Bachelorarbeit, 2019
28 Seiten, Note: 1,0
0 Introduction
1 Definitions & Theory
1.1 Financial Institutions
1.1.1 Commercial banks
1.1.2 Savings banks
1.2 Definition of Parameters and its Ratios
1.2.1 Risk-weighted assets
1.2.2 Tier 1 – Capital and its ratio
1.2.3 Tier 2 capital
1.2.4 Total capital and its ratio
2 Literature review
3 Data and descriptive statistics
3.1 Data
3.2 Descriptive statistics on commercial banks
3.2.1 General
3.2.2 Large commercial banks
3.2.3 Small commercial banks
3.3 Descriptive statistics on savings banks
3.3.1 General
3.3.2 Large savings banks
3.3.3 Small savings banks
4 Analysis
4.1 Commercial Banks
4.2 Savings banks
5 Conclusion
6 Bibliography
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Kapitalquoten und dem Kreditvergabeverhalten deutscher Banken, insbesondere im Nachgang der Finanzkrise 2008/2009, um zu klären, ob strengere regulatorische Anforderungen die Kreditvergabe einschränken.
1.2.1 Risk-weighted assets
Risk-weighted assets are bank’s assets weighted by their risk. Different asset types can have different types of risk and the regulator uses different tools in order to sort the asset types into their proper risk categories. For example loans to consumer on the one hand are exposed to default risk if the borrower cannot meet its obligations and causes loses to banks. Thus it has a high risk-weight. On the other hand the German Bundesanleihe is a bond issued by the German government and can be backed up by generating taxes so that Germany can meet its obligations and thus it has a very low risk-weight. The reason for implementing this measurement is that financial institutions knows how much capital for each unit of risky assets they have to put aside in order to avoid bankruptcy. That’s why it is most of the time the denominator for different ratios.
0 Introduction: Einleitung in die Thematik der Bankenregulierung nach der Finanzkrise und Darlegung der Forschungsfrage bezüglich des Einflusses von Kapitalquoten auf das Kreditgeschäft.
1 Definitions & Theory: Erläuterung der verschiedenen Bankentypen im deutschen Drei-Säulen-System sowie Definition der regulatorischen Kennzahlen wie risikogewichtete Aktiva und Kapitalquoten.
2 Literature review: Überblick über wissenschaftliche Studien, die den Zusammenhang zwischen Kapitalausstattung und Kreditvergabeverhalten unter verschiedenen Gesichtspunkten untersuchen.
3 Data and descriptive statistics: Beschreibung des verwendeten Datensatzes, der methodischen Vorgehensweise zur Berechnung der Kennzahlen und Aufteilung der Banken nach Größe.
4 Analysis: Detaillierte Auswertung der Ergebnisse für Geschäftsbanken und Sparkassen sowie Interpretation der Korrelationen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Geschäftsmodelle.
5 Conclusion: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage unter Einbeziehung der theoretischen Erkenntnisse und der empirischen Befunde.
6 Bibliography: Auflistung der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen, Bücher und Webseiten.
Bankenregulierung, Kapitalquote, Kreditvergabe, Basel III, Geschäftsbanken, Sparkassen, risikogewichtete Aktiva, Eigenkapital, Finanzkrise, Bankgröße, Kreditwachstum, Korrelationsanalyse, Deutschland, Bankensektor, Finanzstabilität.
Die Arbeit untersucht, wie sich strengere Kapitalanforderungen nach der Finanzkrise auf das Kreditvergabeverhalten von Banken in Deutschland ausgewirkt haben.
Zu den Schwerpunkten zählen die Bankenregulierung (Basel III), die Definition und Bedeutung von Eigenkapitalquoten sowie der Vergleich der Strategien von Geschäftsbanken und Sparkassen.
Das Ziel ist es zu analysieren, ob ein Zusammenhang zwischen der regulatorischen Kapitalausstattung und dem Kreditwachstum besteht und ob Banken ihre Kreditvergabe reduzieren, um Kapitalanforderungen zu erfüllen.
Es wird eine deskriptive statistische Analyse auf Basis eines bereitgestellten Datensatzes für den Zeitraum 2008 bis 2017 durchgeführt, wobei Korrelationen zwischen Kapitalquoten und Kreditwachstum berechnet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Literaturübersicht sowie eine detaillierte Datenanalyse, bei der sowohl Geschäftsbanken als auch Sparkassen nach ihrer Größe unterteilt untersucht werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kapitalquote, Basel III, Kreditvergabe, Geschäftsbanken und Sparkassen definiert.
Große Banken haben oft einen kostengünstigeren Zugang zu neuem Eigenkapital, während kleine Banken aufgrund von Informationsasymmetrien eher ihre Kreditvergabe drosseln, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen.
Sparkassen folgen einem anderen Geschäftsmodell mit dem Fokus auf die regionale Versorgung und Dienstleistung für die Gemeinschaft, weshalb ihre Ergebnisse teilweise von denen der privaten Geschäftsbanken abweichen.
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