Bachelorarbeit, 2020
51 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1.Einleitung
1.1 Hinführung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Anmerkungen
2. Schönheit
2.1 Definitionen
2.1.1 Schönheit
2.1.2 Schönheitsideal
Exkurs: Bildmanipulation
2.1.3 Selbstempfinden des Körperbilds
2.2 Vorbilder
2.3 Geschlechteraspekt
2.4 Schönheitsindustrie
2.5 Medien und Schönheit
3 Soziale Medien
3.1 Definition
3.2 Formen Sozialer Medien
3.3 Funktionen von sozialen Medien
3.4 Soziale Medien im Alltag
4. Selbstdarstellung
4.1 Definition
4.1.1 Impression Management
4.1.2 Körperdarstellung
4.1.3 Körper als Leinwand der Selbstdarstellung
4.2 Selbstdarstellung in Sozialen Medien
4.3 Selbstdarstellung von berühmten Personen
4.3.1 Models
4.3.2 Blogger*innen
4.4 Selbstdarstellung und allgemeine Darstellung von Frauen in Medien
4.5 Exkurs: Selbstdarstellung während „COVID‐19“
5. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem individuellen Schönheitsempfinden von Frauen und deren Selbstdarstellung in sozialen Medien, unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses prominenter Vorbilder und des sozialen Vergleichs.
4.1.3 Körper als Leinwand der Selbstdarstellung
Der menschliche Körper hat schon lang keinen rein biologischen Nutzen mehr. Er fungiert als „Leinwand“ der visuellen Selbstpräsentation. „SoziologInnen haben ihn in vielerlei Hinsicht entdeckt: als Gegenstand der Gestaltung (Hitzler 2002) und Disziplinierung (Küchenhoff 2002), als Ort der Repräsentation und Konstruktion von Sozialität (Hahn/Meuser 2002), als Ausdruck von Ungleichheit und Status (Koppetsch 2000a) sowie als Medium der Inszenierung des Selbst und Schaffung einer personalen Identität (Gugutzer 2002a, Abraham 2002).“ (Delege 2004, S.51)
Das Paradoxe ist, dass wir in einer modernen Gesellschaft leben die Individualität und Vielfalt anstrebt und in der das Nebeneinander vieler Lebensformen toleriert wird, doch beim Körper hört die Akzeptanz auf: Wir streben danach ein Individuum zu sein und wollen uns von den anderen unterscheiden, aber äußerlich trotzdem nicht als andersartig auffallen und nicht von der Norm abweichen (vgl. Posch 1999, S.74ff.).
Der Körper spiegelt auch unser Wohlbefinden wider. Schönheitshandeln (Siehe Kapitel 2.1.1) wird genutzt, um sich wohlzufühlen und Wohlfühlen wird durch Schönheitshandeln zum Ausdruck gebracht. Wohlfühlen und Schönheitshandeln stehen also in einer Wechselwirkung zueinander. Wir „machen uns schön“ weil wir uns wohlfühlen und wir fühlen und wohl weil wir uns „schön machen“, „Schön machen“ in diesem Kontext bezieht sich nicht allein auf schminken, sondern auch auf Kleidung, Körperhaltung und die eigene Fitness.
1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der digitalen Selbstdarstellung und deren Einfluss auf das Schönheitsempfinden ein und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.
2. Schönheit: Das Kapitel definiert den Begriff Schönheit, analysiert Schönheitsideale, Bildmanipulationen und beleuchtet den massiven Einfluss der Schönheitsindustrie sowie geschlechtsspezifische Aspekte.
3 Soziale Medien: Hier werden Definitionen und Funktionen sozialer Medien erläutert und deren allgegenwärtige Rolle in der heutigen Kommunikation und Gesellschaft analysiert.
4. Selbstdarstellung: Dieses Kapitel betrachtet die theoretischen Grundlagen der Selbstdarstellung, Impression Management sowie deren spezifische Ausprägungen durch Influencer und Models in sozialen Medien.
5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert die Wechselwirkungen zwischen Selbstdarstellung und Schönheitsempfinden und betont die potenzielle Belastung durch soziale Vergleiche.
Schönheit, Selbstdarstellung, Soziale Medien, Schönheitsideal, Körperbild, Vorbildwirkung, Sozialer Vergleich, Impression Management, Influencer, Schönheitsindustrie, Körperwahrnehmung, Identität, Feminismus, COVID-19, Mediensoziologie
Die Arbeit analysiert die Wechselwirkung zwischen der persönlichen Selbstdarstellung in sozialen Medien und dem Schönheitsempfinden, insbesondere bei Frauen in der westlichen Gesellschaft.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Schönheit, die Rolle der Schönheitsindustrie, die Funktion sozialer Medien sowie die psychologischen Auswirkungen von Online-Selbstdarstellung und sozialem Vergleich.
Ziel ist es zu ergründen, wie soziale Medien und die Inszenierung berühmter Personen das Schönheitsempfinden von Frauen prägen und welche gesellschaftlichen Einflussfaktoren dabei eine Rolle spielen.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die wissenschaftliche Fachliteratur, Studien und soziologische Theorien zur Analyse des Forschungsgegenstandes heranzieht.
Der Hauptteil behandelt theoretische Grundlagen zu Schönheit, Vorbildern und Identität, die Struktur sozialer Medien sowie tiefgreifende Analysen zur Selbstdarstellung von Models und Blogger*innen.
Wichtige Begriffe sind Schönheit, Selbstdarstellung, Soziale Medien, Schönheitsideal, Körperbild, Vorbildwirkung, Sozialer Vergleich, Impression Management und Identität.
Die Arbeit verweist auf Studien, wonach Instagram aufgrund der starken Fokussierung auf die visuelle Bewertung und die Masse an präsentierten Körperbildern besonders negative Effekte auf die Körperwahrnehmung hat.
„Bodification“ beschreibt die Anpassung des eigenen Körpers an gesellschaftliche Normen und Attraktivitätsstandards, um innerhalb der Strukturen der Gesellschaft nicht negativ aufzufallen.
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