Masterarbeit, 2019
93 Seiten, Note: 2,3
Die Masterarbeit befasst sich mit der ethischen Betrachtung deutscher Waffenexporte an Saudi-Arabien. Ziel ist es, die ethischen und rechtlichen Aspekte dieser Exporte zu beleuchten und die Folgen für die betroffenen Menschen und Regionen zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext der Arbeit und die Relevanz des Themas beleuchtet. Anschließend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Waffenexporte in Deutschland, die Rolle von Menschen- und Völkerrecht sowie die spezifischen Aspekte der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien untersucht. Es folgt eine Analyse der Folgen der Waffenexporte für die betroffenen Regionen, insbesondere für den Jemen, und eine Auseinandersetzung mit dem Konzept des Homo oeconomicus und dem ökonomischen Nutzen von Waffenexporten. Die Arbeit schließt mit einer utilitaristischen Betrachtung der Waffenexporte und einer Diskussion des Spannungsverhältnisses zwischen ökonomischem Nutzen und ethischen Prinzipien.
Waffenexporte, Saudi-Arabien, Menschenrechte, Völkerrecht, Homo oeconomicus, Utilitarismus, ethische Bewertung, ökonomischer Nutzen, Jemen, Konflikt, Friedensforschung.
Saudi-Arabien gilt als Drittland mit problematischer Menschenrechtslage und ist aktiv am bewaffneten Konflikt im Jemen beteiligt, was ethische und völkerrechtliche Fragen aufwirft.
Utilitaristen wiegen den wirtschaftlichen Nutzen (Arbeitsplätze, Profit) gegen das Leid durch den Einsatz der Waffen ab. Oft wird kritisiert, dass kurzfristige Gewinne das langfristige Leid nicht rechtfertigen.
Das Modell beschreibt Akteure, die rein rational ihren eigenen Nutzen maximieren. Im Kontext von Waffenexporten führt dies oft zur Priorisierung ökonomischer Vorteile vor moralischen Bedenken.
Durch Lizenzvergaben und Weiterverkäufe gelangen Waffen (z.B. G3-Gewehre) oft in Konfliktgebiete, wo sie zur Destabilisierung beitragen und teils in die Hände von Kindersoldaten geraten.
Kritiker weisen darauf hin, dass Endverbleibskontrollen oft lückenhaft sind und Exporte über Tochtergesellschaften im Ausland deutsche Richtlinien umgehen können.
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