Bachelorarbeit, 2016
26 Seiten
1. Introduction
1.1 General Background
1.2 Cognitive and Affective ToM and their Assessment
1.3 Age Effects on the Development of ToM
1.4 Influence of Language on ToM Processes
1.5 Aims of this Study
2. Methods
2.1 Test for verbal intelligence: What’s that Word
2.2 Test for ToM: Social Story Questionnaire
2.3 Participants
2.4 Procedure
3. Results
4. Discussion
4.1 Limitations of this Study and Outlook
5. Conclusion
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sprachlicher Intelligenz und den Fähigkeiten der Theory of Mind (ToM) bei jungen Erwachsenen, um zu prüfen, ob verbale Fähigkeiten eine Voraussetzung für soziale Kognitionsprozesse darstellen.
1.1 General Background
In everyday social interactions, it is necessary to be able to reconstruct other people’s train of thoughts in order to understand, predict and explain their actions and behaviours. Oftentimes, mental states and behaviour do not stand in a one-to-one relation, thus making it difficult to “read the minds” of others. Internal states can be revealed via facial expressions, gestures and language; hence it is important to adopt strategies that enable us to interpret these codes (Baldwin & Saylor, 2005). These strategies of ascribing mental states to oneself and others were first defined by Premack and Woodruff in 1978 by the term Theory of Mind (henceforth ToM). Having a ToM refers to the knowledge that every person has their own representation of reality and is thought of as the foundation for a variety of social tasks like imaginative play, successful exchange of information or the understanding of deception (Frith 1996). Differentiating between one’s own and the minds of others is regarded as a highly specialized, human-specific skill and is a crucial prerequisite for successfully and appropriately functioning in social situations (Adolphs, 2003; Herrmann et al., 2007).
1. Introduction: Dieses Kapitel definiert die Theory of Mind, differenziert zwischen kognitiven und affektiven Komponenten und beleuchtet den Einfluss des Alters sowie sprachlicher Faktoren auf diese Fähigkeiten.
2. Methods: Hier werden die verwendeten Testverfahren, der Analogietest zur verbalen Intelligenz und der Social Story Questionnaire, sowie die Stichprobenzusammensetzung und das Studiendesign beschrieben.
3. Results: Dieser Abschnitt präsentiert die statistischen Daten der Untersuchung und zeigt, dass in der untersuchten Stichprobe kein signifikanter Zusammenhang zwischen verbaler Intelligenz und ToM-Leistungen gefunden wurde.
4. Discussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und methodische Schwierigkeiten, wie die Auswahl der Teilnehmer oder die Vergleichbarkeit mit vorherigen Studien, kritisch hinterfragt.
5. Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die gefundenen Nicht-Korrelationen keine endgültigen Rückschlüsse auf die Unabhängigkeit von Sprache und ToM erlauben und weiterführende Studien notwendig sind.
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Die Arbeit untersucht, ob es eine Korrelation zwischen der verbalen Intelligenz und den Theory of Mind (ToM)-Fähigkeiten bei jungen Erwachsenen gibt.
Die Schwerpunkte liegen auf der Erforschung der wechselseitigen Abhängigkeit von sprachlichen Fähigkeiten und der Fähigkeit, sich in die Gedankenwelt anderer Personen hineinzuversetzen.
Ziel ist es zu klären, ob verbale Intelligenz eine notwendige Voraussetzung für das erfolgreiche Abschneiden bei ToM-Aufgaben (speziell dem Erkennen von 'Social Faux Pas') ist.
Es wurde eine quantitative Studie mit 191 jungen Erwachsenen durchgeführt, bei der ein Analogietest zur Messung der verbalen Intelligenz und der 'Social Story Questionnaire' zur Erfassung der ToM eingesetzt wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, der methodischen Umsetzung der Datenerhebung sowie der statistischen Auswertung und anschließenden Diskussion der Ergebnisse.
Zentrale Begriffe sind kognitive und affektive ToM, verbale Intelligenz, soziale Kognition und der Social Story Questionnaire (SSQ).
Die Probanden mussten über ein hohes Sprachniveau verfügen, da die verwendeten Testverfahren (insbesondere die komplexen Analogietests und sozialen Szenarien) ein solches voraussetzen.
Es wird vermutet, dass hochgebildete junge Erwachsene möglicherweise nicht auf verbale kognitive Strategien angewiesen sind, um soziale Situationen erfolgreich zu bewerten, was die Diskrepanz zu anderen Studien erklären könnte.
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