Bachelorarbeit, 2018
47 Seiten, Note: 1,3
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung
2. Das mentale Lexikon – die Speicherung im Gehirn
2.1. Modelle des mentalen Lexikons
2.2. Ordnung im mentalen Lexikon
3. Was ist Wortschatz?
3.1. Was ist ein Wort
3.2. Komponenten des Wortschatzlernens
4. Lerntypen – Besonderheiten bei der Wortschatzvermittlung
4.1. Verschiedene Formen von Intelligenz
4.2. Lerntypen
4.3. Aufgaben für verschiedene Lerntypen
A) Intrapersonale und Interpersonale Intelligenz
B) Verbal-linguistische Intelligenz
C) Räumlich-visuelle und Körperlich-kinästhetische Intelligenz
D) Musikalisch-rhythmische Intelligenz
5. Theorien der Fachdidaktik zur Vermittlung von Wortschatz
5.1. Phasen der Wortschatzvermittlung
5.2. Lernschwerpunkte
A) Inhaltliche Schwerpunkte
B) Art des Wortschatzes
5.3. Vermittlungswege
A) Semantisierungstechniken
B) Dekodierungsstrategien
C) Einbindung in einen Kontext
5.4. Häufigkeit und Art der Wiederholung
6. Vergleich verschiedener Lehrwerke
6.1. Auswahl der Lehrwerke
6.2. Aufbau und Konzept der Lehrwerke
A) Sally
B) Discovery
C) Storytime
6.3. Themen der Lehrwerke
A) Vorgaben des Bildungsplans
A) Empfehlungen des Referenzrahmens
B) Konzeption der Lehrwerke
6.4. Wörterlisten
A) Sally
B) Discovery
C) Storytime
6.5. Kriterien zur Beurteilung der Qualität eines Lehrwerks
6.6. Wortschatzlernen
A) Sally
B) Discovery
C) Storytime
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Wortschatzlernen im Englischunterricht an Grundschulen mit einem Fokus auf den Vergleich verschiedener Lehrwerke. Das Ziel ist es, didaktische Ansätze zu analysieren und zu prüfen, inwieweit die untersuchten Lehrwerke eine effektive Wortschatzarbeit ermöglichen und unterstützen.
2. Das mentale Lexikon – die Speicherung im Gehirn
Wörter werden im Gehirn im sogenannten mentalen Lexikon gespeichert. Dieses „. . . Speichermedium des Menschen. . .“ (Kötter, 2017, S. 62) enthält sämtliche Wörter, welche ein Mensch aus seiner Muttersprache (L1) besitzt. Nimmt man im Vergleich das mentale Lexikon eines Kleinkindes und das eines Erwachsenen, lässt sich schnell erkennen, dass die Bestandteile und der Aufbau des mentalen Lexikons sich im Laufe eines Lebens verändern, da ständig neue Wörter, neue Beziehungen und Definitionen von bereits existierenden Wörtern hinzukommen (Aitchison, 2001, S. 12; Kersten, 2010, S. 34).
Darüber hinaus werden sich die mentalen Lexika verschiedener Personen nie komplett decken, da ein jeder verschiedene Wörter und vor allem verschiedene Definitionen und Verbindungen speichert und herstellt. „Das Vokabular eines Menschen ist nämlich je nach seiner verbalen Verhaltensweise unterschiedlich groß und verschieden ausgeprägt.“ (Doyé, 1973, S. 17) Laut Haß (2006, S.175) werden die Einträge „. . . nach persönliche[n] emotiven Kriterien . . .“ gespeichert. Sie meint hiermit, dass Menschen Wörter mit unterschiedlichen Gefühlen abspeichern und sie somit auch in verschiedene Ober- und Unterkategorien gespeichert werden.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema des Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule und Darstellung der Relevanz einer kritischen Lehrwerkanalyse für die zukünftige Unterrichtspraxis.
2. Das mentale Lexikon – die Speicherung im Gehirn: Untersuchung der kognitiven Prozesse der Wortspeicherung und der Bedeutung semantischer Netze für das Sprachenlernen.
3. Was ist Wortschatz?: Definition zentraler linguistischer Begriffe wie Lexem und Lemma sowie Analyse der Komponenten des rezeptiven und produktiven Wortschatzwissens.
4. Lerntypen – Besonderheiten bei der Wortschatzvermittlung: Auseinandersetzung mit Howard Gardners Theorie der multiplen Intelligenzen und deren Anwendung auf unterschiedliche Lernstrategien im Unterricht.
5. Theorien der Fachdidaktik zur Vermittlung von Wortschatz: Vergleich verschiedener methodischer Ansätze, Phasen der Vermittlung sowie die Bedeutung von Kontextualisierung und Wiederholung.
6. Vergleich verschiedener Lehrwerke: Detaillierte Analyse und Gegenüberstellung der Konzepte, Themenfelder und Wortschatzübungen der Lehrwerke Sally, Discovery und Storytime.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Lehrwerke hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit und der Umsetzung fachdidaktischer Standards im Grundschulenglischunterricht.
Wortschatzlernen, Mentales Lexikon, Grundschule, Englischunterricht, Lerntypen, Mehrsprachigkeit, Fachdidaktik, Lehrwerkanalyse, Semantisierung, Unterrichtsplanung, Wortschatzvermittlung, Sprachkompetenz, Vokabelarbeit, Mehrkanaliges Lernen, Spiralcurriculum
Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit der Wortschatzarbeit im Englischunterricht der Grundschule auseinander und vergleicht dazu drei gängige Lehrwerke.
Zentrale Themen sind die kognitive Speicherung von Sprache, die Förderung verschiedener Lerntypen, fachdidaktische Methoden der Vermittlung und eine detaillierte Analyse von Aufbau und Konzepten der Lehrwerke.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie Lehrwerke Wortschatz vermitteln, ob diese Methoden mit aktuellen fachdidaktischen Erkenntnissen übereinstimmen und welche Stärken und Schwächen sie aufweisen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu fremdsprachendidaktischen Theorien und einer vergleichenden Inhaltsanalyse der Lehrwerke Sally, Discovery und Storytime anhand spezifischer Qualitätskriterien.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (mentales Lexikon, Lerntypen, Didaktik) und den praktischen Vergleich der Lehrwerke in Bezug auf ihre Wortschatz- und Aufgabenkonzepte.
Wichtige Begriffe sind Wortschatzlernen, Mentales Lexikon, Grundschule, Lerntypen, Semantisierung und Lehrwerkanalyse.
Während Sally einen starken Fokus auf Struktur und ein Spiralcurriculum legt, setzt Discovery auf handlungsorientiertes Lernen und Storytime integriert den Wortschatz konsequent in erzählerische Kontexte.
Die Autorin kritisiert, dass in allen untersuchten Lehrwerken die Wiederholung und Festigung von Wortschatz über längere Zeiträume hinweg oft unzureichend umgesetzt wird.
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