Bachelorarbeit, 2018
71 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Resilienz
2.1.1 Achtsamkeit
2.1.2 Soziale Unterstützung
2.1.3 Selbstwirksamkeit
2.2 Wohlbefinden
2.3 Aktueller Forschungsstand und Forschungsfrage
3 Methode
3.1 Hypothesen
3.2 Stichprobenbeschreibung
3.3 Untersuchungsdesign
3.4 Operationalisierung
3.4.1 Achtsamkeit
3.4.2 Soziale Unterstützung
3.4.3 Selbstwirksamkeit
3.4.4 Wohlbefinden
3.5 Durchführung
3.5.1 Generierung der Stichprobe und Datenerhebung
3.5.2 Angewandte statistische Verfahren
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Ergebnisse
4.2 Hypothesenprüfung
4.2.1 Einfluss der Subkonstrukte von Resilienz auf das Wohlbefinden
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung und inhaltliche Einordnung
5.2 Kritische Würdigung
5.3 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der drei Resilienz-Subkonstrukte Achtsamkeit, soziale Unterstützung und Selbstwirksamkeit auf das Wohlbefinden von Studierenden. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwieweit diese Faktoren als Prädiktoren für ein habituelles Wohlbefinden fungieren und ob sich die Stärke ihres Einflusses signifikant voneinander unterscheidet.
2.1.1 Achtsamkeit
Schon Freud beschrieb bestimmte Probleme, die mit dem Zustand der fokussierten Aufmerksamkeit auftreten (Anderssen-Reuster, 2011).
„So wie man nämlich seine Aufmerksamkeit absichtlich bis zu einer gewissen Höhe anspannt, beginnt man auch unter dem dargebotenen Materiale auszuwählen; man fixiert das eine Stück besonders scharf, eliminiert dafür ein anderes, und folgt bei dieser Auswahl seinen Erwartungen oder seinen Neigungen. Gerade dies aber darf man nicht.“ (Freud, 1999, S. 376 f., in Anderssen-Reuster, 2011)
Dieses Zitat verdeutlicht den selektiven Auswahlprozess bei der Aufmerksamkeitsleistung, welchen Freud im Hinblick auf die psychoanalytische Praxis als gefährlich ansieht. Er empfiehlt dem Analytiker das Konzept der schwebenden Aufmerksamkeit. Man solle sich nicht darauf konzentrieren etwas Besonderes zu merken, sondern allem Gehörten die gleiche Aufmerksamkeit schenken (Anderssen-Reuster, 2011).
Ähnlich zu der gleichschwebenden Aufmerksamkeit verhält sich das Konstrukt der Achtsamkeit, welches in jüngster Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es erscheinen immer mehr Publikationen in Fachzeitschriften wie der Clinical Psychology: Science and Practice, aber auch in nichtwissenschaftlichen Zeitschriften wie der Zeit und Psychologie heute wird dieses Themengebiet immer häufiger debattiert.
1 Einleitung: Einführung in die Positive Psychologie und Erläuterung des Resilienzkonzepts als zentraler Faktor für gesundes Wohlbefinden.
2 Theoretischer Hintergrund: Detaillierte Darstellung der Konstrukte Resilienz, Achtsamkeit, soziale Unterstützung und Selbstwirksamkeit sowie deren wissenschaftliche Einordnung.
3 Methode: Beschreibung der Hypothesen, der Stichprobenbeschaffenheit, des Untersuchungsdesigns sowie der verwendeten Erhebungsinstrumente und statistischen Analysemethoden.
4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten, deskriptive Darstellung und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen mittels Regressionsanalysen.
5 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Einordnung in den aktuellen Forschungsstand und Ableitung praktischer Implikationen sowie Anregungen für zukünftige Untersuchungen.
Achtsamkeit, soziale Unterstützung, Selbstwirksamkeit, Wohlbefinden, Resilienz, Positive Psychologie, Studierende, MBSR, Regressionsanalyse, psychische Gesundheit, Copingstrategien, psychologische Ressourcen, habituelles Wohlbefinden, empirische Untersuchung, Schutzfaktoren.
Die Arbeit untersucht den Einfluss dreier wesentlicher Resilienz-Subkonstrukte – Achtsamkeit, soziale Unterstützung und Selbstwirksamkeit – auf das habituelle Wohlbefinden von Studierenden.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Positive Psychologie, die Resilienzforschung sowie die psychologischen Auswirkungen von Achtsamkeitstrainings und sozialen Ressourcen.
Das primäre Ziel ist es, den individuellen Einfluss von Achtsamkeit, sozialer Unterstützung und Selbstwirksamkeit auf das Wohlbefinden zu bestimmen und zu klären, ob sich diese Faktoren in der Stärke ihrer Wirkung signifikant unterscheiden.
Es wurde eine empirische Online-Fragebogenstudie mit N = 124 Studierenden durchgeführt. Die statistische Auswertung erfolgte mittels deskriptiver Analysen sowie einfacher und multipler linearer Regressionsanalysen.
Im Hauptteil erfolgt eine fundierte theoretische Herleitung der Konstrukte, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der operativen Umsetzung mittels standardisierter Fragebögen und der anschließenden Ergebnisprüfung.
Besonders prägend sind die Begriffe Resilienz, Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit, soziale Unterstützung, Wohlbefinden, psychologische Ressourcen und MBSR-Programm.
Die Selbstwirksamkeit erwies sich in der vorliegenden Untersuchung als stärkster Prädiktor für das Wohlbefinden der Studierenden.
Nein, die statistischen Auswertungen mittels t-Tests für unabhängige Stichproben ergaben keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei den untersuchten Konstrukten.
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