Bachelorarbeit, 2020
72 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Forschungsfrage
1.3 Zielsetzung der Arbeit
1.4 Wichtige Begriffe
1.4.1 Agilität
1.4.2 Startup
1.4.3 Scale-up
1.4.4 Joint Venture
1.4.5 Entrepreneur
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Methoden der Businessplanung
2.1 Businessplan
2.2 Business Model Canvas
2.3 Lean Startup
2.4 Design Thinking
2.5 Effectuation
3 Vergleich der Methoden
3.1 Einordnung
3.2 Unterschiede
3.3 Vor- und Nachteile
4 Theoretischer Ordnungsrahmen
4.1 Günstige Bedingungen für agile Ansätze
4.2 Grad der Ungewissheit und Komplexität der Unternehmung
4.2.1 Stacey-Matrix
4.2.2 Cynefin-Modell
5 Startup M. – Ein Joint Venture zweier Unternehmen
5.1 M. GmbH
5.1.1 Sd. – Die App für dein Studium
5.1.2 T. – Talents of Tomorrow
5.1.3 b. – Blockchain Company
5.2 S.H.
5.2.1 HR als Service
5.2.2 Recruiting als Service
6 Startup M. – Eine neue Jobplattform
6.1 Die Idee
6.2 Organisation
6.3 Features
6.4 Business Model Canvas
7 Qualitative Befragung
7.1 Rahmenbedingungen der Befragung
7.1.1 Auswahl der Fragen und Antwortmöglichkeiten
7.1.2 Auswahl der Teilnehmer
7.2 Ermittlung des Agilitätspotentials
7.2.1 Teamgröße
7.2.2 Gefährdungspotential
7.2.3 Qualifikationsgrad des Personals
7.2.4 Stabilität der Anforderungen
7.2.5 Unternehmenskultur
7.3 Ermittlung des Komplexitätsgrades
7.3.1 Bekanntheitsgrad der Anforderungen
7.3.2 Bekanntheitsgrad der Technologie
7.4 Ergebnisse der Befragung
7.4.1 Komplexitätsgrad
7.4.2 Agilitätspotential
7.5 Analyse der Ergebnisse
8 Zusammenfassung Praxisteil
9 Handlungsempfehlung
10 Fazit
Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Eignung verschiedener klassischer und agiler Business-Planungsmethoden für die Markteinführung der neuen Jobplattform "Startup M." zu untersuchen, um eine fundierte Handlungsempfehlung für die Gründer abzuleiten.
2.3 Lean Startup
Die Lean Startup Methode wurde von Eric Ries entwickelt und etabliert. Sein 2011 veröffentlichtes Buch „The Lean Startup: How Today's Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses” bildet die Grundlage der Methode und hat die Art der Entwicklung von neuen Produkten und Services fundamental verändert. Der Ursprung von Lean Startup geht jedoch weiter zurück, und zwar zum Lean-Manufacturing, der sogenannten „schlanken“ (englisch „lean“) Produktion, welche durch den Autohersteller Toyota und dessen Produktionssystem bekannt wurde.
Im Zentrum aller Lean-Ansätze (wie beispielsweise Lean Production oder Lean Management) steht die Vermeidung von Ressourcenverschwendung in den einzelnen Prozessen und Aktivitäten eines Unternehmens. Aktivitäten, die nicht wertschöpfend sind, werden reduziert oder eliminiert. Eine Optimierung der Prozessabläufe wird durch die Vermeidung von unnötigen Arbeitsschritten und unnötigen Wartezeiten zwischen einzelnen Arbeitsschritten sichergestellt. Wird dieses „Lean Thinking“ auf Lean Startup übertragen, so manifestiert sich, dass vor allem bei der Prototypenentwicklung der Zeit- und Ressourcenaufwand reduziert werden muss.
Durch schlanke Prozesse, kontinuierliches Kundenfeedback und Testen von Hypothesen sollen schnell und kostengünstig wichtige Rückschlüsse in der Produktentwicklung gezogen werden können, um die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns zu reduzieren. Dieser Ablauf wird im Lean Startup als „Build-Measure-Learn Zyklus“ beschrieben.
1 Einleitung: Beschreibt den Hintergrund der Arbeit, die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung und definiert zentrale Begriffe wie Agilität und Startup.
2 Methoden der Businessplanung: Gibt einen detaillierten Überblick über gängige Planungsmethoden wie Businessplan, Business Model Canvas, Lean Startup, Design Thinking und Effectuation.
3 Vergleich der Methoden: Ordnet die vorgestellten Methoden hinsichtlich ihrer Vorgehensweise ein und stellt die jeweiligen Vor- und Nachteile gegenüber.
4 Theoretischer Ordnungsrahmen: Schafft ein theoretisches Fundament zur Bestimmung des Agilitätspotentials und Komplexitätsgrades mittels Modellen wie der Stacey-Matrix und dem Cynefin-Modell.
5 Startup M. – Ein Joint Venture zweier Unternehmen: Stellt die beiden Partnerunternehmen M. GmbH und S.H. sowie deren bisherige Produkte und Kompetenzen vor.
6 Startup M. – Eine neue Jobplattform: Erläutert die Idee, Organisation, Features und das Geschäftsmodell der neuen Plattform im Kontext der Vorgründungsphase.
7 Qualitative Befragung: Dokumentiert die Durchführung und Ergebnisse der Expertenbefragung zur Einschätzung des Projekts der Startup M.
8 Zusammenfassung Praxisteil: Fasst die Erkenntnisse aus der Workshop-Arbeit und der Befragung zum Vorhaben der Startup M. zusammen.
9 Handlungsempfehlung: Leitet basierend auf den Ergebnissen eine Empfehlung für die methodische Vorgehensweise in den verschiedenen Phasen der Startup-Evolution ab.
10 Fazit: Reflektiert die Ergebnisse und unterstreicht die Notwendigkeit einer hybriden Kombination aus klassischen und agilen Methoden für Startups.
Agilität, Startup, Businessplanung, Business Model Canvas, Lean Startup, Design Thinking, Effectuation, Komplexitätsgrad, Innovationsmanagement, Joint Venture, Unternehmertum, Markteinführung, Gründerteam, Geschäftsmodell, Agilitätspotential.
Die Arbeit analysiert, wie Startups ihre Businessplanung gestalten können, um in einem volatilen Marktumfeld erfolgreich zu sein, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen klassischen plangetriebenen und agilen Methoden liegt.
Die zentralen Themen umfassen die theoretische Auseinandersetzung mit modernen Managementmethoden wie Lean Startup und Design Thinking sowie deren praktische Anwendung auf ein konkretes Joint Venture.
Das Ziel ist es, durch die Analyse der Startup M. zu ermitteln, welche Planungsmethoden in welcher Phase des Gründungsprozesses am besten geeignet sind, um das Risiko zu minimieren und den Erfolg zu maximieren.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche zu verschiedenen Methoden mit einem Praxisteil, der einen Workshop zur Geschäftsmodellierung und eine qualitative Expertenbefragung des Gründerteams umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte methodische Analyse, die Erstellung eines theoretischen Ordnungsrahmens, die Vorstellung des zu untersuchenden Startups sowie die Auswertung der qualitativen Befragungsergebnisse.
Agilität, Startup, Business Model Canvas, Lean Startup, Komplexitätsgrad und Unternehmertum beschreiben den inhaltlichen Kern am präzisesten.
Die Befragung zeigt, dass das Projekt der Startup M. als leicht komplex eingestuft werden kann und es für eine erfolgreiche Umsetzung sinnvoll ist, ein hybrides Vorgehensmodell zu wählen.
Da das Vorhaben sowohl agile Elemente aufgrund volatiler Anforderungen als auch strukturierte Anteile für die initiale Planung benötigt, bietet die Kombination aus klassischem und agilem Vorgehen das beste Ergebnis.
Während die M. GmbH sehr flache Hierarchien und eine rein agile Kultur lebt, setzt man bei der S.H. stärker auf Kontrolle und eine striktere Aufgabenverteilung, was für das Joint Venture eine besondere Herausforderung darstellt.
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