Aqsa Intifada zum Wahlsieg Hamas
3. Zur internationalen Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt
3.1. Zur Politik der Vereinigten Staaten im Nahosten und ihrer Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt
3.2. Zur Politik der europäischen Union im Nahen Osten und ihrer Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt
3.3. Zur Politik der Sowjetunion im Nahen Osten und ihrer Einstellung zum arabisch israelischen Konflikt
Diese Arbeit analysiert den arabisch-israelischen Konflikt unter Berücksichtigung historischer und religiöser Ursachen sowie der Einflussnahme internationaler Akteure, um die Vielschichtigkeit der Region im Kontext aktueller Ereignisse darzulegen.
1.1. Zu den religiösen Ursachen des arabisch-israelischen Konflikts
Ein Blick auf die Ereignisse des arabisch-israelischen Konflikts lässt erkennen: Die arabisch- israelische Auseinandersetzung beginnt schon etwa 50 Jahre vor der Staatsgründung Israel im Jahre 1948.
Die ersten jüdischen Einwanderer nach Palästina basierten zum Teil auf der biblischen Verheißung, nämlich, dass Gott ihnen ein Land in Palästina gab, und verlangten demnach ein Heim in diesem Land. Wenn man das Alte Testament liest, dann findet man zahlreiche Abschnitte, die die Geschichte der Juden mit dem Land Palästina behandeln. Als Beispiel dafür ist der folgende Abschnitt: „Der Herr sprach zu Abram: Geh hinweg aus deinem Lande, von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in das Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zu einem großen Volke machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein!“.
In diesen Zeilen befiel Gott Abraham, seine Heimat und seine Verwandten zu verlassen und in ein anderes Land einzuwandern. Aber ist noch nicht klar, um welches Land es geht. Der folgende Abschnitt des Alten Testament verdeutlicht das: „Und Abram durchzog das Land bis zu der Stätte von Sichem, bis zur Orakeleiche: es waren aber damals die Kanaaniter im Lande. Da erschien Der Herr dem Abram und sprach: deinem Samen will ich dieses Land verleihen“. Jetzt wird klar, dass die Rede von Palästina ist, weil Sichem ein alter Name einer Stadt in Palästina ist, dazu kommt noch, dass die Kanaaniter zu den ersten Siedlern Jerusalems zählen.
1. Zur Entstehung des arabisch-israelischen Konflikts: Dieses Kapitel beleuchtet die religiösen und historischen Ursprünge des Konflikts sowie den prägenden Einfluss der Kolonialmächte zwischen 1916 und 1948.
2. Zur Entwicklung des arabisch-israelischen Konflikts: Hier werden die Entstehung des Zionismus, die kriegerischen Auseinandersetzungen sowie die Entwicklung der PLO und der Hamas als Akteure des palästinensischen Widerstands dargestellt.
3. Zur internationalen Einstellung zum arabisch-israelischen Konflikt: Dieses Kapitel analysiert die politische Haltung und die Strategien der USA, der Europäischen Union und der Sowjetunion bzw. Russlands gegenüber dem Konflikt.
Arabisch-israelischer Konflikt, Palästina, Zionismus, Jerusalem, PLO, Hamas, Intifada, Nahostpolitik, USA, Europäische Union, Sowjetunion, Staatsgründung Israel, Siedlungspolitik, Religiöse Ursachen, Widerstand.
Die Arbeit untersucht die Ursachen, die historische Entwicklung und die internationale Perspektive auf den arabisch-israelischen Konflikt vor dem Hintergrund der Ereignisse im Studienjahr 2005/2006.
Die Themen umfassen die religiösen und historischen Ansprüche auf das Territorium, die Geschichte der zionistischen Bewegung, die verschiedenen Kriege, den palästinensischen Widerstand und das Verhalten externer Großmächte.
Das Ziel ist es, die Komplexität des Konflikts verständlich zu machen, da eine endgültige Lösung bisher nicht erreicht wurde und die Region von Radikalismus und Spannungen geprägt ist.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die sich auf historische Dokumente, religiöse Schriften, politische Manifeste und Fachliteratur stützt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Genese des Konflikts, seine Eskalation durch Kriege und politische Bewegungen sowie die Außenpolitik der USA, EU und Sowjetunion.
Zentrale Begriffe sind Palästina, Zionismus, Israel, PLO, Hamas, Intifada sowie die diplomatischen Beziehungen der internationalen Großmächte zum Nahen Osten.
Der Autor argumentiert, dass die USA durch ihre einseitige pro-israelische Haltung und ihre nationalen Interessen im Nahen Osten weniger als neutraler Vermittler, sondern als strategischer Unterstützer Israels agieren.
Der Wahlsieg wird als Wendepunkt im politischen Leben der Palästinenser gesehen, der die Unzufriedenheit mit der bisherigen Politik und dem sozialen Niedergang unter der Fatah widerspiegelt.
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