Bachelorarbeit, 2020
39 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit analysiert die Rolle von Interessengruppen im politischen System Deutschlands am Beispiel der Wasserstoffwirtschaft. Ziel ist es, die Bedeutung von Interessengruppen für die Gestaltung von Industriestrategien aufzuzeigen und deren Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse zu untersuchen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz der Wasserstoffwirtschaft im Kontext des Klimawandels. Kapitel 2 beleuchtet den theoretischen Rahmen der Neuen Politischen Ökonomie und definiert den Begriff der Interessengruppen. Außerdem werden die verschiedenen Einflussmechanismen und Interaktionsformen von Interessengruppen im politischen System vorgestellt.
In Kapitel 3 wird die Rolle von Interessengruppen in Industriestrategien anhand der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland analysiert. Hierbei werden die relevanten Interessengruppen und ihre Ziele identifiziert sowie die Wechselwirkung zwischen Interessengruppen und Politikern untersucht. Abschließend werden Politikempfehlungen für die Wasserstoffwirtschaft formuliert und kritische Aspekte der Industriepolitik diskutiert.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Themen Interessengruppen, Neue Politische Ökonomie, Industriestrategien, Wasserstoffwirtschaft, Klimawandel, politische Entscheidungsfindung, Rentenstreben, Politikempfehlungen und Kritik.
Wasserstoff gilt als CO2-freier Energieträger, der einfach zu lagern und zu transportieren ist. Er bietet die Chance, Klimaschutzziele mit industrieller Wertschöpfung zu verbinden, insbesondere in Sektoren wie der Stahlherstellung, dem Heizen und dem Transport.
Rentenstreben (Rent-Seeking) bezeichnet das Bestreben von Interessengruppen, durch Einflussnahme auf die Politik wirtschaftliche Vorteile oder Privilegien zu erlangen, ohne dafür eine direkte Gegenleistung zu erbringen.
Interessengruppen nehmen Einfluss auf politische Entscheidungsträger, um Industriestrategien in ihrem Sinne zu gestalten. Die Arbeit analysiert die Wechselwirkungen zwischen diesen Gruppen und den Politikern im Kontext der Wasserstoffwirtschaft.
Interessengruppen können im politischen System entweder in Konkurrenz zueinander treten, um gegensätzliche Ziele zu verfolgen, oder kooperieren, um gemeinsam stärkeren Einfluss auf politische Entscheidungen auszuüben.
Die Neue Politische Ökonomie bildet den theoretischen Rahmen der Arbeit, um das Verhalten von Interessengruppen und deren Interaktion mit dem politischen System wissenschaftlich zu analysieren.
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