Bachelorarbeit, 2020
29 Seiten, Note: 1.7
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Gesundheitsforschung über psychoaktive Substanzen und sucht nach neuen Impulsen für die Suchthilfe und forensische Psychiatrie. Der Fokus liegt dabei auf der Diskussion um die Rolle des nicht-pathologischen und salutogenen Umgangs mit psychoaktiven Substanzen im Kontext der forensischen Psychiatrie, insbesondere im Hinblick auf die Abstinenzfestlegung in der Therapie und alternative Behandlungsmöglichkeiten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung und einer Definition des Begriffs „Sucht“, wobei ein historischer Abriss und die Unterscheidung zwischen Abhängigkeit und substanzbezogener Störung beleuchtet werden. Anschließend werden verschiedene Formen des nicht-pathologischen Substanzkonsums vorgestellt, darunter rekreativer, funktionaler und mündiger Gebrauch. Die Kapitel 4 und 5 beleuchten die salutogenen Effekte des Substanzgebrauchs und die Bedeutung der Forensik in diesem Zusammenhang.
Die Arbeit diskutiert anschließend die Problemstellung und die Forschungsfragen, die sich aus der Marginalisierung der Drogengesundheitsforschung und der Fokussierung auf Abstinenz als Behandlungsziel ergeben. Kapitel 9 befasst sich mit der Bedeutung der Gesundheitsforschung über psychoaktive Substanzen, während Kapitel 10 alternative Ansätze zur abstinenzbasierten Suchttherapie, wie Selbstkontrollierten Substanzkonsum und harm reduction, vorstellt.
Schließlich widmen sich die Kapitel 11 bis 14 dem Konzept der Zieloffenen Suchtbehandlung (ZOS) im Maßregelvollzug und der Eignung des Drogenmündigkeitskonzepts für die sozialarbeiterische Betreuung suchtkranker Straftäter.
Drogengesundheitsforschung, nicht-pathologischer Substanzgebrauch, salutogene Effekte, Suchttherapie, harm reduction, Zieloffene Suchtbehandlung (ZOS), Drogenmündigkeit, forensische Psychiatrie, Maßregelvollzug, §64 StGB, Abstinenz, Selbstkontrollierter Substanzkonsum.
Drogenmündigkeit beschreibt einen verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit psychoaktiven Substanzen, anstatt eines rein pathologischen oder abstinenzbasierten Fokus.
Ja, die Arbeit stellt das Paradigma der Zieloffenen Suchtbehandlung (ZOS), kontrollierten Konsum und Methoden der „Harm Reduction“ (Schadensminimierung) vor.
Die Arbeit diskutiert Forschungsergebnisse, wie zum Beispiel den Einsatz von LSD zur Behandlung von Depressionen oder funktionalen Substanzgebrauch.
Bisher steht oft die Abstinenz als Behandlungsziel im Vordergrund; die Arbeit untersucht jedoch die Eignung zieloffener Ansätze auch im Maßregelvollzug.
Es ist ein Konzept zur Analyse des Rauscherlebnisses: Die Substanz selbst (Drug), die psychische Verfassung des Konsumenten (Set) und das Umfeld (Setting).
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