Bachelorarbeit, 2020
44 Seiten, Note: 1,0
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einführung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Struktur der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Feedbackgespräche
2.1.1 Ablauf
2.1.2 Voraussetzungen
2.1.3 Besonderheiten des Feedbackgespräches
2.2 Grundlegender Nutzen von Mitarbeitergesprächen für Unternehmen
2.2.1 Nutzen für die Organisation
2.2.2 Nutzen für die Führungsebene
2.2.3 Nutzen für die Mitarbeiter
2.3 Kommunikation und Motivation
2.3.1 Begriffsabgrenzung Motivation
2.3.2 Motivationsanreize im beruflichen Kontext
2.3.3 Motivation als Erfolgsfaktor
2.3.4 Kommunikation als Motivationsmittel
3 Begriffsabgrenzung
3.1 Begriffsabgrenzung KMU
3.2 Begriffsabgrenzung Familienunternehmen
4 Implementierung von Feedbackgesprächen am Beispiel der GmbH
4.1 Ausgangslage der GmbH im Hinblick auf die Durchführung von Mitarbeitergesprächen
4.2 Erwartungen des Unternehmens an Feedbackgespräche
4.3 Systematische Einführung von Feedbackgesprächen in die Organisation
4.3.1 Akzeptanz der Führungsebene gegenüber Feedbackgesprächen
4.3.2 Akzeptanz der Mitarbeiterebene gegenüber Feedbackgesprächen
4.3.3 Potentieller Ablauf der Feedbackgespräche in der GmbH
5 Potentielle Auswirkungen der Implementierung in der GmbH
6 Handlungsempfehlung für die GmbH
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern interne Kommunikation – explizit durch die Einführung von regelmäßigen Feedbackgesprächen – die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter in familiengeführten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beeinflussen kann, und entwickelt hierzu ein konkretes Implementierungskonzept anhand eines Praxisbeispiels.
2.1.3 Besonderheiten des Feedbackgespräches
Die Besonderheit des Feedback-Austausches als Anlass eines Mitarbeitergespräches sind die verschiedenen Funktionen, die Feedback hat. Diese sind kognitiv, metakognitiv und motivational.
Die kognitive Funktion des Feedbacks ist das Hinweisen auf Fehler, Fehlkonzepte und Wissenslücken. Es kann darauf aufmerksam machen, in welchem Ausmaß weiterer Wissenserwerb notwendig ist.
Das Feedback als Funktion der Selbstbeurteilung (metakognitiv), liefert Informationen über einen Ist-Zustand im Vergleich zu einem Soll-Zustand. Die daraus hervorgebrachte Selbstbeurteilung soll die bewusste Auseinandersetzung mit den Lerninhalten fördern. Regelmäßiger Feedback Austausch soll die Verinnerlichung von Standards und Kriterien hervorrufen, damit der Lernende diese selbst anwenden kann.
Die motivationale Funktion des Feedbacks kann die Überzeugung fördern, dass sich der Lernaufwand lohnt und zusätzlich Informationen darüber liefern, welcher Aufwand erforderlich für eine bestimmte Lernleistung ist. Gleichzeitig gibt der Austausch von Feedback dem Feedbackempfänger ein Gefühl von Anerkennung der eigenen Leistung. Dementsprechend kann durch die motivationale Funktion, Bindung und ein Gefühl von Bedeutsamkeit erzeugt werden.
Die Feedbackgestaltung ist abhängig davon, welche Funktion das Feedback erfüllen soll. Relevant ist hier die Abwägung, ob es sich um bestätigendes oder kritisches Feedback handeln soll und in welcher Weise durch dieses eine Wertung vorgenommen wird. Soll das Feedback motivational wirken, wird der Feedbackgeber besonders darauf achten Erfolge hervorzuheben. Wenn Feedback informierend und nicht kontrollierend geäußert wird, ist insbesondere der positive Einfluss auf die Lernmotivation zu erwarten.
Soll das Feedback den Wissenserwerb unterstützen, so wird der Feedbackgeber konstruktive Kritik äußern, die auf Fehler und Wissenslücken hinweist. Ziel ist es bei kritischem Feedback, Ansatzpunkte für Verbesserung aufzuzeigen.14
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Arbeitsmotivation und Mitarbeiterkommunikation als Erfolgsfaktoren und definiert das Ziel der Arbeit, einen Implementierungsprozess für Feedbackgespräche in familiengeführten KMU zu entwickeln.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente von Mitarbeiter- und Feedbackgesprächen, den Zusammenhang zwischen Kommunikation und Motivation sowie diverse Motivationsmodelle wie die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg.
3 Begriffsabgrenzung: Hier werden die für die Arbeit zentralen Begriffe "KMU" anhand quantitativer Kriterien und "Familienunternehmen" hinsichtlich ihrer spezifischen Merkmale definiert.
4 Implementierung von Feedbackgesprächen am Beispiel der GmbH: Der Hauptteil überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf ein konkretes Beispielunternehmen, analysiert dessen Ausgangslage sowie Erwartungen und entwickelt einen systematischen Prozess zur Einführung von Feedbackgesprächen.
5 Potentielle Auswirkungen der Implementierung in der GmbH: Dieses Kapitel prognostiziert die zu erwartenden Effekte der Einführung, wobei sowohl positive Motivationsimpulse als auch mögliche Widerstände bei der Belegschaft thematisiert werden.
6 Handlungsempfehlung für die GmbH: Basierend auf der Analyse werden praktische Empfehlungen für die Durchführung, Terminierung und Gestaltung der Feedbackgespräche sowie die Nutzung von Motivatoren formuliert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit zukünftiger Mitarbeiterbefragungen zur Validierung des eingeführten Instruments.
Feedbackgespräche, Mitarbeiterführung, Arbeitsmotivation, interne Kommunikation, Familienunternehmen, KMU, Motivationssteigerung, Führungsinstrument, Organisationsentwicklung, Personalmanagement, Change Management, Mitarbeiterbindung, Leistungsfähigkeit, Betriebsklima, Zielvereinbarung
Die Arbeit untersucht, wie Feedbackgespräche als Teil der internen Kommunikation eingesetzt werden können, um die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter in familiengeführten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gezielt zu steigern.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Motivationsforschung, dem Prozess der internen Kommunikation, den Spezifika von KMU sowie der praktischen Implementierung eines Feedback-Systems.
Das primäre Ziel ist es, den optimalen Prozess für die Einführung und nachhaltige Umsetzung von Feedbackgesprächen zu konzipieren und die zu erwartenden Effekte auf die Motivation und Bindung der Mitarbeiter zu prognostizieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der Anwendung dieser Erkenntnisse auf ein konkretes Praxisbeispiel durch eine hypothetische Übertragung und Analyse von Expertenwissen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Grundlagenarbeit, die Definition relevanter Begriffe, die Darstellung der Ist-Situation in einem Beispielunternehmen und die Entwicklung einer konkreten Implementierungsstrategie inklusive Handlungsempfehlungen.
Wichtige Begriffe sind Feedbackgespräche, Mitarbeitermotivation, Familienunternehmen, KMU, interne Kommunikation und Implementierungsprozess.
Familienunternehmen weisen oft spezifische Herausforderungen in der Führung auf, da informelle Strukturen dominieren. Feedbackgespräche bieten hier die Chance, Transparenz zu schaffen, die Mitarbeiter stärker einzubinden und informelle Kommunikation in strukturierte, wirksame Prozesse zu überführen.
Sie dient als theoretische Basis zur Unterscheidung zwischen Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit verhindern, und Motivatoren, die aktiv Zufriedenheit generieren können, um die Gestaltung von Feedbackgesprächen effektiver zu planen.
Die Arbeit empfiehlt, Mitarbeiter frühzeitig in den Prozess einzubeziehen, durch Kick-off-Veranstaltungen Ängste abzubauen, Transparenz über das "Warum" zu schaffen und die negativen Erfahrungen aus der Vergangenheit als Lernfeld aktiv in die Gestaltung der neuen Gespräche zu integrieren.
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