Bachelorarbeit, 2020
62 Seiten, Note: 1,8
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Datenlage zum bestehenden Gesundheitsproblem
3.2 Mögliche Ursachen und Risikofaktoren des Gesundheitsproblems
3.3 Beschreibung der Zielgruppe
3.4 Recherchierte Wirksamkeitsbelege
4 METHODIK
4.1 Darstellung der Grobplanung der geplanten Maßnahmen
4.2 Analyse der Rahmenbedinungen des Bewegungsanbieters
4.3 Darstellung möglicher Marketingaktivitäten
4.4 Berechnung der Konzeptkosten
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung des geplanten Bewegungskonzeptes
5.2 Darstellung des Evaluationskonzeptes
6 DISKUSSION
6.1 Methodendiskussion
6.2 Ergebnisdiskussion
6.3 Schlussfolgerung
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines präventivorientierten Bewegungskonzepts nach § 20 SGB V für Senioren ab 50 Jahren, um Rückenschmerzen entgegenzuwirken und durch präventive Maßnahmen die Gesundheitskosten für das Gesundheitssystem langfristig zu senken.
3.2 Mögliche Ursachen und Risikofaktoren des Gesundheitsproblems
In dem Risikofaktoren-Modell (siehe Abbildung 6) werden Faktoren abgebildet, deren Vorhandensein die Wahrscheinlichkeit, an Rückenschmerzen zu erkranken, erhöht. Es werden dabei drei Gruppen von Risikofaktoren unterschieden: allgemeine, psychosoziale und körperliche Risikofaktoren. Zur ersten Gruppe zählen Lebensstilfaktoren wie Rauchen und Übergewicht (Robert Koch-Institut, 2006). Im Telefonischen Gesundheitssurvey 2003 gaben Personen mit einem Haupt- oder ohne Schulabschluss doppelt so häufig chronische Rückenschmerzen an wie TN mit Abitur (Robert Koch-Institut, 2006). Arbeitsbezogene Risikofaktoren für Rückenschmerzen sind in erster Linie körperlich schwere Arbeit und Fehl-/Zwangshaltungen. Darunter versteht man das schwere Heben von Lasten, das Arbeiten in gebückter bzw. verdrehter Haltung und einseitiger Haltung.
Rückenschmerzen treten auch in Wirschaftszweigen auf, in denen leichte körperliche Arbeit überwiegen, welches auf andere Risikofaktoren verweist. Stress gilt als weiterer Risikofaktor für Rücken- und Muskelschmerzen. Denn eine depressive Stimmungslage und die psychosoziale Alltagsbelastung in Beruf und Familie wirken sich negativ auf die Gesundheit von Menschen aus.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Definiert die Relevanz von Bewegungsprogrammen bei Rückenschmerzen und beschreibt die demografische Notwendigkeit präventiver Maßnahmen.
2 ZIELSETZUNG: Legt die Kernziele nach GKV-Spitzenverband sowie Zielgruppenmerkmale und Kontraindikationen für das geplante Programm fest.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Analysiert die Datenlage zu Rückenschmerzen, Bewegungsempfehlungen und die aktuelle Inanspruchnahme von Präventionskursen.
4 METHODIK: Beschreibt die konkrete Grobplanung, Rahmenbedingungen, Marketingmaßnahmen und die Wirtschaftlichkeit des Kurses.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der Kursinhalte über acht Einheiten sowie des Konzepts zur Evaluation des Erfolgs.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der methodischen Rahmenbedingungen, aufgetretener Barrieren und Schlussfolgerungen für zukünftige Präventionsangebote.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Notwendigkeit gesteigerter Investitionen in Prävention und die Bedeutung der Zielgruppenakquise zusammen.
8 LITERATURVERZEICHNIS: Führt die wissenschaftlichen Quellen und Leitfäden auf, auf denen das Konzept basiert.
Prävention, Rückenschmerzen, Senioren, Bewegungskonzept, Gesundheitsmanagement, Lebensqualität, SGB V, Krankheitsprävention, Bewegungsmangel, Evaluation, Break-Even-Point, Gesundheitsförderung, Muskelskelett-System, Stressbewältigung, Gesundheitskompetenz.
Die Arbeit entwickelt ein präventivorientiertes Bewegungskonzept für Senioren, das darauf abzielt, Rückenschmerzen durch gezieltes Training zu reduzieren.
Die Themenfelder umfassen die Epidemiologie von Rückenschmerzen, präventive Bewegungsempfehlungen, die Planung von Kursinhalten und Strategien zur Kosten-Nutzen-Analyse.
Das primäre Ziel ist die Erstellung eines nach § 20 SGB V zertifizierbaren Programms zur Prävention von Rückenschmerzen und zur Kosteneinsparung im Gesundheitssystem.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur aktuellen Datenlage und wendet Planungsmodelle aus dem Gesundheitsmanagement an, um ein strukturiertes Kurs- und Evaluationskonzept zu erstellen.
Im Hauptteil werden die Grobplanung der Kurseinheiten, die Analyse der Rahmenbedingungen, Marketingstrategien und eine betriebswirtschaftliche Berechnung (Break-Even Point) detailliert dargestellt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prävention, Rückenschmerzen, Senioren, Gesundheitsmanagement und Evaluation charakterisiert.
Diese Gruppen nehmen Präventionsangebote statistisch seltener wahr, haben jedoch häufiger gesundheitliche Belastungen, weshalb sie gezielt durch das Programm angesprochen werden sollen.
Durch die Vermittlung von Alltagswissen, Hausaufgaben und die Integration in bestehende Strukturen (z.B. Rehazentren) sowie die Zielsetzung, die Gesundheitskompetenz der Teilnehmer zu stärken, wird die Nachhaltigkeit angestrebt.
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